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50-jähriger Belgier stirbt in Lawine im Wallis

Ein 50-jähriger Belgier ist am Dienstag im Wallis in einer Lawine ums Leben gekommen. Wegen der schlechten Witterungsverhältnisse konnte er erst am Mittwoch geborgen werden.



Der Mann war am Dienstagmorgen gemeinsam mit seiner Frau zu einer Skitour in Hérémence VS im Gebiet «Les Louèrettes» aufgebrochen, wie die Kantonspolizei Wallis am Mittwoch mitteilte. Um die Mittagszeit habe die Frau den Aufstieg abgebrochen und sei alleine zurückgekehrt.

Als ihr Mann bis am Abend nicht wie vereinbart zurückgekehrt sei, habe die Frau die Rettungsdienste informiert. Bei einem Suchflug sei dann im fraglichen Gebiet ein Lawinenniedergang festgestellt worden. Die Lawine habe eine Länge von rund 1500 und eine Breite von rund 740 Metern aufgewiesen. Der Vermisste habe jedoch nicht lokalisiert werden können.

In der Nacht musste die Suche wegen der Witterung und einer drohenden weiteren Lawine unterbrochen werden. Am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr fanden die Einsatzkräfte den vermissten Skitourengänger auf einer Höhe von rund 2900 Metern unter der Schneedecke, wie es in der Mitteilung hiess.

Der Mann sei geborgen und anschliessend ins Spital nach Sitten geflogen worden. Dort hätten die Ärzte nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung des Unfalls eingeleitet. (sda)

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