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Wie diese 10 Märchen während der Coronavirus-Pandemie ausgegangen wären



Die Corona-Pandemie ging an niemandem spurlos vorbei – nun hat das Virus auch noch Unterschlupf in den Märchenbüchern gefunden. Wir haben 10 Märchen umgeschrieben und sagen euch, wie sie ausgegangen wären, wenn sie während der COVID-19-Pandemie stattgefunden hätten.

Rotkäppchen

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bild: watson

Es war einmal ein kleines Mädchen, das von ihrer Grossmutter eine rote Kappe geschenkt erhielt und anschliessend nur noch Rotkäppchen genannt wurde. Eines Tages schickte die Mutter Rotkäppchen in den Wald, um dort die kranke Grossmutter in ihrem Haus zu besuchen und Kuchen und Wein vorbeizubringen.

Auf dem Weg dorthin dachte sich Rotkäppchen aber, dass es ihrer Mutter ins Hirn geschissen hat, die kranke Grossmutter zu besuchen. Schliesslich gehört diese ja zur Risikogruppe. Rotkäppchen kehrte wieder um. Die Grossmutter war zwar einsam, dafür nicht tot und alle lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

Aschenputtel

Es war einmal ein Mädchen, das unter ihrer bösen Stiefmutter und Stiefschwester litt. Es musste die Schmutzarbeit erledigen und in der Asche neben dem Herd schlafen, deshalb wurde es bloss Aschenputtel genannt.

Eines Tages plante der König einen Ball, der drei Tage dauern sollte. Weil allerdings ein Verbot von Grossveranstaltungen herrschte, wurde der Ball abgesagt. Stiefmutter und Stiefschwester wollten aber unbedingt einen Prinzen kennenlernen und fragten beim König nach, ob sie selbst einen Ball organisieren dürfen. Der König konnte aber keine konkrete Antwort geben und erklärte, dass diese Entscheidung im Verantwortungsbereich der Grafschaften liege.

Um das Gesundheitssystem zu entlasten, wurde auf einen Ball verzichtet, Aschenputtel blieb in der Asche liegen, war sich aber nichts anderes gewohnt und vegetierte weiter bis an ihr Lebensende.

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Der Wolf und die sieben jungen Geisslein

Es war einmal eine Geissenmutter mit sieben jungen Geisslein. Eines Tages musste sie jedoch das Haus verlassen – sagte ihren Jungen aber, dass diese niemanden ins Haus lassen dürfen. Doch der böse Wolf kam vorbei und klopfte an die Türe.

Die jungen Geisslein erkannten an seiner rauen Stimme, dass es sich nicht um ihre Mutter handelt, die Einlass möchte. Am folgenden Tag frass der Wolf Kreide, um seine Stimme zarter zu machen. Der Wolf legte allerdings seine schwarze Pfote auf das Fensterbrett und die Geisslein erkannten, dass es sich um einen weiteren Betrugsversuch handelt.

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bild: watson

Der Wolf liess sich nun vom Bäcker Teig um die Pfote streichen und anschliessend mit Mehl bestäuben, um die Geisslein zu täuschen. Weil sich der Wolf aber an sämtliche Hygienekonzepte hielt und seine Pfoten regelmässig für 30 Sekunden mit Seife wusch, hielt diese Konstruktion nicht. Die Geisslein lebten sicher und glücklich bis an ihr Lebensende.

Das hässliche Entlein

Es war einmal eine Entenmutter, die sechs Enten ausbrütete. Das siebte Ei war jedoch grösser, weshalb es länger dauerte, bis ein graues, junges Entlein ausschlüpfte. Das Entlein war ziemlich hässlich und wäre bestimmt verspottet worden. Zum Glück herrschte jedoch Maskenpflicht und das Entlein konnte seine hässliche Fratze hinter einer Maske verstecken.

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bild:L watson

Das Entlein wurde nie gehänselt und hatte keinen Grund davonzulaufen. Es schwamm schliesslich auf den See und noch vor der dritten Welle wurde es zu einem schönen Schwan und lebte glücklich bis an sein Lebensende.

Die Bremer Stadtmusikanten

Es war einmal ein alter Esel, der geschlachtet werden sollte. Also entschied er, Stadtmusikant zu werden. Bremen schien ihm perfekt für sein Unterfangen, weil dort der R-Wert unter 1,0 lag.

Auf dem Weg nach Bremen traf der Esel einen Hund, eine Katze und einen Hahn, die sich ihm anschlossen. Alle wollten sie Stadtmusikanten werden. Weil beim Spielen von Blasinstrumenten Aerosole entstehen, war das aber nicht möglich und Blasmusik wurde, ausser im Bundeshaus, verboten.

Die Tiere mussten sich einen neuen Plan ausdenken, schlossen sich zu einem autarken Haushalt zusammen und lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

Der Froschkönig

Es war einmal eine Prinzessin, der beim Spielen ihre goldene Kugel in einen Brunnen fiel. Ein Frosch bot ihr an, zu helfen. Allerdings musste die Prinzessin versprechen, seine Freundin zu werden und Teller und Bett mit ihm zu teilen. Die Prinzessin lehnte jedoch ab, schliesslich wäre der Mindestabstand von 1,5 Metern weder am Esstisch und vor allem im Bett nicht einzuhalten.

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bild: watson

Der Frosch hatte zwar noch immer keine Freundin, dafür aber eine goldene Kugel. Er lebte damit glücklich und zufrieden bis an sein Lebensende. Die Prinzessin liess sich eine neue goldene Kugel fertigen und war glücklich, dass sie nicht den Rest ihres Lebens mit einem Frosch zusammen verbringen musste.

Dornröschen

Es war einmal ein Königspaar, das sich ein Kind wünschte. Als es endlich so weit war, wollte das Königspaar 13 Feen einladen, um das Mädchen zu segnen. Es hatte jedoch zu wenig Goldbesteck und konnte nicht alle einladen. Das war ein riesiges Dilemma. Weil aber die Regel von maximal 10 Personen herrschte, koordinierte das Königspaar komplett um und organisierte einen Videocall für die Segnung des Kindes.

Obwohl eine Fee nicht wusste, wie sie die Kamera einschalten musste und eine andere WLAN-Probleme hatte, verlief die Segnung zufriedenstellend und alle lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

Das tapfere Schneiderlein

Es war einmal ein Schneider, dem sein lecker beschmiertes Brot zu Boden fiel. Als er es aufhob, sah er, dass sich sieben Fliegen darauf gesetzt hatten. Er nahm einen Lappen und machte alle sieben Fliegen auf einen Schlag platt. Darauf war der Schneider so stolz, dass er sich einen Gürtel nähte mit den grossen Buchstaben: «Sieben auf einen Streich».

Nun wollte der Schneider der ganzen Welt sein Erfolgserlebnis verkünden. Weil jedoch vom König an die Eigenverantwortung appelliert wurde und es eine Homeoffice-Empfehlung gab, blieb er zuhause. Er postete ein Foto seines Gürtels auf Instagram, legte einen Retro-Filter darüber und gewann Follower im zweistelligen Bereich dazu. Damit lebte er glücklich bis an sein Lebensende.

Zwerg Nase

Es war einmal ein Junge, der auf dem Gemüsemarkt von einer Fee verzaubert wurde und dadurch eine ganz lange Nase bekam. Als er zurück zu seiner Familie wollte, erkannte ihn diese nicht wieder und nahm ich nicht mehr auf. Das war ziemlich mühsam so ohne Familie, dafür hatte der Junge bei Coronatests keine Schmerzen, weil das Stäbchen völlig ohne Probleme in seine riesige Nase passte.

Zwerg Nase versuchte fortan sein Glück als Koch, weil er durch seine grosse Nase einen hervorragenden Geruchssinn hatte. Er kochte so gut, dass er einen Job beim Bundesamt für Gesundheit erhielt, weil deren Koch im April pensioniert wurde. Dort blieb der Zwerg und lebte glücklich bis an sein Lebensende.

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bild: watson

Hänsel und Gretel

Es war einmal ein armer Holzfäller, der mit seiner Frau im Wald lebte. Weil das Geld knapp wurde, überredete die Frau ihren Mann, die beiden Kinder im Wald auszusetzen.

Um den Weg nach Hause wieder zu finden, zerbröckelten Hänsel und Gretel eine Scheibe Brot. Die Brotkrümel wurden jedoch von Vögeln weggepickt. Als Hänsel und Gretel Angst bekamen, dass sie sich verlaufen haben, begegneten sie alle paar Meter verschiedenen Familien, die wegen der ernsten Lage ein etwas anderes Weihnachten im Wald feierten.

Eine der Familien begleitete die Kinder nach Hause, rüffelte die Eltern und drohte, die Behörden einzuschalten, wenn das nochmals geschehe. Es geschah nicht wieder und die Familie lebte arm, aber glücklich bis an ihr Lebensende.

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