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Die Co-Praesidentinnen Laura Zimmermann, rechts, und Flavia Kleiner von der Operation Libero, vom Nein-Buendnis zur Selbstbestimmungsinitiative, freuen sich am am Sonntag, 25. November 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Wollen mehr Verbündete im Nationalrat: Die Co-Präsidentinnen der Operation Libero, Flavia Kleiner (l.) und Laura Zimmermann. Bild: KEYSTONE

Mit diesen sechs Köpfen will die Operation Libero den Nationalrat aufmischen



Die Operation Libero hat sich in Abstimmungskämpfen einen Namen gemacht. Nun mischt sie sich in die eidgenössischen Wahlen ein. Dabei macht sie ihre traditionelle Distanz zu einzelnen Parteien zum Programm: Menschen wählen statt Listen, fordert die Bewegung.

Ihrer Meinung nach sind in der auslaufenden Legislatur zu wenige zukunftsweisende Entscheidungen gefallen. Die zunehmende Polarisierung unterwandere die Schweizer Kompromissfähigkeit, lässt sich Co-Präsidentin Laura Zimmermann in einer Mitteilung vom Freitag zitieren. Das «Chancenland Schweiz» brauche eine neue Mehrheit.

Dafür kann keine einzelne Partei sorgen. Die Operation Libero will daher Kandidatinnen und Kandidaten aus verschiedenen Parteien und Kantonen zur Wahl verhelfen. Am Freitag stellte sie in Bern ein erstes Kandidatinnen- und Kandidaten-Team vor, das für die Grundidee der Wahlkampagne stehen soll.

«Chancenland»: Die Operation Libero unterstützt 6 Kandidaten

Jung und urban

Es handelt sich um Sophie Buchs, Direktorin von Pro Senectute Genf, Nicola Forster, foraus-Gründer und Co-Präsident der Zürcher GLP, IT-Unternehmer und Grünen-Vizepräsident Gerhard Andrey (FR), die Graubündner FDP-Fraktionspräsidentin Vera Stiffler, Arber Bullakaj, Vizepräsident der St. Galler SP sowie die Zürcher BDP-Parteisekretärin Ursula Troisio.

Dieses parteiübergreifende Bündnis soll sich für eine kompromissbereite und zukunftsgewandte Politik in den Bereichen Europa, Klima, Bürgerrecht und Migration, Digitalisierung, Gleichstellung, Wettbewerb und Generationenvertrag engagieren, wie die Operation Libero in der Mitteilung schreibt. Die Schweiz brauche in diesen Dossiers dringend Bewegung.

Ruf nach Wandel

Die Organisation hat die Aktion unter dem Titel «Wähle den Wandel» nicht zuletzt aus Unzufriedenheit über die dürftigen Resultate der auslaufenden Legislatur ins Leben gerufen. Die eidgenössischen Wahlen im Herbst bezeichnet sie in der Mitteilung als «ein Referendum über Fortschritt oder Stillstand». Ab August will die Operation Libero in verschiedenen Kantonen weitere Kandidaten-Teams vorstellen.

Die Operation Libero versteht sich als progressive politische Bewegung. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie im Abstimmungskampf gegen die Durchsetzungsinitiative der SVP bekannt, den sie massgeblich mitgeprägt hat. Seither hat die Operation Libero in mehreren Kampagnen ihr Profil als Gegenspielerin der SVP weiter geschärft. (sda)

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