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GERNE STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL VOM PASSBUERO ZUERICH ZUR VERFUEGUNG --- A biometric reader allowing the owner to check the data already available on a biometric passport, pictured at the Passport Office in Zurich, on September 5, 2014. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Ein Lesegeraet fuer biometrische Paesse, welche es dem Besitzer erlaubt, die bereits im Pass gespeicherten Daten zu ueberpruefen, aufgenommen im Passbuero in Zuerich am 5. September 2014. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ansturm auf den Schweizer Pass. 
Bild: KEYSTONE

Vor der Abstimmung zur DSI – Secondos reissen sich um den Schweizer Pass



Die Durchsetzungs-Initiative (DSI) zeigt Wirkung, bevor überhaupt über sie abgestimmt wurde. Zahlreiche Secondos wollen sich vor dem 28. Februar den Schweizer Pass sichern. In den Zürcher Städten gab es seit Januar fünfmal mehr Anfragen für Einbürgerungen, wie der Tages-Anzeiger schreibt. 

Uster vermeldet seit Anfang Januar 50 Beratungen, normal sind es laut den Behörden zehn. Auch die Stadt Zürich meldet einen starken Anstieg. Der Wochenwert liege 40 Prozent höher als im Durchschnitt von 2015. Alleine im Januar waren es 221 Gesuche, letztes Jahr gingen im selben Zeitraum lediglich 98 ein. Dasselbe Bild zeigt sich gemäss dem Bericht in Winterthur, aber auch in kleineren Städten wie Opfikon. 

Viele Italiener und Spanier

Daniela Maag, Leiterin der Abteilung Bürgerrecht der Stadt Uster, sagt im «Tages-Anzeiger»: «Vermutlich hängt die Zunahme der Anzahl Interessierter mit der Durchsetzungs-Initiative zusammen». Schon nach Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative vor zwei Jahren sei eine Verunsicherung bei den Secondos spürbar gewesen. Christina Stücheli, Leiterin Kommunikation des Zürcher Stadtrats, sagt ebenfalls, dass das erhöhte Interesse an den Einbürgerungen ein Effekt der Diskussion rund um die DSI sein könne. 

Welche Secondos es sind, die nun die Verwaltungsschalter stürmen, erfassen nicht alle Stellen. Winterthur spricht von vielen Ausländern der zweiten und dritten Generation, davon seien viele Italiener und Spanier. Hauptsächlich seien es Ausländer zwischen 30 und 50 Jahren, die das Schweizer Bürgerrecht beantragten. (feb) 

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