DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa09018335 A bitcoin in a slot-in drive reflects in front of a monitor showing credit cards, in Duesseldorf, Germany, 17 February 2021. For the first time, the cryptocurrency Bitcoin has exceeded the mark of 50,000 dollars. Most recently, it became known that Elon Musk, CEO of the US electric car manufacturer Tesla, is said to have invested 1.5 billion dollars in Bitcoin. In recent weeks, he had boosted Bitcoin as well as other Internet currencies with positive news via the short message service Twitter. Credit card provider MasterCard also announced that it would open its payment network to cryptocurrencies. Visa plans to help banks introduce trading with Bitcoin and other cryptocurrencies by launching software with API access.  EPA/SASCHA STEINBACH

Es gibt keine Bitcoin-Münzen, aber irgendwie müssen wir diesen Artikel ja illustrieren. Bild: keystone

Über 63'000 US-Dollar – Bitcoin ist wieder auf Rekordjagd



Einen Tag vor dem grössten Börsengang einer Kryptowährungs-Plattform in den USA hat sich die Stimmung bei Bitcoin-Anlegern weiter aufgeheizt. Die weltweit bekannteste und grösste Cyberdevise verteuerte sich am Dienstag um fast fünf Prozent auf einen Rekordwert von zeitweise über 63'000 Dollar.

Hintergrund für die massive Nachfrage ist Experten zufolge der Börsengang der Krypto-Plattform Coinbase, die zuletzt mit 68 Milliarden Dollar bewertet wurde. Kryptowährungs-Experten sehen die Emission als einen Meilenstein für den gesamten Markt des Digitalgelds.

Coinbase will am Mittwoch über eine Direktplatzierung an die US-Technologiebörse Nasdaq gehen. Bei dieser Art des Börsengangs, den auch der Musikstreamingdienst Spotify gewählt hatte, werden Aktien ohne Begleitung durch Investmentbanken emittiert. Zudem werden keine neuen Aktien herausgegeben, sondern nur bestehende Titel. Die in San Francisco ansässige Coinbase wurde 2012 gegründet und wird nach eigenen Angaben von mehr als 43 Millionen Menschen in über 100 Ländern genutzt.

Seit Ende September hat sich die Bewertung von Coinbase in etwa verdreizehnfacht. Bei der letzten Finanzierungsrunde durch private Geldgeber wurde der Firmenwert noch mit acht Milliarden Dollar angegeben. Inzwischen ist Coinbase etwa so viel wert wie die Nasdaq und die London Stock Exchange zusammen.

Du willst Bitcoin kaufen? Dann schau zuerst dieses Video

Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent

Experten gehen davon aus, dass der Coinbase-Börsengang den Cyberdevisen wie Bitcoin und Ethereum eine breitere Akzeptanz verschafft. Die Kurse für das von Computern erschaffene Geld steigen seit Monaten stark an. Ein Bitcoin kostete vor einem Jahr gerade einmal ein Zehntel des jetzigen Preises. Immer mehr Experten warnen deshalb vor einer Blase. Analyst James Butterfill vom auf digitale Anlagen spezialisierten Vermögensverwalter Coinshares sagte, wenn die Krypto-Märkte neue Höchststände erreichten, werde es auch eine Runde von Gewinnmitnahmen geben.

Angeheizt wurde die Nachfrage nach Bitcoin zuletzt auch durch den Einstieg klassischer Unternehmen in die Kryptowelt. So schuf der US-Zahlungsanbieter Paypal die technischen Voraussetzungen für das Bezahlen mit Digitalwährungen. Darüber hinaus deckte sich der Elektroauto-Pionier Elon Musk im Februar für 1,5 Milliarden Dollar mit Bitcoin ein. Der Tesla-Gründer ermöglicht es Kunden zudem, die Autos mit Bitcoin zu bezahlen. (awp/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das steckt hinter den merkwürdigen DJ-BoBo-Artikeln auf Facebook

Betrüger locken mit DJ BoBo und Roger Schawinski für ein dubioses Bitcoin-Portal: Jeder «Durchschnittsbürger» könne mit «nur 250 Franken» mühelos vom Bitcoin-Boom profitieren. Dahinter verbirgt sich eine alte Masche der Krypto-Abzocker.

Alles erstunken und erlogen: Prominente wie DJ BoBo oder Roger Schawinski erzählen in erfundenen Interviews mit fiktiven Journalisten von einem neuen Bitcoin-Portal, das sie reich gemacht habe. Wer sich dieser Tage auf Facebook bewegt, kann die merkwürdigen Beiträge kaum übersehen.

DJ BoBo ist dank Investitionen in Kryptowährungen haarscharf dem Konkurs entgangen und macht nun ein Vermögen? Roger Schawinski hat während seiner Talk-Sendung «live 250 Franken in Bitcoin investiert und nach nur …

Artikel lesen
Link zum Artikel