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Davos' Andres Ambuehl wird fuer 1000 Spiele geehrt, von Denis Vaucher, Direktor National League, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel, am Freitag, 18. Oktober 2019, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Liga-Direktor Denis Vaucher (mitte) muss aufgrund der Corona-Krise eine noch zentralere Rolle einnehmen. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Warum das Eishockey seine sportliche Unschuld verliert

Die Klubgeneräle sind in der Not zusammengerückt und haben einstimmig den Saisonstart auf den 1. Oktober verschoben. Die neue Saison wird sportlich nicht regulär sein – aber sie wird höchsten Unterhaltungswert liefern. Und es ist Zeit, ehrlich zu sein.



Zumindest haben sich die Klubgeneräle auf Regeln geeinigt, die in allen Stadien gelten: eine generelle Maskenpflicht, Sitzplatzpflicht, Registrierungspflicht, keine Gästefans und eine Testpflicht drei Tage vor dem ersten Meisterschafts- oder Cupspiel für alle Spieler und Staff-Mitglieder.

Und darüber hinaus müssen die Klubs dafür sorgen, dass es auf dem Stadiongelände nicht zu Personenansammlungen kommt und vor dem Stadioneinlass wird eine Fiebermessung empfohlen. Limite: kein Stadionzutritt ab 37,6 Grad Temperatur. Die Meisterschaft mit 50 Runden plus Playoffs beginnt am 1. Oktober. Die erste Cuprunde wird am 5 und 6. Oktober gespielt.

ARCHIVBILD ZU DEN MOEGLICHEN SZENARIEN IM SCHWEIZER EISHOCKEY --- Les joueurs bernois et lausannois jouent lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne HC et le SC Bern ce samedi 29 fevrier 2020 se deroulant a huis-clos suite a l'epidemie de Coronavirus (2019-nCoV) a la patinoire de la Vaudoise Arena a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Solche Bilder soll es nicht mehr geben: Geisterspiele im Schweizer Eishockey. Bild: KEYSTONE

Die Umsetzung aller Schutzmassnahmen, die im Detail ausgearbeitet sind, aber von den kantonalen Behörden noch abgesegnet werden müssen, ist eine grosse Herausforderung für die Klubs. Das grosse Problem der neuen Saison ist jedoch der vorübergehende Verlust der Unabhängigkeit und Unschuld des Sportes und damit der sportlichen Regularität. Ein Problem, das die Klubgeneräle unterschätzen und für viel Gesprächsstoff sorgen wird.

Aus zwei macht vier

Um es etwas polemisch zu erklären: Bisher war der Spielbetrieb nur zwei unberechenbaren Mächten ausgeliefert: den Schiedsrichtern und dem Einzelrichter. Sie waren die einzigen, die direkten Einfluss auf das Spiel hatten. Durch die Entscheidungsgewalt auf dem Eis (Strafe? Tor?) und im Nachgang der Partien (Sperre?). Nun kommen dazu zwei weitere Institutionen. Es wird also sein wie einst bei den Beatles: Vier machen die Musik.

Neben den Schiedsrichtern und dem Einzelrichter beeinflussen neu auch die kantonalen Gesundheitsämter und Liga-Manager Denis Vaucher den Spielbetrieb. Die kantonalen Gesundheitsbehörden legen nicht nur fest, wie viele Zuschauerinnen und Zuschauer ins Stadion dürfen (angestrebt wird mindestens eine 50-prozentige Auslastung).

Denis Vaucher, Direktor National und Swiss League, spricht waehrend einer Medienkonferenz nach einer ausserordentlichen Ligaversammlung ueber die Entscheidungen betreffend dem Schweizermeister sowie den Auf- und Abstiegen fuer die Saison 2019/20, am Freitag, 13. Maerz 2020, in Ittigen. Anlaesslich einer ausserordentlichen Ligaversammlung am Donnerstagvormittag stellte die Ligaleitung und saemtliche Clubvertreter der National League und Swiss League fest, dass der Spieltrieb wegen der Coronavirus-Epidemie nicht mehr aufrechterhalten werden. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Denis Vaucher hat gemeinsam mit Willi Vögtlin die Macht über den Spielplan. Bild: KEYSTONE

Sie haben auch die Macht, ein Spiel je nach Umständen ganz abzusagen. Und die neue vierte Macht ist Liga-Manager Denis Vaucher. Er darf in Zusammenarbeit mit Spielplanchef Willi Vögtlin entscheiden, ob eine Mannschaft ein Spiel verschieben darf und gleich auch noch, wann ein Spiel nachgeholt werden muss. Als Grundregel gilt: Wenn 12 Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung stehen, muss gespielt werden.

«Noch nie waren wir uns alle so einig wie jetzt.»

Marc Lüthi

Unter diesen Umständen ist die Chancengleichheit als Voraussetzung für eine sportlich reguläre Meisterschaft nicht gegeben. Klugerweise ist der Abstieg erst einmal ausgesetzt worden. Der Unterhaltungswert wird trotz allem grandios sein. Für Gesprächsstoff, Verschwörungstheorien und Polemik ist gesorgt, wenn ein Advokat aus einem alten Stadtberner Burgergeschlecht (Denis Vaucher) und ein ehemaliger SCB-Manager (Willi Vögtlin), beaufsichtigt von einem ehemaligen SCB-Verwaltungsrat (Verbandspräisent Michael Rindlisbacher) ein Spiel verschieben.

Es herrscht Frieden – wie lange noch?

Die Klubvertreter sind eng wie nie zusammengerückt und haben sich einstimmig auf die Verschiebung und die Rahmenbedingungen geeinigt. Die Erfahrung lehrt uns allerdings, dass der «Burgfrieden» nur im Sommer hält. Wenn es wieder um Sieg und Niederlage geht, haben die Eigeninteressen wieder das Primat über das Gemeinwohl. Allerdings sagt SCB-Manager Marc Lüthi: «Noch nie waren wir uns alle so einig wie jetzt und das wird auch während der Saison so sein.» Seine Worte in Gottes Ohr.

SCB Praesident Marc Luethi beobachtet das erste Eistraining der neuen Hockeysaison, am Montag, 3. August 2020 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Marc Lüthi bestätigt: Die Klubs haben einen gemeinsamen Plan. Bild: keystone

Die Klubgeneräle haben noch ein Problem zu lösen. Ein Topf mit 150 Millionen Bundesgeldern steht für das Profi-Hockey bereit. Das Geld soll allerdings nur in Form von Krediten ausbezahlt werden, für die alle haften. Wenn also Ambri den Kredit nicht zurückzahlen kann, werden auch der SCB, die ZSC Lionos etc. zur Kasse gebeten. Die gleiche Regelung gilt für die Vergabe der Hilfsgelder im Profifussball.

Das Geld wird knapp

Die Zeit ist gekommen, um ehrlich sein. Selbst wenn es boomt, rockt und rollt und die Stadien voll sind, schreiben alle Klubs rote Zahlen und die Defizite werden durch Quersubventionierungen und milliardenschwere Klubbesitzerinnen und Klubbesitzer ausgeglichen. Weder im Fussball noch im Hockey werden die Proficlubs je dazu in der Lage sein, einen Kredit zurückzuzahlen. Nicht einmal bei einer Kreditlaufzeit von 100 Jahren.

Deshalb ist es Zeit, ehrlich zu sein. Die Kredite sind in Subventionen umzuwandeln. Aber mit klarer Zweckbestimmung wie die Subventionen in der Landwirtschaft. Das heisst: Alimentiert werden die Nachwuchsorganisationen (wobei sichergestellt werden muss, dass das Geld nicht für die Löhne der Profis abgezweigt wird). Die Kosten für die Infrastruktur (Stadionmieten) können übernommen werden und allenfalls ist eine Entschädigung für den Ausfall der Zuschauereinnahmen denkbar.

Aber kein Steuerfranken für Spielerlöhne.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jonaman 15.08.2020 02:02
    Highlight Highlight "Weder im Fussball noch im Hockey werden die Proficlubs je dazu in der Lage sein, einen Kredit zurückzuzahlen. Nicht einmal bei einer Kreditlaufzeit von 100 Jahren."
    Ein Kredit von z.B. 1 Mio. Franken könnte von einem Proficlub in 100 Jahren nicht zurückbezahlt werden? Ernsthaft?!

    Herr Zaugg, eigentlich schätze ich ihre Berichte, aber was sie hier rausgelassen haben ist schlecht.
  • Baumi72 15.08.2020 01:07
    Highlight Highlight Gestern Abend an der Ilfis.

    Erst das Spiel unter strengen Maßnahmen, Abstand und mit Maskenpflicht.

    Anschließend beim Umtrunk 200m nordöstlich der Halle.

    Wo ist da die Logik?
    Benutzer Bild
  • Hoopsie 14.08.2020 23:57
    Highlight Highlight Vergesst nicht, dass die öffentliche Hand schon einen grossen Bazen für diese Saison bezahlt. Was glaubt ihr, wer das Contact Tracing sicherstellen und bezahlen muss? Die Kantone! Und das wird zB. im Kanton Bern nicht so billig werden. Wenn an einem Weekend alle 4 NLA/B CLubs spielen, braucht das sehr viele Leute, die für diese Arbeit bereitstehen müssen. Also dass die Meisterschaft weiter läuft, wird schon viel Staatsgeld eingesetzt. Es reicht langsam, sonst wird der Bogen überspannt.
  • Hoopsie 14.08.2020 23:47
    Highlight Highlight Ich glaube, dann wird es Zeit ganz ehrlich zu sein. Die öffentliche Hand bezahlt bereits die meisten Stadien, die ganzen Sicherheitskosten vor dem Stadion, die demolierten Fanzüge, vieles an die Juniorenausbildung (Gratis Nutzung der Eisrinks und Trainerentschädigung via J&S), Sportschulen und und und. Obwohl ich ein Sportfan bin, ich glaube langsam verschlingt der Sport zuviel Staatsgeld, ohne dass die Gesellschaft viel davon hat. Ohne die überrissenen Saläre könnten die Clubs problemlos Kredite zurückbezahlen. Es liegt nur am fehlenden Willen.
  • Jacques #23 14.08.2020 20:30
    Highlight Highlight Unglaublich, dass Subventionen inzwischen automatisch eine Aversion auslöst bei mir. Landwirtschaft sei Dank 🙈🙊

    Nach dieser re flex sion (🙃) würde ich dem schreibenden Zamboni Gotthelf zustimmen. Diese Bedingungen zu Hilfsgeldern sind oder wären so richtig angesetzt.

    Nachwuchs und Grundgerüst.

    Es läuft übrigens nicht überall schlecht, es gibt durchaus auch Gewinnerbranchen, die schon bald Sponsoring betreiben müssen oder dürfen um das Cash sinnvoll zu bewegen.

    Äusserst spannend wird die Management Tabelle... Wir werden sehen, wer wirklich wirtschaften kann 🎉

    Gott zum Grusse!
    • DrBill 15.08.2020 01:19
      Highlight Highlight Wenn das Wort eine derartige Aversion bei dir auslöst, weisst du bestimmt auch bestens über die Bedingungen und Auflagen im Bereich der landwirtschaftlichen Subventionen bescheid, oder?!
    • Jacques #23 15.08.2020 12:31
      Highlight Highlight Dr Bill. Nur eine Aversion, nicht derartig. Aber es scheint, dass Du davon "betroffen" bist? Offenbar stimmt vieles nicht.

      Ich lese mich derzeit ins Thema ein. Stopp Agrarlobby, ich sehe System Milch auf Netflix und Cowspiracy zum Beispiel... Also verschiedene Ebenen.

      Und es scheint, dass im Kontext mit Klima und Konsum, Grosshandel, Druck auf Produzenten und Information des Konsumenten, aber eben auch Agrar und Bauernlobby sehr vieles aus den Fugen geraten ist in diesem Bereich. Subventionen in gewissen Formen können wohl auch neu angesetzt werden.

      Ziemlich komplex. Aber spannend.
    • DrBill 15.08.2020 15:42
      Highlight Highlight Ich bin selber nicht davon betroffen, nein. Dennoch finde ich dass das Thema allzu oft zu wenig differenziert betrachtet wird, was bei dir anscheinend nicht der Fall zu sein scheint, mea culpa. Es gobt durchaus subventionierte Bereiche die in Frage zu stellen sind, ich nenne hier die Zuckerrübenproduktion als Beispiel, andere Bereiche sind aber mehr als berechtigt, denn was viele vergessen ist die Wichtigkeit der Agrarwirtschaft an der hiesigen Wertschöpfungskette und Biodiversität.
      Zudem können sich wohl die wenigsten vorstellen Ihren Beruf 365 Tage 24/7 zu leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sepripa 14.08.2020 20:14
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren wieviele Saisonkarten bereits pro Team verkauft wurden. Ich vermute, dass gewisse bereits mehr als die Hälfte der Stadionkapazität in Umlauf gebracht haben. (SCB, ZSC ... ) Könnte noch ein Problem werden.
    • Eiswalzer 14.08.2020 21:58
      Highlight Highlight Logisch. Und logo wird das zum Problem. Die Teams brauchen diese Einnahmen. In Zug sind knapp 6000 Saisonkarten verkauft. Bei 7200 Normalkapazität. Bzgl Liquidität braucht es das aber...
    • Roelli 15.08.2020 06:09
      Highlight Highlight Beim SCB sind es 10500 Karten die verkauft wurden.
      Bei normalerweise 13000 und einer Stadion Kapazität von 17031.


      Ich denke aber das es trotzdem möglich ist das alle die Spiele besuchen können die wollen, ausser Playoffs, weil viele nicht jedes Spiel im Stadion verfolgen können.
      Aber ich bin auch gespannt wie dir Klubs das Umsetzen werden.
  • Warumnicht 14.08.2020 18:19
    Highlight Highlight Subventionen zweckgebunden wie in der Landwirtschaft. Der ist gut Eismeister, Du hast meinen Abend gerettet...😂
    • urs eberhardt 14.08.2020 18:56
      Highlight Highlight Könnte einer von Euch da schnell Hockey reinrechnen? Unter Berücksichtigung des Epizentrums Emmental-Seeland-Hauptstadt. https://www.avenir-suisse.ch/privilegien-register/
    • Maese 14.08.2020 18:57
      Highlight Highlight Schön, dass du einen erfreulichen Abend haben wirst.
      Aber diese Gelder bezeichnet man als Direktzahlungen und sind zweckgebunden. 😉
    • Hühne Bueber 15.08.2020 01:01
      Highlight Highlight Genau und am Schluss haben wir zuwenig Butter im Land...
  • Der Bademeister 14.08.2020 18:11
    Highlight Highlight Verstehe den Entscheid des Bundesrats nicht.Gut nun ist es halt so.Hoffentlich bekommen wir dann nicht die Quittung dafür.Aber warum wieder über 50 Runden plus Playoffs plus Cup.Jaja Tv-Rechte und Verträge.Aber wäre es evt nicht besser weniger Runden über den gleichen Zeitraum zu spielen?Dann hätte man auch genügend Ersatzdaten wenn eine Mannschaft ausfällt.
    • Hockey-Fan 14.08.2020 18:41
      Highlight Highlight Weniger Runden = weniger Einnahmen. Natürlich könnten weniger Spiele gespielt werden, aber dann wird es für die Clubs finanziell noch enger ... Die Zuschauer sind nunmal Einnahmequelle Nr. 1, dann die Sponsoren. Aber je weniger Spiele/ Zuschauer, desto weniger attraktiv wird es für die Sponsoren. Es ist nicht so einfach ...
    • Jacques #23 14.08.2020 20:41
      Highlight Highlight Es fällt keine Mannschaft aus. Elite Junioren!

      Weniger Runden und am Schluss weiss man, dass man dennoch voll hätte spielen können? Darauf lässt sich doch keiner ein!

      Pay TV profitiert voll. Bekommt die 2te Luft.

      Und Sponsoren, die nun abspringen, werden beim besponsorten Zielpublikum sehr viel Gunst einbüssen, sodass die sich das 3x überlegen. Das ist die Mischung von Loyalität, Glaubwürdigkeit und Solidarität 😎

      Also, volles Produkt und es ist möglich, dass die Playoffs in vollen Rängen gespielt werden können! Putin impft schon 😅 Trump ja auch 😜

      So gehet hin in Frieden.
    • Piora 14.08.2020 21:13
      Highlight Highlight oder einfach den cup streichen
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 14.08.2020 17:28
    Highlight Highlight Warum keine Kollektivhaftung? Schliesslich sitzen alle im gleichen Boot. Und die gegenseitige Lohntreiberei wäre endgültig vorbei.
    • maylander 14.08.2020 17:54
      Highlight Highlight Da ist ja nicht immer alles transparent. Was ist wenn ein Betrieb Pleite geht und den Konkurs verschleppt? Da würde ich auch nicht haften wollen.
    • Eiswalzer 14.08.2020 18:03
      Highlight Highlight Ähhhm, mal überlegen... Weil das in KEINER Branche sonst auch nur annähernd akzeptabel wäre und rechtlich höchst bedenklich? Weil kein Unternehmen (Klub) Kontrolle hat, was andere machen und wie deren Finanzen aussehen? Da gibts noch etliche Gründe. Das eine Schnapsidee zu nennen, ist noch SEHR nett ausgedrücktz
    • wasps 14.08.2020 18:36
      Highlight Highlight Eiswalzer, du bringst es auf den Punkt. Warum sollte der Staat Klubs subventionieren, wenn dort in den Finanzen keine Transparenz herrscht? Sind die Klubs bereit, die Bücher dem BASPO offen zu legen? Wenn Unternehmen so wirtschaften wie es der der Grossteil der Klubs tun, sind sie innert kürzester Zeit Pleite. Krisen sind immer auch Chancen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lanzelot 14.08.2020 17:16
    Highlight Highlight Das vorgeschlagene Konzept (https://www.sihf.ch/de/national-league/covid-19_nl/) wird möglicherweise etliche Zuschauer vergraulen und damit vom Besuch der Spiele abhalten, was dann auch finanzielle Auswirkungen (auch im Gastrobereich) für die Klubs zur Folge haben wird.
    Mit der Maskentragepflicht und weniger (stimmungsmachenden) Stehplatzfans wird es auch keine "Hexenkessel" (z.B. Ambri, SCB, usw.) mehr geben, sondern eher Geisterspiel-Stimmung
    • Frank Grimes 14.08.2020 17:51
      Highlight Highlight Hexenkessel in Bern?😅
    • ManOnTheMoon 14.08.2020 17:53
      Highlight Highlight Kein Hexenkessel/weniger Stimmung vs. steigende Fallzahlen + Tote + erneuter Lockdown

      ich weiss was ich wähle...
    • maylander 14.08.2020 17:56
      Highlight Highlight Etliche Klubs gaben bereits das ganze Kontingent an Saisonkarten verkauft. Ich sehe da kein Problem.

      Das Problem ist eher Umgekehrt. Zuviele verkaufte Karten und zu wenig Platz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • darkgrey 14.08.2020 17:09
    Highlight Highlight Würden die Clubs die horrenden Lohnsummen um 30% kürzen bzw. max 500k pro Spieler könnten sie mit reduzierter Kapazität und ohne Hilfe operieren.
    Im Fussball wären noch ganz andere Einsparungen möglich.

Eismeister Zaugg

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Gut möglich, dass am 1. Oktober nur die Meisterschaft der Swiss League beginnt und die der National League den Meisterschaftsstart erneut verschiebt. So oder so probt die zweithöchste Liga den Aufstand.

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