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44-jähriger Höhlenforscher im Kanton Neuenburg tödlich verunglückt

Ein 44-jähriger Höhlenforscher ist am Sonntag im Val-de-Travers NE tödlich verunglückt. Die Bergungsarbeiten waren am Montag noch im Gang und die SBB-Strecke zwischen Neuenburg und Pontarlier (F) bleibt bis mindestens am Dienstagmorgen um 6 Uhr unterbrochen.

Une vue generale du site du Creux-du-Van le samedi 8 aout 2020 pres de la ferme Le Soliat entre les communes de Gorgier et du Val-de-Travers. Le Creux-du-Van est un cirque rocheux d'environ 1'400 metres de large pour 200 metres de hauteur. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Creux-du-Van in der Nähe von Val-de-Travers. Bild: keystone

Am Sonntag gegen 15 Uhr erkundete eine Gruppe von Höhlenforschern eine Tropfsteinhöhle bei St. Sulpice NE, als einer von ihnen im Inneren der Höhle 17 Meter in die Tiefe stürzte. Der 44-jährige Mann aus dem Kanton Bern wurde dabei schwer verletzt, wie die Kantonspolizei Neuenburg am Montag mitteilte.

Die Unfallstelle befand sich zwei Stunden vom Höhleneingang entfernt. Die sofort alarmierte Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) flog eine medizinisch ausgebildete Taucherin der Schweizerischen Organisation für Höhlenrettung (Speleo Secours) in die Nähe des Unfallortes. Als sie den Verunglückten fand, war dieser bereits tot. An den Bergungsarbeiten beteiligten sich rund 40 Personen.

Der Eingang der Höhle befindet sich nahe der SBB-Strecke, die das Val-de-Travers mit Pontarlier in Frankreich verbindet. Sie wurde wegen der Bergungsarbeiten geschlossen. Wie die SBB auf ihrer Homepage mitteilten, wird der Unterbruch bis mindestens am Dienstagmorgen um 6 Uhr dauern. (sda)

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