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Verdächtiger Gegenstand löst Grosseinsatz in Huttwil BE aus – Polizei gibt Entwarnung

Ein verdächtiger Gegenstand mit beigelegter Drohung hat am Samstag in Huttwil BE einen Grosseinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Nach Abklärungen der Kantonspolizei gingen weder vom Gegenstand noch von den Substanzen eine Gefahr aus.

Auf dem Parkplatz Oberdorf in Huttwil wurde laut Angaben der Kantonspolizei Bern am Samstagmorgen um zirka sechs Uhr ein deponierter Rucksack mit einer angehefteten Drohung festgestellt. Ursprünglich sei geplant gewesen, dass der mobile Covid-19-Test-Truck des Kantons Bern am Samstagmorgen an diesem Standort den Betrieb aufgenommen hätte.

Zur Sicherheit aller Beteiligten wurden die Örtlichkeiten in der Folge grossräumig abgesperrt, wie die Kantonspolizei weiter mitteilte. Zudem seien verschiedene Spezialdienste, darunter auch das Dezernat Brände und Explosionen sowie die Regio-Feuerwehr Huttwil und vorsorglich ein Ambulanzteam aufgeboten worden.

Der Inhalt des Rucksacks stellte sich im Laufe der umfassenden Abklärungen als ungefährlich heraus. Die Ermittlungen zur Urheberschaft wurden aufgenommen. Das Testmobil konnte den Betrieb an einem anderen Standort in Huttwil aufnehmen.

Briefe mit Pulver an Behörden

Die Kantonspolizei stellte weiter fest, dass im Verlauf der Woche Briefe mit pulverartigen Substanzen in Bern und Umgebung wiederholt Einsätze der Polizei und Feuerwehr erfordert hätten.

Die Briefe seien allesamt an verschiedene Behörden und Institutionen in der Region Bern adressiert gewesen und hätten pulverartige, zunächst unbekannte, Substanzen enthalten. Aufgrund der durchgeführten Messungen und Untersuchungen konnten die Substanzen laut der Polizei aber als ungefährlich beurteilt werden.

Zur Urheberschaft und den Hintergründen der Briefe seien Ermittlungen im Gang. Die Substanzen wurden teilweise für weitere Analysen sichergestellt. Es werden Strafverfahren eröffnet, derzeit bestünden keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Fall in Huttwil.

Die Kantonspolizei Bern ruft in Erinnerung, dass den Urhebern solcher Taten dennoch Strafverfahren drohen und hohe Kosten verrechnet werden können. (viw/sda)

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