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ZUR EINFUEHRUNG DER ZWEI-PERSONEN-REGEL IM COCKPIT BEI DER SWISS NACH DEM ABSTURZ EINES GERMANWING AIRBUS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Pilot und Kopilot fliegen das Flugzeug, aufgenommen am 1. Mai 2013 in einem Flugzeug der Swiss. Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss fliegt von Zuerich nach Chicago und zurueck. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Die Swiss will ihr Kabinen- und Cockpitpersonal gerne impfen lassen - sofern die Angestellten dazu bereit sind. Bild: KEYSTONE

Piks für Piloten: Swiss will Sonder-Impftermin für bis zu 6000 Angestellte

Die Fluggesellschaft hat bei der kantonalen Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich nachgefragt, ob eine gesonderte Impfaktion für ihre Crew möglich wäre - damit ist sie nicht allein. Helvetic Airways geht sogar noch einen Schritt weiter.

Benjamin Weinmann / ch media



Die Erholung im Flugverkehr lässt nach wie vor auf sich warten. Dass die Aviatik wieder abheben kann, hängt nicht zuletzt von den Impfquoten in den einzelnen Ländern ab. Ausländische Airlines wie Emirates oder Singapore werben zudem mit komplett geimpften Crews, um das Vertrauen bei den Passagieren für einen sicheren Flug zu steigern - auch wenn nicht klar ist, inwiefern eine Impfung eine Weiteransteckung verhindert.

Die genannten Airlines profitieren davon, dass die entsprechenden Staaten die Bedeutung der Luftfahrt für die nationale Volkswirtschaft höher gewichten. Schweizer Fluggesellschaften wie die Swiss oder Helvetic erhalten hingegen bisher keine prioritäre Behandlung. Dies hält die Swiss aber nicht davon ab, dennoch nach einer Sonderlösung zu suchen, wie Recherchen von CH Media zeigen.

Kanton Zürich bestätigt Information

Eine Sprecherin der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich bestätigt, dass die Swiss eine Anfrage platziert hat. Sie möchte wissen, ob es möglich sei, Swiss-Angestellte mit «sicherheitsrelevanten Aufgaben» an einem für sie reservierten Datum in einem Impfzentrum impfen zu lassen. Dies, sofern ausreichend Impfstoff für die ganze Bevölkerung verfügbar ist.

«Die Anfrage ist bei uns noch in Prüfung», sagt die Kantonssprecherin. «Grundsätzlich steht die Gesundheitsdirektion Firmenimpfungen offen gegenüber, wenn sie über die bestehenden Impfkanäle stattfinden können.» In diesem Zusammenhang seien aber noch einige Fragen offen, insbesondere was den Ausgleich der Impfdosen bei Impfungen von Ausserkantonalen angehe.

Anfrage auch beim Kanton Genf geplant

Eine Swiss-Sprecherin bestätigt die Anfrage beim Kanton. Zu den sicherheitsrelevanten Gruppen zähle man das fliegende Personal, also die Flight Attendants und Piloten, sowie Mitarbeitende in der Technik und Wartung. «Es handelt sich um rund 6000 Personen.» Man gehe aber davon aus, dass sich viele Angestellte auch privat impfen lassen werden.

Die Sprecherin betont, dass eine prioritäre Behandlung der Swiss-Crew aktuell kein Thema sei. Nur wenn ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung vorhanden sei, würde man es begrüssen, wenn die Swiss eine sogenannte Impfstrasse in einem kantonalen Zentrum als Firma mitbenützen dürfe. Eine ähnliche Anfrage werde man auch im Kanton Genf platzieren.

Helvetic Airways fordert prioritäre Impfbehandlung

Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat zwar keine derartige Anfrage beim Kanton eingereicht - fordert aber mehr als die Swiss, nämlich eine Priorisierung ihrer Angestellten: «Wir sind eindeutig für einen frühen Zugang zur Impfung für Airline-Mitarbeitende», sagt ein Sprecher. Zwar würde man alle gesundheitlichen Massnahmen zum Schutz der Besatzung streng einhalten. «Aufgrund der Art und des Ortes ihrer Arbeit sind sie jedoch weiterhin einem Restrisiko einer Infektion ausgesetzt.» Ein frühzeitiger Zugang zu einem Impfstoff sei daher essenziell. (bzbasel.ch)

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quelle: epa/dpa / arne dedert
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