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Super League, 2. Runde

Xamax – YB 0:1 (0:0)

Luzern – Zürich 0:0

Lugano – Thun 0:0

Les joueurs bernois fetent le premier but marque par le milieu bernois Nicolas Moumi Ngamaleu, 2eme droite, lors de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et BSC Young Boys ce dimanche 28 juillet 2019 au stade de la Maladiere a Neuchatel. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Mitspieler feiern YB-Torschützen Ngamaleu (Zweiter von rechts). Bild: KEYSTONE

Die Super League so bescheiden wie das Wetter – nur 1 Tor in 3 Spielen



Xamax – YB 0:1

Nicolas Moumi Ngamaleu ist der einzige Torschütze des Nachmittags – nicht nur auf der Neuenburger Maladière, sondern überhaupt in der Super League. In der 73. Minute erzielte der Kameruner den goldenen Treffer zum 1:0-Sieg von YB bei Xamax. Der Meister verhinderte damit einen Fehlstart, denn das wären zwei Spiele ohne Sieg zweifelsohne gewesen angesichts der Dominanz der Gelb-Schwarzen zuletzt.

«Xamax kann gut und kompakt verteidigen, es ist schwierig gegen so eine Mannschaft. Kompliment an mein Team, das immer daran geglaubt hat.»

Gerardo Seoane, YB-Trainer SRF

Der Erfolg der Gäste war verdient, die Leistungsunterschiede waren augenfällig. In der zweiten Halbzeit erspielten sich die Gäste Chancen, die zu einem Kantersieg hätten führen müssen. Und dennoch hing der Sieg am Ende an einem seidenen Faden. In der 93. Minute stürmte Xamax-Keeper Laurent Walthert bei einem Corner mit nach vorne und kam freistehend zum Kopfball – den er aber zu wenig gut platzierte. So blieb's beim Dreier für YB.

L?attaquant bernois Guillaume Hoarau, quitte le terrain lors de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et BSC Young Boys ce dimanche 28 juillet 2019 au stade de la Maladiere a Neuchatel. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Wie gravierend ist die Verletzung? Torschützenkönig Guillaume Hoarau musste mit Oberschenkel-Problemen ausgewechselt werden. Bild: KEYSTONE

Luzern – Zürich 0:0

Der Pfosten stand einem Tor im Weg. FCZ-Angreifer Marco Schönbächler traf zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem wuchtigen Schuss aus 25 Metern die Latte. Wenig später scheiterte Lewan Charabadse alleine vor Luzerns Goalie Marius Müller. Der Goalie hatte schon beim 2:0-Auftaktsieg der Luzerner in St.Gallen mit wichtigen Paraden geglänzt.

Luzerns Lucas Alves, links, im Kampf um den Ball gegen Zuerichs Assan Ceesay, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich in der Swissporarena in Luzern, am Sonntag, 28. Juli 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

FCZ-Stürmer Assan Ceesay fährt gegen Lucas Alves seine langen Beine aus. Bild: KEYSTONE

Zürich, das als einziges Team der Liga noch nicht getroffen hat, bleibt am Tabellenende. Immerhin gab's nach dem 0:4 gegen Lugano nicht die nächste Klatsche für das Team von Ludovic Magnin.

«Es war ein sehr umkämpftes Spiel, es hätte auf beide Seiten kippen können. Unser erstes Ziel war es, kein Tor zu erhalten und das haben wir geschafft.»

Marco Schönbächler, FCZ-Angreifer srf

Lugano – Thun 0:0

Die Szene des Spiels ereignete sich in der 20. Minute. Marco Aratore, aus Russland in die Super League zurückgekehrt, brachte Lugano in Führung. Doch als nach dem Jubeln alles wieder bereit war für den Anstoss nach dem Treffer, griff sich der Schiedsrichter ans Ohr und annullierte das Tor nach Rücksprache mit dem VAR. Die Zeitlupe belegte: Francisco Rodriguez, der den Treffer einleitete, stand vor seiner Ballannahme im Abseits. (ram)

Lugano's player Francisco Rodriguez reacts after a missed opportunity, during the Super League soccer match between FC Lugano and FC Thun, at the Cornaredo stadium in Lugano, on Sunday, 28 July 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Weil Rodriguez im Abseits stand, annullierte der Ref nach VAR-Intervention ein Tor Luganos. Bild: TI-PRESS

Die Tabelle

Bild

tabelle: srf

Die Telegramme

Neuchâtel Xamax - Young Boys 0:1 (0:0)
8406 Zuschauer. - SR Hänni.
Tor: 74. Moumi Ngamaleu 0:1.
Neuchâtel Xamax: Walthert; Sylvestre, Neitzke, Oss, Djuric, Seydoux; Corbaz (82. Mulaj), Mveng, Doudin (77. Ramizi); Nuzzolo, Karlen (60. Haile-Selassie).
Young Boys: Von Ballmoos; Lotomba (67. Mambimbi), Lustenberger, Bürgy, Garcia; Spielmann (88. Wüthrich), Aebischer, Martins, Moumi Ngamaleu; Hoarau (33. Janko), Nsame.
Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Seferi, Di Nardo (beide gesperrt), Gomes, Kamber und Dugourd (alle verletzt). Young Boys ohne Fassnacht, Sulejmani, Camara, Lauper, Sierro, Zesiger, Gaudino (alle verletzt) und Assalé (Pause nach Afrika-Cup). Hoarau mit Oberschenkelverletzung ausgeschieden. Pfostenschüsse: 19. Nuzzolo, 37. Moumi Ngamaleu. Verwarnungen: 38. Corbaz (Foul), 75. Doudin (Foul), 78. Aebischer (Foul), 82. Oss (Foul).

Luzern - Zürich 0:0
9917 Zuschauer. - SR Klossner.
Luzern: Müller; Schwegler, Alves, Cirkovic, Sidler (88. Kakabadse); Voca, Ndenge; Schürpf, Schulz, Eleke; Margiotta (75. Schneuwly).
Zürich: Brecher; Britto, Bangura, Nathan (51. Mirlind Kryeziu), Charabadse; Domgjoni, Popovic; Schönbächler, Mahi, Kololli; Ceesay (62. Kramer).
Bemerkungen: Luzern komplett, Zürich ohne Hekuran Kryeziu, Marchesano, Omeragic, Rüegg und Winter (alle verletzt). 54. Lattenschuss Schönbächler. Verwarnungen: 37. Nathan (Foul). 81. Popovic (Unsportlichkeit). 90. Domgjoni (Foul).

Lugano - Thun 0:0
4334 Zuschauer. - SR Schärer.
Lugano: Baumann; Kecskes, Maric, Daprelà; Lavanchy, Custodio (63. Lovric), Sabbatini, Rodriguez, Aratore; Gerndt (69. Holender), Bottani (81. Obexer).
Thun: Faivre; Glarner, Rodrigues, Sutter, Joss (61. Tosetti); Castroman, Bigler (70. Fatkic), Stillhart, Salanovic (85. Vasic), Rapp, Hefti.
Bemerkungen: Lugano ohne Carlinhos, Crnigoj, Yao, Macek (alle verletzt) und Dalmonte (Trainingsrückstand). Thun ohne Hediger, Karlen, Chihadeh, Hunziker, Kablan, Ziswiler (alle verletzt), Righetti und Wanner (beide krank). 25. Pfostenschuss Rodriguez. Verwarnungen: 13. Lavanchy (Foul), 52. Rapp (Foul), 60. (Foul), 77. Stillhart (Foul), 88. Daprelà (Foul). (sda)

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Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

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«Hört auf, die Hitzewelle schönzureden! Es ist nur sch**sse!»

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