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ARCHIV - ZUR GEWINNMELDUNG DER SNB STELLEN WIR IHNEN DIESER ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Thomas Jordan, Praesident der Schweizerischen Nationalbank SNB, erscheint anlaesslich der 108. Generalversammlung der Aktionaere, am Freitag, 29. April 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SNB-Präsident Thomas Jordan an der GV der Nationalbank (29. April 2017). Bild: KEYSTONE

SNB erzielte 2016 einen Gewinn von 24,5 Mrd Franken – Bund und Kantone im Geldregen



Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2016 einen Jahresgewinn von 24.5 Milliarden Franken erzielt. Bereits im Januar kündigte die SNB ein Ergebnis von gut 24 Milliarden an. Bund und Kantone erhalten nun mehr als erwartet.

Die öffentliche Hand erhält von der SNB für 2016 insgesamt 1.7 Milliarden Franken, wie aus einer Mitteilung vom Montag hervorgeht. Im Januar hatte die Nationalbank angekündigt, zusätzlich zu der ordentlichen Gewinnausschüttung von einer Milliarde Franken rund 500 Millionen an die öffentliche Hand auszuschütten. Nun beträgt die Zusatzausschüttung 700 Millionen Franken.

Devisenanlagen haben eingeschenkt

Der Grossteil des SNB-Überschusses im vergangenen Jahr geht auf die umfangreichen Devisenanlagen zurück. Allein dort erzielte die Nationalbank einen Erfolg von 19.4 Milliarden Franken. Auf dem Goldbestand verbuchte die SNB dank des um 11 Prozent gestiegenen Goldpreises einen Bewertungsgewinn von 3.9 Milliarden Franken.

Nach Berücksichtigung der Ausschüttungsreserve von 1.9 Milliarden Franken beträgt der Bilanzgewinn 21.7 Milliarden Franken. Dies ermöglicht eine Dividendenzahlung von 15 Franken pro Aktie. Den Rückstellungen für Währungsreserven weist sie rund 4.6 Milliarden Franken zu.

Dass die SNB für das Jahr 2016 einen Gewinn verbuchen konnte, zeichnete sich ab. Für die erste Jahreshälfte wies die Nationalbank einen Erfolg von 21.3 Milliarden Franken aus. Im dritten Quartal stieg dieser auf 28.7 Milliarden Franken an. (sda)

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