Schweiz
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Wie man die Krise bewältigt und die Folgen des Lockdowns – das schreibt die Sonntagspresse



Die Diskussionen rund um die Exit-Strategie der Schweiz beim Coronavirus, die Reaktionen aus Politik und Wirtschaft und die Auswirkungen auf die Altersheime und Schulen: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen. Die Schlagzeilen in der Übersicht:

Berset gegen Lockerung des Lockdowns

Bundesrat Alain Berset hält einen baldigen Ausstieg aus dem Lockdown für unrealistisch. Am Mittwoch will sich der Bundesrat zwar ein erstes Mal über die Möglichkeiten eines Exit unterhalten. Aber Berset sieht den Zeitpunkt für einen Exit-Entscheid noch nicht gekommen. «Im Moment scheint es illusorisch, dass wir auf den 20. April viel ändern können», sagte Berset in einem Interview mit der «Sonntagszeitung».

Bundesrat Alain Berset, rechts, und Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten BAG, diskutieren vor einem Besuch im Coronavirus

Daniel Koch und Alain Berset im Gespräch, 31. März. Bild: KEYSTONE

«Erst wenn die Zahlen der Infizierten und der Spitaleintritte eindeutig sinken, können wir an Lockerungen denken.» Die Erfahrung zeige, wer zu früh nachlasse, verlängere die Krise. Der Gesundheitsminister will gar noch härtere Massnahmen bis zu einer Ausgangssperre über Ostern nicht ausschliessen, wenn die Disziplin der Bevölkerung nachlasse.

Gössi will partielle Ladenöffnung

Die FDP-Präsidentin Petra Gössi fordert, dass alle Geschäfte wieder öffnen sollen, die die Sicherheitsmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit einhalten können: den Abstand von zwei Metern für alle Personen im Laden und sämtliche Hygienevorschriften. «Wenn wir das nicht machen, setzen wir das Verständnis für die Massnahmen des Bundesrats unnötig aufs Spiel», erklärt Gössi in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Ausserdem sorgt sich die Freisinnige um die Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen. «Ich fordere, dass die Volksschulen insbesondere auf der Unter- und Mittelstufe nach den Frühlingsferien ihren Betrieb wieder aufnehmen.»

Der Ruf nach Exit-Szenarien

Hinter den Kulissen wird derweil fieberhaft darum gerungen, wie die Wirtschaft schrittweise geöffnet werden kann. Die Präsidenten des Arbeitgeberverbands, des Industrieverbands Swissmem und des Gewerkschaftsbundes fordern den Bundesrat unisono dazu auf, Szenarien zu präsentieren. Grund sind die explodierenden Arbeitslosenzahlen. «Der Bundesrat muss jetzt eine Strategie entwickeln, bei der auch die wirtschaftlichen und die gesellschaftlichen Risiken eine Rolle spielen», sagte Pierre-Yves Maillard, Präsident des Gewerkschaftsbundes, gegenüber der «SonntagsZeitung».

Ein bisschen Spass muss sein: 19 frische Corona-Memes:

Schüler lernen deutlich weniger

Erstmals zeigt eine Studie auf, wie sich der Lockdown auf das Lernverhalten der Schüler auswirkt. «Rund ein Drittel ist sehr gut unterwegs, bei einem weiteren Drittel hält sich das zeitliche Engagement im Rahmen, bei einem Drittel hingegen wird es kritisch», sagte Stephan Huber, Leiter Forschung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Zug, in der «NZZ am Sonntag».

Quality Repeat: Stuehle auf den Tischen in einem Klassenzimmer der Primarschule in Moosseedorf, am Montag, 16. Maerz 2020. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Er hat das «Schul-Barometer» lanciert; eine Umfrage bei Schülern zwischen 10 und 19 Jahren, Pädagogen und Eltern in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich. Die Auswertung zeigt: Im Mittel verbringen die Schüler derzeit knapp 18 Stunden pro Woche mit Lernen, deutlich weniger als im regulären Schulbetrieb.

Prekäre Situation in Altersheimen

Die Situation in den Schweizer Altersheimen ist prekär. Im Kanton Genf melden bereits 22 von 54 Einrichtungen infizierte Bewohner. Im Kanton Bern haben sich allein in einem Pflegeheim 20 der 67 Bewohner sowie neun Angestellte angesteckt. Und die Todesfälle nehmen rasant zu, wie die «SonntagsZeitung» schreibt.

Im Kanton Waadt forderte Covid-19 bis vor zwei Tagen insgesamt 105 Menschenleben, 48 davon in einem Altersheim. Auch im Wallis lag die Quote fast bei 50 Prozent, in Neuenburg gar über 70 Prozent. Pflegende beklagen zum Teil haarsträubende Verhältnisse.

Drogenkonsum nimmt zu

Experten warnen vor einer unerwarteten Folge des Lockdowns: Langeweile und Isolation verstärken die Gefahr von Drogen und von Sucht erzeugenden Verhaltensweisen. «Wir gehen von einer Zunahme der Süchtigen aus», sagte Markus Meury von Sucht Schweiz gegenüber dem «SonntagsBlick».

ZU MEDROPHARM STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL VON DER CBD HANF ERNTE ZUR VERFUEGUNG --- Medropharm employees harvest CBD hemp plants in Kradolf-Schoenenberg, Canton of Thurgau, Switzerland, on October 18, 2018. Medropharm specialises in the extraction, production and marketing of pharmaceutical grade cannabinoids and cannabinoid-containing products. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

CBD-Ernte in der Schweiz in Kradolf-Schönenberg. Während des Lockdowns nimmt der Konsum von CBD in der Schweiz zu. Bild: KEYSTONE

Andere Suchtberatungsstellen bestätigen den Trend. Die Pandemie bedeutet für suchtgefährdete und einsame Menschen eine grosse Gefahr – jenseits des Risikos, an Covid-19 zu erkranken. «Wenn keine soziale Kontrolle da ist, sieht man die Lösung seiner Probleme schneller im Konsum», betont Suchtfachmann Meury weiter. Seit Beginn der Krise nehmen die Verkäufe von Tabak, Alkohol oder legalem Cannabis zu, wie eine Umfrage des «SonntagsBlick» zeigt.

Zuhause kochen boomt

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Sieht's bei euch zuhause auch so gut aus? Bild: twitter

Der Lockdown führt in der Schweiz zu einem völlig neuen Konsumverhalten. Die Restaurants sind zu, die Take-Aways werden gemieden, dafür erlebt das Kochen zuhause eine Renaissance. «Über den Detailhandel verkaufen wir derzeit geschätzt zwischen 20 und 30 Prozent mehr Gemüse», sagt Roger Mäder von Swisscofel, dem Verband der Gemüse-, Früchte- und Kartoffelhänder, gegenüber der «NZZ am Sonntag.» Etliche Lieferanten des Detailhandels hätten ihren Schichtplan angepasst, damit sie der Nachfrage gerecht werden.

Kochst du jetzt öfter zu Hause?

95'000 Anträge von Selbständigen

Die Corona-Hilfe für Selbständige stösst auf grosse Nachfrage. Bei den Ausgleichskassen sind innerhalb von zwei Wochen bereits 95'000 Anträge eingegangen. Dies erklärt Andreas Dummermuth, Präsident der kantonalen Ausgleichskassen, gegenüber der «NZZ am Sonntag». Der Bund bezahlt ein Taggeld von maximal 196 Franken. Von dieser Entschädigung profitieren Selbständige, die ihren Betrieb schliessen mussten, sowie Freischaffende, deren Engagement annulliert wurde. Einen Anspruch haben zudem Erwerbstätige, die wegen einer Quarantäne oder der Betreuung ihrer Kinder nicht mehr arbeiten können.

SP plant für die Zeit nach Corona

Die Sozialdemokraten tüfteln an einem Grundsatzpapier für die Zeit nach Corona, das nach Ostern erscheinen soll. Die Stossrichtung sei aber definiert, wie der Präsident der Bundeshausfraktion, Roger Nordmann gegenüber «SonntagsBlick» bestätigte.

Nationalrat Roger Nordmann, SP-VD, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) zu Crypto AG, am Freitag, 14. Februar 2020 im Bundeshaus, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Roger Nordmann. Bild: KEYSTONE

Zuerst will die SP die Krankenkassenprämien plafonieren, damit die hohen Kosten der Krisenbewältigung nicht direkt auf die Budgets der Haushalte durchschlagen. Umso wichtiger sei die Stützung des Konsums: «In dieser Situation wären explodierende Prämien verheerend.» Der Bund müsse die diesjährigen Mehrkosten im Gesundheitswesen vollumfänglich decken. In einem weiteren Schritt fordert die SP ein milliardenschweres staatliches Investitionsprogramm.

Wie weiter mit der Luftfahrt?

Am Mittwoch entscheidet der Bund über Hilfen für die Luftfahrt. Erarbeitet werden die Massnahmen von einer Taskforce unter Führung des Direktors der Finanzdirektion (EFD), Serge Gaillard, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Dabei sind neben der Swiss und den flugnahen Betrieben auch Vertreter der Kantone Zürich, Basel und Genf. Das Ziel: Die Luftfahrtinfrastruktur des Landes so aufrecht zu erhalten, dass sie nach der Corona-Krise wieder hochgefahren werden kann. Insgesamt geht es um rund drei bis fünf Milliarden Franken.

(jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Svenuto 05.04.2020 18:20
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • nur Ich 05.04.2020 17:02
    Highlight Highlight Frau Gössi fordert die Kinder sollen nach den Frühlingsferien wieder in die Schule. Dabei scheint sie zu vergessen, dass es Kantone gibt, die jetzt Frühlingsferien haben und dann nach Ostern wieder in die Schule müssten.
    • atorator 05.04.2020 17:57
      Highlight Highlight Die Frau hat keine Ahnung vom normalen Leben. Als Sklave in einer Wirtschaftskanzlei muss man halt den Blick auf UBS und CS richten, die Geldgeber eben. Von einem Familienleben hat die Frau keine Ahnung.
  • M. Hasler 05.04.2020 16:28
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn unsere Politik beim Social-Distancing mit gutem Vorbild vorangehen würde? Auf dem Bild zwischen Berset und Koch, welche richtigerweise gebetsmühlenartig vom 2 Meter abstand sprechen und verlangen sind sich die beiden doch erstaunlich nahe! Wenn der Abstand bei denen 2 Meter ist, dann sind sie etwa 5-6 Meter gross :)
  • Gustav.s 05.04.2020 13:44
    Highlight Highlight Ein Grossteilder (Sonntags)presse ist nur am Volk aufeinander hetzen.
    Z.b Blick veröffentlicht keine gemässigten Mails mehr, nur extremes. Selbst mehrmals getestet. Sonst bei allen ein abstruser Titel nach dem anderen, erst im Text merkt man das es nicht so extrem ist.
    Erinnert mich an die Schule: schreibt übertriebene Blickschlagzeilen aus Alltagsereignissen auf. Selbst die extremsten von damals werden heutzutage übertroffen.
    Leider nicht nur vom Blick.
  • maude 05.04.2020 12:56
    Highlight Highlight 'Die Auswertung zeigt: Im Mittel verbringen die Schüler derzeit knapp 18 Stunden pro Woche mit Lernen, deutlich weniger als im regulären Schulbetrieb.' braucht es dafür eine explizite Untersuchung und Auswertung? Das ist doch absolut logisch?
  • Le French 05.04.2020 12:53
    Highlight Highlight Wenn die Gesundheitsexperten der Meinung sind, dass der Lockdown gelockert werden kann, soll er gelockert werden und sicherlich nicht, wenn die Politik das fordern. Die haben keine Ahnung diesbezüglich.
  • Erklärbart. 05.04.2020 12:43
    Highlight Highlight Heute in der Sonntagszeitung - und das im reichsten Land der Welt. Offensichtlich kann Geld alleine doch nicht alle Probleme lösen. Man könnte meinen, man kauft das was nötig ist einfach ein, koste es was es wolle - schliesslich wollen wir ja die Bevölkerung schützen.
    Benutzer Bild
    • TodosSomosSecondos 05.04.2020 15:26
      Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass sie in Qatar deutsche Sonntagszeitungen haben...
    • Erklärbart. 05.04.2020 16:50
      Highlight Highlight Katar hat alles - ausser so viel Geld wie die Schweiz.
  • grandvlad 05.04.2020 12:04
    Highlight Highlight Also die vielen Töfffahrer am we sind wohl nicht unterwegs zur Arbeit oder Einkaufen.... Ein Lockdown könnte dann wohl die Folge für Ostern sein....😏
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.04.2020 11:48
    Highlight Highlight Zum Thema Schule
    - Das resident crocodile kann alle englischen und französische Vokabeln aus seinen Lehrbüchern. Auch die nicht prüfungsrelevanten. Der Grammatikteil sitzt, auch wenn ich versuche, ihm Lücken nachzuweisen.
    - Das Krokodil hat die Bildung des Passivs im Deutschen, Französischen und Englischen an zwei Vormittagen gerallt. Italienisch kann es zumindest erklären.
    - Ich habe den Eindruck, dass das Krokodil mehr und schneller lernt als in der Schule, weil weniger Pubertätsgerempel.
    - Fazit: Schulschluss kein Problem mit Lern-Apps, Schulfernsehen und Lehrerschmid-Math-Erklär-Clips.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.04.2020 12:43
      Highlight Highlight 👍🏻😁
      Ich bin ein wenig neidisch - wenn's den Lehrer Schmid früher gegeben hätte, wäre meine Vollhonkigkeit in Mathe vielleicht weniger drastisch gewesen ...
    • Asho 05.04.2020 13:09
      Highlight Highlight Schulschluss ist für deine Familie und dein Kind kein Problem. Du scheinst die kognitiven und zeitlichen Möglichkeiten zu haben, dich mit dem Schulstoff auseinander zu setzen und dein Sohn darin zu begleiten. Das finde ich mega toll! Die Realität die ich kenne: 5. Klasse in einem ZH-Vorort, Rücklauf bei schriftlichen Hausaufgaben ca 30-50%, Teilnahme bei Zoom-Videochats ca 30%, Rücklauf von online-Aufgaben ca 30-40%, 5/21 Eltern nicht erreichbar oder verstehen gar kein Deutsch, 2 Kinder haben wir mit der Schulsozialarbeit aufgesucht, weil wir seit 2 Wochen nichts mehr von ihnen gehört haben
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.04.2020 14:35
      Highlight Highlight Ich zweifle keine Sekunde daran, @Asho. Ich war nur erstaunt, wie schnell sich unser Krokodil auf die neue Situation einstellen konnte und wie viel es in den letzten Wochen gelernt hat. Wir scheinen schulmässig vom Lockdown sehr zu profitieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 05.04.2020 11:45
    Highlight Highlight Korrelation?
    Benutzer Bild
    • Ueli der Knecht 05.04.2020 12:45
      Highlight Highlight Alle auf dem Fressflash... ;)
    • Noblesse 05.04.2020 13:10
      Highlight Highlight Solange der Wein verkocht wird, vielleicht?
  • CalibriLight 05.04.2020 11:42
    Highlight Highlight Vollkommen off topic aber mich amüsierts: Das Bildchen mit den Teigwaren oder was es sein mag, das watson im Beitrag zeigt, sieht aus wie aus einem DDR Kochbuch aus den 70er Jahren....;.)
    • MartinZH 05.04.2020 12:38
      Highlight Highlight Nein, das sind doch Orecchiette, eine Pasta-Art aus Apulien. Solche "Nudeln" gab es in der DDR nicht. Die Zubereitung mit den Zitronen, Zucchetti (und Oliven?), das hübsche Tischtuch mit den Sonnenblumen und dem rustikalen Mama-/Oma-Geschirr deutet eher darauf hin, dass die Foto in (Süd-) Italien gemacht worden ist. 😏🌻🍋😉
    • CalibriLight 05.04.2020 14:51
      Highlight Highlight ookeeh MartinZH - ich habe mich ja schon gefragt ob es Zitronen in der DDR gab...
      Aber die 70er Jahre, darauf bestehe ich - das Foto hat diesen typischen "Blaugrün-Stich". 😉
    • MartinZH 06.04.2020 23:26
      Highlight Highlight @CalibriLight: Ich denke, Du hast eine "verklärte" Sicht auf die Farben der DDR... Vielleicht hat Dein nostalgisches Farb-Empfinden etwas mit den 80-er-Jahren zu tun, als es viele VHS- und Sony-Video-8-Aufnahmen gegeben hat... Die Farben damals..! 🙈📼📹

      Ich war 1988 noch in Ost-Berlin. Damals war alles ganz grau, keine "Reklamen"-Tafeln und keine Farben. Die Luft war schrecklich (alle Häuser mit Kohle-Heizung und die Trabi-2-Takt-Abgase wie Puch-Maxi-Töffli in der Schweiz). Alles war trist, staubig, bröckelnd und grau. Das modernste waren Stasi-Kameras auf hohen Pfählen auf Plätzen. Traurig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 05.04.2020 11:07
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass man die Massnahmen so lange aufrechterhält, bis die Zahlen eindeutig sinken. Sonst ist der Effekt grad wieder weg, und wir fangen von vorne an.

    Was mir derzeit aber am meisten Sorgen macht, ist, dass der Lockdown bisher keine Auswirkung auf die Zahlen hatte. Wir sind nun 3 Wochen in Quarantäne, und trotzdem sind wir seit gut zwei Wochen bei ca. 1000 Neuninfizierten pro Tag.

    Falls sich das fortsetzen sollte, müsste man zum Schluss kommen, dass der Lockdown keinen Zusatzgewinn brachte im Vergleich zu den vorherigen Massnahmen.

    Das wäre tragisch.
    • Illuminati 05.04.2020 11:42
      Highlight Highlight Falsch Lilie, der Lockdown zeigt eindeutig Wirkung.
      Daniel Koch sagte mal vor gut einer Woche, ohne Massnahmen würde die Zahl der Infiszierten sich jeden Zweiten Tag verdoppeln. Sprich heute 20000 übermorgen 40000. Klar das wäre sehr krass und nur grobe Schätzungen und soviel kann ja (aktuell) gar nicht getestet werden. Aber ungefähr so würde es aussehen, würde man weiterleben wie im Januar zb.
    • atorator 05.04.2020 11:44
      Highlight Highlight Nur so eine Frage. Woher willst Du denn wissen, welche Massnahmen wann gelockert werden sollen. Erfahrung in Pandemien? Virulogin? Nein? Also einfach irgendwas in die Welt hinausgepupst? Ah, ok, also alles wie immer.
    • Brummbaer76 05.04.2020 12:19
      Highlight Highlight Eben „nur“ ca 1000 pro Tag und nicht 1000, 2000, 3000 etc pro Tag, also ein Linearer Anstieg und kein verdoppeln der Infizierten Täglich. Die verdoppelung findet in der CH nun ca. alle 15 Tage statt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Musikuss 05.04.2020 10:59
    Highlight Highlight In Holland wird das Abwasser von Amsterdam auf Krankheitskeime geprüft und siehe da, es wurden covid19-2 Viren gefunden. Das Ist ein Beweis, dass das Virus mit dem Stuhl und Harn ausgeschieden wird. Damit ist auch klar, dass Corona nicht nur durch Tröpfcheninfektion übertragen wird, sondern auch über den Intimbereich, auch wenn es keine eigentliche Geschlechtskrankheit ist.

    https://www.welt.de/wissenschaft/article206912489/Forscher-finden-Coronavirus-im-Abwasser-und-wittern-eine-Chance.html
    • TodosSomosSecondos 05.04.2020 12:39
      Highlight Highlight Was haben wir nicht schon alles an Erkenntnissen aus Studien zu Covid-19 geliefert bekommen, die sich schlussendlich nicht halten liessen. Klar ist nur, dass nichts klar ist.
    • MartinZH 05.04.2020 12:50
      Highlight Highlight Dass die Viren nicht in den Ausscheidungen zu finden sind, hat nie jemand bestritten. Dies wurde bereits vor Monaten in China festgestellt. Bei der Übertragung geht es aber um die Wahrscheinlichkeit. Darum ja immer auch die Hände waschen. Da die Viren sich vorwiegend im Rachen, Hals und Lunge befinden (bzw. nachgewiesen werden), findet die Übertragung vorwiegend über die Tröpfchen-Infektion statt. Schmierinfektionen von Oberflächen sind vernachlässigbar. So müssen die Viren ja auch irgendwie ins Gesicht gelangen, und es deutet vieles darauf hin, dass dies etwas überschätzt wurde. Z.B. Einkauf.
    • lilie 05.04.2020 12:52
      Highlight Highlight @Musikuss: Bitte genau lesen: Dies dient nur als Nachweis für das Vorhandensein des Virus' in einer Gemeinde.

      Die Übertragung über Fäkalien/Abwasser gilt als unwahrscheinlich. Der Virus wird vermutlich im Darm durch das Immunsystem deaktiviert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • M.Ensch 05.04.2020 10:41
    Highlight Highlight Kleine und mittlere Einkommen bringen aufgrund der ausserordentlichen Lage ein besonders grosses Opfer. Ein Prämienschub wegen Corona oder durch irgendein damit verbundenes und vor der Öffentlichkeit verborgenes Hintertürchen ist ein absolutes No- go!
    • TodosSomosSecondos 05.04.2020 12:40
      Highlight Highlight Kleine und mittlere Einkommen tragen die Gesellschaft. War schon immer so und wird auch immer so bleiben. Beweist nur, dass grosse Einkommen niemand braucht und diese niemandem nützen.
    • Ueli der Knecht 05.04.2020 13:03
      Highlight Highlight Sowieso sollten Krankenkassenprämien (und auch Serafe- Rundfunkabgaben), wie generell die Steuern von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit abhängig sein.
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html#a127

      Das heisst: Reiche sollem mehr Krankenkassenprämien (und mehr Rundfunkgebühren) bezahlen, als mittlere und untere Einkommen. Denn Krankenkassenprämien (und Rundfunkgebühren) sind nichts anderes als Steuern, die verfassungsgemäss besteuert werden müssten.
  • Noblesse 05.04.2020 10:30
    Highlight Highlight SVP und FDP hört mal auf ausserhalb vom BR Politik zu machen gegen die Massnahmen. Frau Gössi sorgen Sie dafür, dass die vielen vergessenen Selbständigen endlich Anrecht für AHV- Ausgl. Anmeldung erhalten!!! Wie können Sie wissen, was wann zu öffnen ist bei akutem Maskenmangel usw. Aha, ja fast vergessen: "Sie waren im Erstberuf ja Epidemiologin auf den GALAPAGOS"!!
  • insider 05.04.2020 10:04
    Highlight Highlight Ok, der Bundesrat hat die Pandemie kurzfristig in den Griff bekommen. Aber wir sollten schon lange darüber sprechen, wie es nach dem 19. April weiter geht! Es muss umgehend eine Vision für die nächsten 3, 6 und 12 Monate präsentiert werden! Mit dem aktuellen Regiem brauchen wir mindestens zwei (2!) Jahre bis zur Herdenimmunität!
    Die Aussagen in den PK des Bundes überzeugen in keinster Weise mehr! Da muss durch die Medien deutlich mehr Druck entstehen!
    • TodosSomosSecondos 05.04.2020 12:45
      Highlight Highlight Unser Land wird vom Bundesrat regiert, nicht von den Medien oder den Tastaturkriegern in den Kommentarspalten.

      Denkst du ernsthaft, der Bundesrat ist sich der Notwendigkeit einer langfristigen Strategie nicht bewusst und wartet darauf, von Kommentarschreibern darauf hingewiesen zu werden?

      Herdenimmunität ist keine Strategie sondern schlicht eine Konsequenz, wenn eine Population lange genug mit einem Virus lebt. Es wird keine Corona-Parties geben, das ist ein Märchen.

      Man wird Medikamente finden, irgendwann eine Impfung und es werden viele viele Leute sterben. Daran führt kein Weg vorbei.
    • lilie 05.04.2020 12:58
      Highlight Highlight @insider: Jetzt nume nid gsprängt. 😉

      Der BR arbeitet mit Hochdruck an Lösungen. Diverse Möglichkeiten sind im Gespräch. Ausserdem werden die Entwicklungen im Ausland genaustens verfolgt. Es gibt diverse Taskoforces und auch Projekte, bei denen Privatpersonen ihre Ideen einbringen können.

      Ein Szenario für die nächsten Monate zaubert man nicht über Nacht aus dem Hut. Es geht nun mal nicht schnelle, als es geht - vor allem, wenn man etwas Vernünftiges ausarbeiten will und nicht einfach nur einen Schnellschuss.

      Und etwas anderes erwarte ich auch nicht von unserem BR.
    • M.Ensch 05.04.2020 13:31
      Highlight Highlight In den Printmedien wird der Druck oft etwas besser abgebildet als im Schweizer Fernsehen oder in den Klickmedien. Ein nach aussen geschlossener Bundesrat, der auschliesslich nach BAG-Vorgaben funktioniert, wird die Krise als Ganzes massiv verschärfen. CORONA rafft nicht die ganze Menscheit
      dahin. Auch da wünschte ich mir unterschiedlichere Epidemiologenmeinungen, die an die Öffentlichkeit gelangen. Mit oder ohne Blitzgewitter ...

    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 05.04.2020 09:58
    Highlight Highlight «Ich fordere, dass die Volksschulen insbesondere auf der Unter- und Mittelstufe nach den Frühlingsferien ihren Betrieb wieder aufnehmen.»
    Weiss da Gössi mehr zur Entwicklung der Virus-Verbreitung?
    Wenn nein sollte sie das Wort fordern nicht in den Mund nehmen.
    Die Kinder können zu Hause genügend lernen wenn die Eltern sich entsprechend verhalten. Ich sehe nicht ein wieso Eltern zB ihren Kids nich 2 x 2 Stunden Homeschooling zumuten können, ES IST EINE SONDERSITUATION.
    • Ueli der Knecht 05.04.2020 13:10
      Highlight Highlight "Die Kinder können zu Hause genügend lernen wenn die Eltern sich entsprechend verhalten."

      Viele Kinder leben zB. in einem 8-Personen-Haushalt in einer 4-Zimmer-Wohnung, die Eltern sprechen fast kein Deutsch (weil sie zB. erst 2015 als Flüchtlinge eingewandert sind), und die Familien sind auch schon ohne Corona-Krise bereits überfordert.

      Zum Glück aber sind die LehrerInnen genug sensibilisiert, um solche schwierige Familienverhältnisse zu erkennen und darauf speziell einzugehen.

      Homeschooling ist oft nicht ganz so einfach, wie du dir das vorstellest, FrancoL.
    • FrancoL 05.04.2020 13:56
      Highlight Highlight @Ueli; Ich weiss ja nicht was Du machst, wo Du dich in dieser Krise einbringst. Ich bemühe mich in den ärmeren Verhältnissen zur um meine Existenz hier zu helfen zB über Video-Schooling, dort wo es Sinn macht und dort wo nicht schon andere genügend leisten können. Dies hat aber nichts mit der Krise zu tun sondern mit einem wachen Auge, das ich schon vor der Krise hatte.
      Nichts ist ganz einfach, schon gar nicht wenn man die Solidarität vergisst.
    • Ueli der Knecht 05.04.2020 14:14
      Highlight Highlight "Ich weiss ja nicht was Du machst, wo Du dich in dieser Krise einbringst. "

      Einerseits helfe ich einem afghanischen Flüchtlingsjungen (14) bei seinem Homeschooling (sehe zahlreichen Schwierigkeiten und Chancen-Ungerechtigkeiten, aber auch, dass seine Lehrkräfte gut darauf eingehen), und anderseits helfe ich einem 75-jährigen Mann im Rollstuhl bei der Versorung. Beiden half ich bereits vor der Krise , aber jetzt wird meine Hilfe stärker beansprucht (zB. half ich dem Jungen vorher nur in Mathi, jetzt aber in allen Fächern und inkl. Drucker, Notebook und Internet-Abo).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 05.04.2020 09:53
    Highlight Highlight Die Forderung nach Öffnung von Geschäften enthält den Denkfehler, dass sich die Kunden nicht in die Läden beamen können. D.h. wenn die Geschäfte offen sind, sind die Leute auch wieder auf den Strassen, der ÖV ist wieder voll und es wird niemand irgendeine Massnahme erkennen können und sich deswegen selbst auch nicht an eine halten.
  • elco 05.04.2020 09:50
    Highlight Highlight "Am Mittwoch will sich der Bundesrat zwar ein erstes Mal über die Möglichkeiten eines Exit unterhalten."
    Ich glaub ich les nicht richtig... Die ganze Schweiz zerbricht sich den Kopf darüber wie wir das am besten angehen, wie wir den Schaden minimieren könnten, und der BR will sich am Mittwoch ein erstes Mal darüber unterhalten?
    Nur keine Eile... die Milliarden verbraten ganz gemütlich.
    • lilie 05.04.2020 13:00
      Highlight Highlight @elco: Hinter den Kulissen wird emsig beraten, ausgetauscht, sich informiert und Taskforces gebildet.

      Warat du mal an einer Sitzung, für die sich kein Schwein vorbereitet hat? Völlig ineffizient. Das soll hier nicht passieren.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.04.2020 13:35
      Highlight Highlight Schon mal darüber nachgedacht, dass man langfristig planen sollte und das übrigens auch beinhaltet, dass man sich darüber berät, wie es danach weitergeht,
  • M.Ensch 05.04.2020 09:49
    Highlight Highlight Falls Berset seinem Volk nicht traut, müsste er eine Ausgangssperre für Ostern jetzt aussprechen: Ostern steht vor der Tür. Frau Gössi muss auch die Oberstufe wieder zur Schule schicken. Sie sind zwar selbstständiger als die Jüngeren, aber auf soziale Kontakte angewiesen und stehen mitten in der Berufswahl. Notfallinfrastruktur ohne Gewinndenken überarbeiten und nicht über die Prämien finanzieren. Was uns die bisherige Vernachlässigung abverlangt, erfahren wir deutlich genug. Ab 20. April die Wirtschaft schrittweise in Gang setzen. Respekt vor Corona. Furcht ist falsch.
  • MartinZH 05.04.2020 09:12
    Highlight Highlight Viele weisen China die Schuld für die Katastrophe zu. Chinas UNO-Gesandter meint, Corona sei keine geopolitische Angelegenheit. Es ist kaum zu glauben, aber bis heute hat sich der Sicherheitsrat nicht mit dem Thema Corona befasst. Dabei sollte jedem der 15 Mitglieder klar sein, dass diese Krise eine Gefahr für die globale Sicherheit ist. Es drohen soziale Unruhen und Aufstände. Ein Armutszeugnis für die internationale Kooperation. Die UNO-Vollversammlung hat eine Resolution für globale Solidarität im Kampf gegen die Pandemie verabschiedet. Auch das ist ein Papiertiger ohne bindenden Charakter.
    • FrancoL 05.04.2020 10:22
      Highlight Highlight Ja was willst Du denn genau? Soll man China "bestrafen" zur Verantwortung ziehen?
      Soll man dann auch die Schweiz, weil eine Schweizer Skifahrerin den Virus nach Ischgl verschleppt hat, bestrafen?
      Denkst Du wirklich, dass man die Globalisierung die an der Verbreitung mit eine Schuld trägt, in Frage gestellt wird?
    • MasterPain 05.04.2020 10:50
      Highlight Highlight Ischgl war eine Fehlinformation 😉
    • Varanasi 05.04.2020 11:03
      Highlight Highlight An Martin
      Wenn du das so siehst, dann gehört fast die ganze Welt zur Rechenschaft gezogen.
      Durch die Ausbeutung der Erde, den rasenden Konsum (auch Fleisch) werden Regenwälder gerodet und das Tierreich muss sich immer mehr zurückziehen. Wo fängt man da an und wo hört man auf? Permafrostböden tauen auf und wer weiss, was sich dort noch versteckt.
      Meiner Meinung nach fällst du in die Polemik eines Trump. Wenn dann tragen wir alle eine Mitschuld an dieser Misere. Die einen mehr die anderen weniger.
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  • Marabamba 05.04.2020 08:56
    Highlight Highlight (2/2) ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass sich ein Graben auftut zwischen Kindern aus bildungsnahen und bildungsfernen Familien. Die Lehrerinnen die ich kenne sind sich diesem Problem sehr bewusst und engagieren sich mit viel Zeit und Herzblut, um diese Schüler nicht abzuhängen.
    • regen 05.04.2020 11:54
      Highlight Highlight "in der schule ist ein grosser teil leerlauf dabei"
      was sagen ihre lehrerinnen, die sie scheinbar so gut kennen, zu diesem unqualifizierten und undifferenzierten statement? ich habe die schule als schüler und lehrer anders erlebt. sie scheinen "lernen"nur über die fachkompetenz zu definieren, à la svp-lehrplan 1933. aber das in diesen 2-3 monaten"verlorengegangene" fachwissen holen die kinder schnell wieder auf. den gap, den sie beschreiben, existiert schon lange, und corona wird diesen nur vorübergehend beeinflussen. es braucht sozial- und gesellschaftspolitische massnahmen.
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    • Marabamba 05.04.2020 13:59
      Highlight Highlight Ich habe selber lange unterrichtet, aber danke für den Angriff. Ich habe mich lediglich auf den Lernstoff bezogen, um diesen ging es im Artikel. Es ist ein Kommentar, bezogen darauf dass die Schüler weniger Zeit aufwenden als im Präsenzunterricht. Du schreibst ja selber, dass man das aufholen kann... Es ist ja klar, dass die Schule noch anderes vermittelt was im Moment jedoch brach liegt. Deine Unterstellung zeigt schön, wo die heutige Schule krankt. Weder Eltern, Lehrer noch Schüler sind das Problem, es geht nur miteinander.
    • ar2mq 05.04.2020 19:25
      Highlight Highlight Das ist völlig richtig: Die Lernzeit hat überhaupt nichts mit dem Ertrag zu tun.
      Der „Bildungsgraben“ existiert leider im aktuellen Schulsystem sowieso und wird nie komplett zugeschüttet werden können. Ob der Lockdown ihn noch vertieft, bin ich mir nicht so sicher, ist es doch eben gerade jetzt möglich individueller auf die Schüler einzugehen, da der ganze Stress des Schulalltags weitgehend wegfällt und sich diese Kids die Zeit des Lernens selber aussuchen können.
      Einfach ist es aber sicher nicht, aber das ist im Moment sowieso weniges...
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  • Marabamba 05.04.2020 08:53
    Highlight Highlight (1/2)Nur weil die Schüler weniger Zeit aufwenden, heisst das nicht, dass sie weniger lernen. In der Schule ist ein grosser Teil Leerlauf dabei. Schüler warten auf Erklärungen für andere bei Themen die sie längst begriffen haben, auf Material das ausgeteilt wird, auf den Lehrer nach der Pause... ein Schüler oder eine Schülerin in seinem/ihrem eigenen Tempo ist alleine schneller. Wichtig ist, dass die Schüler Hilfestellung erhalten, sonst lassen sie es aus Frust sein.
    • FrancoL 05.04.2020 10:02
      Highlight Highlight Das mit dem schneller sein ist nicht so einfach wie Du meinst, der bessere Schüler ist zwar schneller, der schlechtere Schüler dafür viel langsamer. Es braucht Hilfestellung und diese kann heute, in einer Sondersituation, gewährleistet werden wenn man denn will.
    • Marabamba 05.04.2020 14:56
      Highlight Highlight Kaum ein Schüler ist überall schlecht. Aber ja, für die ganz schwachen ohne elterliche Unterstützung ist die Situation nicht gut. Realistischerweise werden diese jedoch auch im Präsenzunterricht abgehängt und weisen oft grosse Löcher auf.
  • LURCH 05.04.2020 08:48
    Highlight Highlight CBD eine Droge?
    Das ist etwa wie jemand sich versucht mit Apfelmost zu besauffen.
    😳
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    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.04.2020 13:37
      Highlight Highlight Zahlen zum richtigen Gras gibts nicht, da es illegal ist.
      Aus gesicherten Quellen weiß ich jedoch, dass auch dort der Absatz gesteigert ist.
    • LURCH 05.04.2020 15:20
      Highlight Highlight Hey Escoria, der Blick schreibt ja hier anscheinend von "Drogenkonsum nimmt zu", oder der Typ von Sucht Schweiz redet von einem Anstieg der Süchtigen.
      Bei dem Beispiel CBD bezweifle ich ernsthaft, dass dies süchtig macht, zumal dies ja eher unter Arztnei-, Schmerz- oder Genussmittel läuft, auch wenn es vielleicht ein kleines Räuschchen bewirkt.
      Beim Alkohol denke ich jetzt auch nicht, dass viele jetzt exzessiv mehr trinken, nur weil sie vielleicht ein-zwei Bier mehr zwitschern, weil sie ja mehr Zeit haben.
      Wegen deinen Gesicherten Quellen, hast du da auch noch einen Link zum überprüfen!
      😎😳😭
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.04.2020 17:09
      Highlight Highlight Na, CBD ist nur etwas, dass ein bisschen beruhigt.

      Würde ich äußerst gerne. Aber ich bezweifle dass die Person, von der ich mein Gras beziehe eine Website hat.
      Ich hätte es vielleicht etwas anders ausdrücken sollen.
      Aber laut ihm ist die Nachfrage extrem hoch, so dass er selbst von Glück reden kann, wenn er von seiner Quelle noch etwas bekommt.

      Ich merke derzeit selbst dass ich ein eigenartiges verlangen nach Alkohol habe, obwohl ich eigentlich nicht mehr trinke. Derzeit verzichte ich jedoch ganz gezielt auf Gras.
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  • geoid 05.04.2020 08:40
    Highlight Highlight Ich möchte zukünftig vom BAG korrekt informiert werden:

    1. Die Zahl der Tests/Tag steigt. Die Fallzahlen sind konstant oder sinken leicht.
    2. Es soll endlich die Zahl der Genesenen publiziert werden, wie es die meisten anderen Länder auch tun. Subtrahiert man nämlich die Zahl der bereits Genesenen von der Infektionszahl ergibt dies für die Schweiz eine leicht abnehmende Kurve.
    3. Folglich ist der Peak mit grösster Wahrscheinlichkeit bereits erreicht.

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