DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUR BERUFSAUSBILDUNG DER COIFFEUSE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Hairdresser apprentices of the hairstyling company Coiffina practice skills of their professio under the supervision of a teaching supervisor in the Coiffina Styling Academy in Glattbrugg, Switzerland, on May 2019, 29. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Coiffeuse-Lernende des Hairstyling-Unternehmens Coiffina ueben Fertigkeiten ihres Berufstandes unter Aufsicht einer Lehrbetreuungsperson in der Coiffina Styling Academy in Glattbrugg am 29. Mai 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Coiffeuse-Lernende üben Fertigkeiten ihres Berufsstandes: Eine Studie zeigt, dass Lehren immer häufiger abgebrochen werden. Bild: KEYSTONE

Umfrage bei 798 Lehrbetrieben: Lehrlinge sind schlecht, faul und verwöhnt



Die Lehrstellenbörse Yousty hat eine Umfrage bei den Schweizer Ausbildungsbetrieben durchgeführt. 798 Personalverantwortliche und Berufsbildner haben geantwortet – und sie klagen durchs Band. Sie haben Mühe, Lehrlinge zu rekrutieren, weil die Jugendlichen den Ansprüchen der Erwachsenen nicht genügen.

Die Umfrage liegt «SonntagsBlick» vor und zeigt: Die Kritik ist vielfältig. Immer öfter würden Ausbildungen abgebrochen, monieren die Berufsbildner. Die Jugendlichen hätten immer weniger Ausdauer und würden von den Schulen nicht gut genug aufs Berufsleben vorbereitet.

«Das Handy-Zeitalter hat die Jugendlichen zu teilweise interesselosen Menschen gemacht», fasst Yousty die Antworten zusammen. 58,4 Prozent der Befragten finden, dass die Lehrlings-Rekrutierung schwierig sei. Ungefähr gleich viele geben an, dass die Besetzung der Lehrstellen diesen Sommer noch einmal komplizierter geworden sei als im Vorjahr. Von den befragten Lehrlingsverantwortlichen sind 58,7 Prozent weiblich.

Tendenziell finden es Frauen auch schwieriger geeignetes Lehrpersonal zu finden als ihre männlichen Berufskollegen. 60,4 Prozent der weiblichen Lehrlingsverantwortlichen klagen über ihre Nöte bei der Rekrutierung. Erschwerend kommt die Demografie hinzu, finden die Lehrlings-Profis. Denn nun kommen die geburtenschwachen Jahrgänge ins Lehrlingsalter.

Ein Lehrling bei der Arbeit an der Maschine im Unterricht an der Abteilung Lehrwerkstaette fuer Moebelschreiner an der baugewerblichen Berufsschule Zuerich, aufgenommen am 4. Maerz 2003. (KEYSTONE/Gaetan Bally) : FILM]

Ein Lehrling bei der Arbeit an der Maschine im Unterricht an der Abteilung Lehrwerkstätte für Möbelschreiner an der baugewerblichen Berufsschule Zürich. Bild: KEYSTONE

Die Personalverantwortlichen beklagen sich zudem über schlechte Noten, sehr junge Bewerber und über deren Bequemlichkeit. So seien viele nicht mehr bereit, einen Arbeitsweg in Kauf zu nehmen, der länger als 15 bis 20 Minuten dauert.

(ohe)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So sah die Lehre früher aus

1 / 27
Heute beginnt für viele die Lehre – und so sah das früher aus
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Weshalb ist der Malerberuf bei Frauen so hoch im Kurs?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

KKS zimmert an der Anti-SVP-Allianz: Dieses Trio will die Bilateralen retten

Der Rahmenvertrag ist tot. Nun macht sich Bundesrätin Keller-Sutter an die Belebung der alten europapolitischen Allianz gegen die SVP. Zentral sind dabei Arbeitgeberpräsident Vogt und Gewerkschaftspräsident Maillard.

FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter trug entscheidend dazu bei, dass die Landesregierung auf einen Abbruch der Verhandlungen über das Rahmenabkommen einschwenkte. Und Keller-Sutter nimmt nun auch die Zügel in die Hand, wenn es um die Frage geht, wie die Europapolitik der Schweiz fortgeführt wird.

Die St.Gallerin kündigte an, dass ihr Departement Unterschiede zwischen der schweizerischen Rechtsordnung und dem EU-Recht identifizieren werde. Keller-Sutter will analysieren, wo es im Interesse der …

Artikel lesen
Link zum Artikel