DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Stadt Zürich lanciert Meldeplattform für Sexismus-Erlebnisse



Bild

Wer im öffentlichen Raum sexuell belästigt wird oder Übergriffe beobachtet, kann das ab sofort bei der Stadtzürcher Online-Plattform «Zürich schaut hin» melden. Damit will die Stadt einen Beitrag gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit leisten.

Egal ob abwertende Worte, obszöne Gesten oder Anstarren: Es sei wichtig, eigene Erlebnisse oder Beobachtungen teilen zu können. Das trage letztlich dazu bei, dass die «Normalität» solcher Verhaltensweisen hinterfragt werde, teilte die Stadt am Dienstag mit. Nur was sichtbar sei, könne bekämpft werden.

Die Meldungen könnten unkompliziert und anonym gemacht werden. Die Melde-Plattform enthält auch Informationen zu Beratungsangeboten, damit diese bei Bedarf direkt kontaktiert werden können.

Vor alle junge Frauen betroffen

Um das Ausmass der Belästigungen im öffentlichen Raum abschätzen zu können, gab die Stadt bei einem Sozialforschungsinstitut eine Befragung in Auftrag. Das Ergebnis war, dass drei von vier homo-, bi- oder pansexuellen Menschen angaben, in der Stadt Zürich im öffentlichen Raum schon einmal belästigt worden zu sein.

Bei Heterosexuellen war es jeder und jede zweite. Besonders häufig von sexueller Belästigung berichteten junge Frauen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Sexismus in den Medien

1 / 11
Sexismus in den Medien
quelle: shutterstock / screenshot blick / bearbeitung watson
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unsere Gedanken, wenn wir nachts alleine nachhause gehen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fall «Carlos» – jetzt interveniert der Uno-Sonderbeauftragte für Folter

Der Fall «Carlos», respektive Brian, wie er mittlerweile richtig genannt werden möchte, wird ein Fall für den Bund: Der Uno-Sonderbeauftragte für Folter hat beim Aussendepartement wegen der anhaltenden Isolationshaft für Brian interveniert.

Die Anwälte von Brian hatten es beim Prozess vor dem Zürcher Obergericht Ende Mai angekündigt – nun ist die Intervention eingereicht: Der Uno-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, hat beim Aussendepartement von Bundesrat Ignazio Cassis (FDP) …

Artikel lesen
Link zum Artikel