DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bild

Olivier Giroud hebt auch mit 34 noch ab wie ein Jungspund. bild: ap

Bumm-Bumm-Bayern schiessen Lazio ab – Giroud-Kunststück lässt Chelsea jubeln

Bayern München nimmt in der Champions League Kurs Richtung Viertelfinals. Der ersatzgeschwächte Titelverteidiger setzt sich im Achtelfinal-Hinspiel auswärts gegen Lazio Rom 4:1 durch. Chelsea siegt bei Atlético Madrid 1:0.



Lazio Rom – Bayern 1:4

Vom kriselnden deutschen Meister war im Vorfeld der Partie die Rede. Nur einen Punkt holten die Bayern aus den letzten zwei Bundesligaspielen, in der Tabelle musste der Serienmeister den Konkurrenten Leipzig bis auf zwei Zähler aufrücken lassen. Zudem plagen die Münchner Personalsorgen. Mit nur 17 Spielern waren sie nach Rom gereist; neben den zuletzt am Coronavirus erkrankten Benjamin Pavard und Thomas Müller fehlten auch die verletzten Serge Gnabry, Douglas Costa und Corentin Tolisso.

Einmal mehr:

Im Olympiastadion in Rom präsentierten sich die Bayern aber wieder in jener Form, mit der sie im Sommer am Finalturnier in Lissabon zum Titel gestürmt waren. Mit dem 3:0 kurz vor der Pause entschied Leroy Sané die einseitige Partie frühzeitig.

abspielen

Das 3:0 für die Bayern durch Sané kurz vor der Pause. Video: streamable

Lazio zog einen schwachen Tag ein. Ein kapitaler Rückpass von Mateo Musacchio, der nach einer halben Stunde Senad Lulic Platz machen musste, hatte den Untergang des Heimteams eingeleitet. Robert Lewandowski, Bayerns Weltfussballer aus Polen, spekulierte in der 9. Minute richtig, umkurvte Keeper Pepe Reina und traf zum 1:0. Es war der 32. Treffer Lewandowskis im 31. Pflichtspiel der Saison.

abspielen

Was für ein Rückpass! Lewandowski sagt danke und bringt die Bayern mit 1:0 in Front. Video: streamable

Das 2:0 war einem möglichen zukünftigen Fussballer des Jahres vorbehalten. Jamal Musiala, das britisch-deutsche Supertalent, das am Freitag seinen 18. Geburtstag feiert, traf nach glänzender Vorarbeit von Alphonso Davies und Leon Goretzka und beschenkte damit seinen Chef: Bayerns Trainer Hansi Flick wird am Mittwoch 56.

abspielen

Der erst 17-Jährige Musiala doppelt zum 2:0 nach. Video: streamable

Das 4:0 für die Bayern unmittelbar nach der Pause stand stellvertretend für den schwachen Lazio-Auftritt. Francesco Acerbi stolperte eine flache Hereingabe von Sané gleich selbst ins eigene Tor. Der 1:4-Ehrentreffer durch Angel Correa bringt Lazio in der Endabrechnung wohl nichts mehr.

abspielen

Lazios Acerbi trifft zum 0:4 ins eigene Tor. Video: streamable

abspielen

Der 1:4-Ehrentreffer für Lazio durch Correa. Video: streamable

Lazio Rom - Bayern München 1:4 (0:3)
SR Grinfeld.
Tore: 9. Lewandowski 0:1. 24. Musiala 0:2. 42. Sané 0:3. 47. Acerbi (Eigentor) 0:4. 49. Correa 1:4.
Lazio Rom: Reina; Patric (53. Hoedt), Acerbi, Musacchio (31. Lulic); Lazzari, Milinkovic-Savic (81. Cataldi), Lucas Leiva (53. Escalante), Luis Alberto (81. Akpa Akpro), Marusic; Correa, Immobile.
Bayern München: Neuer; Süle, Boateng, Alaba, Davies; Kimmich, Musiala (90. Choupo-Moting); Sané (90. Sarr), Goretzka (63. Martinez), Coman (75. Hernandez); Lewandowski.
Bemerkung: Bayern München ohne Müller, Pavard (beide Corona), Gnabry, Tolisso und Douglas Costa (alle verletzt).

Atlético Madrid – Chelsea 0:1

Auch im zweiten Duell des Abends zwischen Atlético Madrid und Chelsea setzte sich das Auswärtsteam durch - dank einem Traumtor von Olivier Giroud. Der Franzose traf in der 68. Minute mit einem Fallrückzieher zum 1:0, der Treffer wurde allerdings erst nach dreiminütigem Videostudium anerkannt. Girouds Offsideposition wurde nicht als solche gewertet, da der Ball von einem Gegenspieler kam.

abspielen

Girouds Traumtor zum 1:0 für Chelsea per Fallrückzieher. Video: streamable

Atlético konnte nicht kaschieren, dass es sich seit Wochen in einer Formkrise befindet. Das Team von Diego Simeone setzte spielerisch kaum Akzente, Torchancen waren Mangelware. Chelsea hingegen blieb auch im achten Spiel unter Thomas Tuchel ungeschlagen. Die Partie wurde wegen den spanischen Einreiserestriktionen für englische Teams in Bukarest ausgetragen.

Atlético Madrid - Chelsea 0:1 (0:0)
Bukarest. - SR Brych (GER).
Tor: 68. Giroud 0:1.
Atlético Madrid: Oblak; Llorente, Savic, Felipe, Hermoso (84. Vitolo); Correa (82. Dembélé), Koke, Saul Niguez (82. Torreira), Lemar; João Felix (82. Renan Lodi), Luis Suarez.
Chelsea: Mendy; Azpilicueta, Christensen, Rüdiger, Alonso; Mount (74. Kanté), Jorginho, Kovacic (74. Ziyech); Hudson-Odoi (80. James), Giroud (87. Havertz), Werner (87. Pulisic). (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese Klubs haben den Henkelpott gewonnen

1 / 24
Diese Klubs haben den Henkelpott gewonnen
quelle: epa / tobias hase
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Cristiano Ronaldo setzt seine Kids als Hanteln ein

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Christian Gross motiviert Hakaaaan bis in die Zehenspitzen und wir dürfen zuschauen

9. Mai 2002: Das Schweizer Fernsehen strahlt einen Dok-Film über den FC Basel aus, der auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Neuzeit ist. In Erinnerung bleibt besonders eine Pausenansprache von Trainer Christian Gross.

Acht Meistertitel in Folge zwischen 2010 und 2017 – bis YB zu seinem Höhenflug ansetzte, war der FC Basel das Mass aller Dinge im Schweizer Klubfussball. Dabei liegen die Zeiten, als Rot-Blau selber zu den Habenichtsen gehörte, noch gar nicht weit zurück.

Erst 2002 holt der FCB den ersten Titel der Neuzeit und aus dieser Zeit stammt auch ein köstliches Video. Es zeigt die Halbzeit-Ansprache von Trainer Christian Gross im Rückspiel des UI-Cup-Finals bei Aston Villa im August 2001, die bei seinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel