DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04266852 Swiss Federal President Didier Burkhalter (L) and Ivo Josipovic, President of Croatia, inspect the guard of honour during an official visit in Kehrsatz, near Bern, Switzerland, 19 June 2014.  EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE

Soldaten der Schweizer Armee stehen für Bundespräsident Didier Burkhalter und den kroatischen Präsidenten Ivo Josipovic (rechts) in Reihe und Glied. Bild: Keystone

Schweiz – Kroatien

Kroatischer Präsident glücklich über Personenfreizügigkeits-Lösung



Der kroatische Präsident Ivo Josipovic ist zufrieden mit der bilateralen Lösung zur Personenfreizügigkeit mit der Schweiz. Kroatien müsse in diesem Bereich gleich behandelt werden wie die anderen EU-Staaten, sagte Josipovic am Donnerstag während eines offiziellen Besuchs in Bern.

Eine andere Lösung sei für Kroatien nicht denkbar. Bundespräsident Didier Burkhalter und Vize-Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga erklärten dem kroatischen Präsidenten bei ihrem Treffen, was die Abstimmung vom 9. Februar für die Schweiz und ihre Beziehung zur EU bedeute und welche nächsten Schritte zur Umsetzung geplant seien. Das sagte Burkhalter im Anschluss an das Treffen vor den Medien.

Die Schweiz sah sich nach der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative am 9. Februar ausserstande, das Protokoll zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf das neuste EU-Mitglied Kroatien zu unterzeichnen.

Stattdessen gab der Bundesrat Ende April bekannt, für Kroatinnen und Kroaten separate Kontingente zuzulassen, ohne das Protokoll zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit zu unterzeichnen.

Josipovic und Burkhalter lobten zudem die guten Beziehungen zwischen der Schweiz und Kroatien. Insbesondere die wirtschaftlichen Beziehungen seien gut, könnten aber noch besser sein, führte Burkhalter aus. Es war der erste offizielle Besuch eines kroatischen Präsidenten in der Schweiz.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

UNO-Folterexperte Nils Melzer: «Der Fall Assange ist wie ein dunkles Familiengeheimnis»

Der Schweizer Jurist Nils Melzer überwacht für die UNO das Folterverbot und hat ein Buch über seine Untersuchung zum Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange geschrieben. Dessen Rechte seien massiv verletzt worden, sagt Melzer. Und warnt vor der «gefährlichen» PMT-Vorlage, die am 13. Juni zur Abstimmung kommt.

Sie erheben in Ihrem Buch schwere Vorwürfe gegen westliche Staaten im Umgang mit Julian Assange. Was hat Sie bei Ihrer Untersuchung am meisten schockiert?Nils Melzer: Die Erkenntnis, dass der Rechtsstaat offenbar auch in westlichen Demokratien vollkommen ausgehebelt werden kann. Ich habe in den letzten 20 Jahren oft in Kriegs- und Krisengebieten gearbeitet und viele schwere Rechtsverletzungen gesehen. Aber ich habe immer daran geglaubt, dass in den westlichen Demokratien wenigstens noch der …

Artikel lesen
Link zum Artikel