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Unbewilligte Demo gegen Gewalt an Frauen von Polizei aufgelöst



In Zürich hat sich am Samstag für kurze Zeit ein Protestzug aus einigen hundert Menschen formiert. Sie demonstrierten an der Langstrasse gegen strukturelle Gewalt an Frauen.

Die unbewilligte Demo war zuvor auf dem Helvetiaplatz von der Polizei verhindert worden. Zur Demonstration aufgerufen hatte das feministische Streikkollektiv Zürich. Nur eine Handvoll Demo-Teilnehmende fand sich bis 13.30 Uhr auf dem Helvetiaplatz ein, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Zu Sachbeschädigungen sei es nicht gekommen, teilte die Polizei mit.

Die Polizei hat im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die geplante Demonstration aufgrund der Corona-Vorschriften nicht toleriert werde. Die Teilnehmenden, die sich daraufhin nicht vom Platz entfernten, erhielten einen Verweis. Darunter auch der Korrespondent von Keystone-SDA, der sich gegenüber Polizisten als Journalist auswies.

Gegen 13.50 Uhr formierte sich an der Kanzleistrasse ein Protestzug aus vier- bis fünfhundert Menschen, wie ein Fotograf von Keystone-SDA berichtete. Die Zürcher Stadtpolizei sprach in einer Mitteilung am Samstag von rund 150 Personen. Der Zug endete demnach gegen 14.30 Uhr wieder auf dem Helvetiaplatz, wo sich die Ansammlung auflöste.

Die Demonstration des feministischen Streikkollektivs Zürich fand unter dem Motto «Wut zu Widerstand - Gemeinsam feministisch» beziehungsweise «8. März ist alle Tage» statt. (sda)

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