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Diese 14 Jass-Typen bringen jeden auf die Palme! Wie viele davon kennst du?



Der Schnurri

Er verrät das Spiel, indem er entweder sagt, wie schlecht seine Karten sind, wie gerne er jetzt trumpfen würde oder einfach nur durch seine Mimik oder Gestik. Typisch für den Schnurri ist auch, nicht einzusehen, dass er das Spiel verrät.

An diesen Zitaten erkennst du den Schnurri:

«Heieiei, wenn ich jetzt chönt Trumpf mache.»

Immer wenn er nicht dran ist mit Trumpfen.

«Isch ja logisch, wer dä Puur hät.»

Der Schnurri teilt gerne allen mit, wenn er etwas gecheckt hat.

«Machemer Risiko?»

Der Schnurri «berät» sich auch gerne mal mit seinem Partner.

Ein enger Verwandter vom Schnurri ist der Kommentator, der zu jeder Aktion noch seinen Senf dazugibt.

An diesen Zitaten erkennst du den Kommentator:

«Da hemmer no es Böckli.»

Der Kommentator muss noch erwähnen, was jeder weiss. 

«De letscht isch no mine.»

Auch die anderen können Trümpfe zählen, danke Herr Kommentator.

«D'Ass müend ufem Tisch verrecke.»

Der Kommentator mimt mit weisen Sprüchen gerne den Experten.

1. watson-Jassturnier

Bevor es mit den 13 weiteren Typen weiter geht, eine extrem wichtige Mitteilung: watson organisiert erstmals ein Jassturnier! Im Restaurant Krokodil in Zürich wird am 30. August 2017 der «Göpf Egg of watson» gekürt. 
Aktuell haben wir genügend Anmeldungen erhalten – das Turnier ist ausgebucht. Die Teilnehmer werden benachrichtigt.​

Der Plauderi

Nicht zu verwechseln mit dem Schnurri und dem Kommentator. Denn der Plauderi spricht nicht übers Spiel, sondern über die neue Rhabarber-Wähe von Grosscousine Mathilda. Jassen ist für ihn nur ein Vorwand, um schwatzen zu können. 

An diesen Zitaten erkennst du den Plauderi:

«Gopfriedli! Etz hani gmeint hüt isch schöns Wetter und ich ha die churze Hose ahgleit.»

Immer ein beliebtes Thema beim Plauderi: Das Wetter und die zweckmässige Kleidung.

«Läck Bobby! De Sabine ihre Hund het letsti imfall ä Zecke gha.»

Anekdoten des Plauderis.

«Was wänder mit dem Chläbband? Grmpffff ...»

Es gibt Lösungen gegen den Plauderi.

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Ralph Wiggum steht stellvertretend für alle Plauderis.

Falls du Zweifel daran hast, dass Jassen das Beste überhaupt ist:

Der Mischler

Die Bezeichnung sagt eigentlich schon alles über den Mischler aus. Wenn er an der Reihe ist mit Mischen, reicht es locker für eine Toiletten- und Zigarettenpause. 

Den Mischler erkennst du ganz einfach an diesen Zitaten der Mitspieler: 

«Es isch scho mal eine gstorbe bim Mischle!»

Jeder Jasser zum Mischler. Immer.

«Aufpassen, vom schnellen Mischeln wird einem schlecht.»

Noch so ein Klassiker.

«Machemal!»

Mach vorwärts!

Wenn schon lange mischeln, dann bitte mit etwas Variation: 

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Video: YouTube/The Card Tricks

Der Jubler

Für den Jubler zählen Erfolge erst, wenn sie richtig zelebriert werden. Wir sprechen hier nicht von der Jubelfaust, sondern von einer Polonaise durchs Restaurant wie watson-Sportchef Reto Fehr ein Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte, seine Siege zu pflegen weiss. 

An diesen Zitaten erkennst du den Jubler:

«So verdient.»

Den Sieg hat der Jubler natürlich geholt, weil er viel besser gespielt hat.

«Ich ha mer nöd mal gross Müeh gäh.»

Ein richtiger Jubler verspottet seine Gegner.

«Kenneder überhaupt d'Regle?»

Er verspottet sie wirklich.

Hier haben wir uns mit Jubeln ausnahmsweise etwas zurückgehalten:

Der Zögernde

Der Zögernde hat wenig Selbstvertrauen und das völlig zurecht, denn er entscheidet sich in schwierigen Situationen instinktiv für die schlechteste aller Möglichkeiten. Der Zögernde könnte eigentlich gar nicht so schlecht jassen, zerbricht aber immer wieder am Druck.

Bild

Je mehr Zeit der Zögernde zur Entscheidungsfindung braucht, desto schlechter ist diese in der Regel.

An diesen Zitaten erkennst du den Zögernden:

«Isch jetzt die Farb scho gange?»

Logisch, du hast ja nur noch zwei Karten in der Hand!

«Wie sölli jetzt da use?»

Wir kennen deine Karten alle nicht, entscheide dich einfach.

«Wie hettsch denn du das gspielt?»

Besser.

Der Zögernde, wenn er eine Entscheidung treffen muss

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Der Wyser

Dieser Jasser, der einfach immer einen Wys auf der Hand hat. Vor allem dann, wenn er klar hinten ist und mit einem hohen Wys das Spiel doch noch dreht. Der Wyser ist zudem davon überzeugt, dass er so viel wysen kann, weil er der bessere Jasser ist. 

An diesen Zitaten erkennst du den Weiser:

«Es Drü.»

Jedes mal.

«Es Füfzgi.»

Langsam summierts sich.

«Ich wyse hundert!»

So müehsam!

«Es Hundertfüfzgi hani!»

Vier 9i oder es 6-Blatt?

«Ich het da zweihundert z wyse!»

Leck mich doch am Arsch!

Ein Spieler zeigt bei der Schweizer Jassmeisterschaft seine Karten, aufgenommen am 25. September 1976. (KEYSTONE/Str)

Die Chance auf vier Bauern und damit einen 200-er-Weis liegt übrigens bei etwa 0,2%. Also bei ungefähr jedem 500. Blatt.  Bild: KEYSTONE

Der Sadist

Der Sadist quält seine Gegner wann immer möglich und versucht, sie dadurch moralisch zu zerstören. Einige Beispiele:

An diesen Zitaten erkennst du den Sadisten:

«Hahaha, hender scho gmeint?!»

Den Gegnern Hoffnung machen und diese dann zerstören ist eine Taktik des Sadisten.

«Hoppla, da het sich ja no es Trümpfli versteckt.»

Der Sadist spielt wichtige Karten gerne mit einem zynischen Kommentar.

«Defür händer eui Pünkt schnell zellt.»

Immer feste drauf, auf die Gegner.

Der SRF-Jass-Knigge von 1967 würde dem Sadisten wohl gut tun:

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Video: YouTube/SRF Archiv

Der mit den dummen Sprüchen

Weil seine Jass-Qualitäten nicht zur gewünschten Anerkennung reichen, versucht es dieser Jass-Typ stattdessen mit dummen Sprüchen. 

An diesen Zitaten erkennst du den mit den dummen Sprüchen:

«Ich schiebe zrugg. Hehehe. He.»

Ich bin so witzig.

«Machsch demfall en Obeabe? Höhö.»

Wenn jemand am Trumpfen ist und das Spiel kommentarlos mit einer 6 eröffnet.

«Jetzt hesch au mal zwei Schälle.»

Ja, hierbei geht es um die Hoden.

Bild

bild: shutterstock/watson

Der Motzi

Für den Motzi ist das Jassen nur ein verbales Ventil, um seine Aggressionen loszuwerden. Er schimpft wegen den schlechten Karten, den unfairen Gegnern und dem miserablen Mitspieler. 

An diesen Zitaten erkennst du den Motzi:

«Ich ha immer numme blödi Brättli.»

Fortuna mag den Motzi nicht.

«Lueg mal wie das bi oi ufgaht. Ihr bschisset doch sicher!»

Der Motzi ist überzeugt: Die Gegner schummeln.

«Du Depp hesch en sichere Match versaut.»

Der Mitspieler leidet am meisten.

Der Motzi in Aktion

abspielen

Video: streamable

Der Besserwisser

Der Besserwisser diskutiert nach jeder Runde länger, als gespielt wurde. Er hakt nach, weshalb der Mitspieler oder Gegner in dieser und jener Situation eine gewisse Karte gespielt hat und erklärt, was in diesem Fall besser gewesen wäre. Schlimme Fehler, die zum Beispiel einen Match kosten, kann der Besserwisser weder verstehen noch verzeihen.

An diesen Zitaten erkennst du den Besserwisser:

«Das muesch s nächste Mal anderst spiele.»

Und zwar so, wie ich es sage.

«Scho dä Göpf Egg het gseit gha ...»

Göpf Egg hatte immer Recht.

«Ich ha ders doch scho mal erklärt?!»

Wenn sie nicht auf dich hören.

Bild

bild: shutterstock/watson

Der Schummler

«Gschobe isch obe, schiebe isch une», ist die wohl bekannteste Art beim Schieber zu schummeln. Durch ein «Gschobe» gibt man seinem Partner an, dass man eher hohe Karten hat, ein «ich schiebe» deutet eher auf tiefe Karten. 

Dem Gegner in die Karten zu schauen ist eine weitere verbreitete Art zu schummeln. Es gibt noch unzählige mehr. 

An diesen Zitaten erkennst du den Bescheisser:

«Nenei, ich luege der nöd id Charte sondern uf dini neu Uhr.»

Der Schummler ist äusserst schlagfertig.

«*Hust*Schilte*Hust*»

So ist das halt mit starkem Husten.

«Das Ass muess mer würkli per Zuefall in Ärmel grutscht sii»

Sachen gibt's.

Man kann auch unauffälliger mogeln.

abspielen

Video: streamable

Der «Ich-kann-nicht-rechnen-Typ»

«Kannst-du-bitte-schreiben-denn-ich-kann-nicht-rechnen», ist eine ebenso häufige wie auch verpönte Bitte. Wer jassen will, sollte auch Kopfrechnen können. Alle anderen sollen sich doch dem «Leiterlispiel» widmen. Das sieht leider nicht jeder ein.

An diesen Zitaten erkennst du den Ich-kann-nicht-rechnen-Typ:

«Cha bitte öpert anderst schriibee?»

Nein.

«Ihr hend 142, wie vill hend jetzt mir?»

157 minus 142. Sehr schwierig.

«Ich verzelle mich ebä ab und zue ...»

Dann lern' es gefällgst!

A slate to keep track of the points made during the traditional Swiss card game

Jeder Jasser muss mit der Schreibtafel umgehen können. Bild: KEYSTONE

Der Amateur

Der Amateur kennt die Regeln und hat deshalb das Gefühl, er könne jassen. Ein Irrglaube, der schon manchen richtigen Jasser in die Weissglut getrieben hat. 

An diesen Zitaten erkennst du den Amateur:

«Ui nei, ha würkli gmeint es seget scho alli Trümpf gange.»

Tubel.

«Ah, das isch nöd din Stich? Demfall hetti nöd sölle schmiere.»

Tubel.

«Aso wie meinsch verrüehre?»

Tubel.

Bild

watson organisiert ein Jassturnier – hier lang!

Das Genie

Das Genie zählt nicht nur die Trümpfe und alle anderen Karten, es weiss auch jederzeit, wie viele Punkte die beiden Parteien schon gemacht haben. Meist handelt es sich um etwas ältere Jasserinnen oder Jasser, die sich bei kniffligen Situationen ans gleiche Dilemma wie damals an den Jass-Meisterschaften von 1986 zurückerinnern. 

An diesen Zitaten erkennst du das Genie:

«Das Rose-Sibni isch Bock, wel ihr no Schilte-Banner, Eichle-König und Schelle-Under hend.»

Vor dem letzten Stich.

«Ich chas mer halt eifach merke.»

Aus Gründen.

«Das isch wie det vor 2 Jahr wos mer i de gliche Situation au de Rose-König glupft het.»

Wer erinnert sich denn nicht?

Jeder fängt mal klein an: Ein Anfänger-Video aus der SRF-Archiv.

abspielen

Video: YouTube/SRF Archiv

Video: watson

Du musst nicht jassen, du kannst auch«Exploding Kittens» spielen. Selber schuld.

1 / 7
«Exploding Kittens», das verrückte Kartenspiel
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