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CS zieht sich teilweise aus Geschäft in Österreich zurück



ARCHIVBILD ZUM ERGEBNIS DER CREDIT SUISSE --- Ein Logo der CS anlaesslich einer Medienkonferenz der Credit Suisse zur lancierung ihres neuen digitalen Angebotes und zukunftweisendes Geschaeftsstellenkonzept am Donnerstag, 10. September 2020 in Zuerich.(KEYSTONE/Urs Flueeler).

Bild: keystone

Die Credit Suisse richtet ihr Vermögensverwaltungsgeschäft für Österreich neu aus. Die dortigen sehr reichen Kunden werden künftig von Luxemburg aus betreut.

Den reichen Kunden empfiehlt die Grossbank die Liechtensteinische Landesbank (LLB) als zukünftige Partnerin, wie die CS am Mittwoch bekannt gab. Über den Vermittlungspreis wurde Stillschweigen zwischen den beiden Instituten vereinbart.

Die Credit Suisse sei zwar seit mehr als zehn Jahren in Österreich «erfolgreich aktiv», hiess es in einer Mitteilung der Grossbank vom Mittwoch. Dennoch haben man nach einer eingehenden Analyse der dortigen Vermögensverwaltungsaktivitäten entschieden, das operative Geschäft zu vereinfachen.

Die Liechtensteinische Landesbank ist 2009 in den österreichischen Markt eingetreten und betreut dort mit 240 Mitarbeitern Vermögen von über 25 Milliarden Euro. Durch die Transaktion verstärke die LLB-Gruppe das Private-Banking-Geschäft in Österreich, schreibt das Institut in einer separaten Mitteilung. Das Vermittlungspotenzial belaufe sich voraussichtlich auf etwa 1 Milliarde Euro verwaltetes Kundenvermögen.

Die Durchführung der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe. (sda/awp)

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