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Apple als Vorbild: Google plant Änderungen für Play Store

Heimliche Datensammelei wird bald auch auf Android-Smartphones schwieriger: Im Play Store gelistete Apps müssen künftig angeben, welche Daten die App zu welchem Zweck sammelt. Vorbild war hier Apple.
07.05.2021, 18:30
Ein Artikel von
t-online

Apps, die in Googles Play Store gelistet sind, müssen künftig informieren, welche Daten sie sammeln und wofür diese verwendet werden. Das teilte Google in einem Blog-Eintrag mit.

Google-Apps auf dem iPhone. Noch fehlen die Datenschutz-Angaben.
Google-Apps auf dem iPhone. Noch fehlen die Datenschutz-Angaben.
Bild: watson / shutterstock

Künftig sollen Nutzer so auf einen Blick sehen, ob eine App Sicherheitsstandards wie etwa Verschlüsselung nutzt und ob dies von unabhängigen Prüfern getestet wurde. Oder, ob sie Googles Family-Policy für Kinder- und Familiengerechte Inhalte unterstützt. ob die App Daten sammelt, wofür sie diese benötigt und ob es eine Option gibt, die gespeicherten Daten beim Deinstallieren der App löschen zu lassen.

Bezüglich der gesammelten Daten sollen Nutzer künftig auch sehen können, welche Art von Daten gesammelt werden – also etwa Standort, Kontakte, persönliche Informationen, Fotos und Videos. Auch soll beispielhaft erläutert werden, was die App mit den Daten macht: Werden sie für bestimmte Funktionen gebraucht – etwa eine Navigations-App, die ohne exakten Standort nicht funktionieren würde – oder etwa für die Personalisierung? All das soll gut verständlich aus den Angaben hervorgehen.

Erst ab 2022 Pflicht

Mittelfristig müssen App-Anbieter diese Informationen liefern, wenn ihre App weiter im Play Store angeboten werden soll. Auch Googles eigene Apps würden sich diesem Transparenz-Gebot unterwerfen.

Zur Pflicht soll dies allerdings erst Mitte nächsten Jahres werden – bis dahin haben Anbieter noch Zeit, ihre Apps und deren Beschreibung für den Play Store anzupassen.

Apple hat diesen Schritt im App Store bereits vollzogen. Hier müssen Anbieter darlegen, welche Daten erhoben werden. Anders als bei Apple haben App-Entwickler jedoch unter Android die Möglichkeit, Apps auch jenseits des offiziellen Play Store anzubieten. Hier gelten dann auch Googles Transparenz-Regeln nicht.

(jnm/t-online)

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