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MoneyTalks

Die drei häufigsten Geldfallen bei deiner Vorsorge

Was solltest du neben der Säule 3a noch über Vorsorge wissen? Wo entstehen die grössten Lücken und wo passieren die häufigsten Fehler? Eine Übersicht häufiger Geldfallen rund um deine Vorsorge.

Olga Miler
Olga Miler



Die gute Nachricht: Wir leben immer länger und sind auch immer gesünder. SwissLife stellt in ihrer Studie anhand von BFS-Daten fest, dass die Lebenserwartung ab 64 im Schnitt pro Jahr um 1-2 Monate steigt. So hat bei der Geburt ein Mann in der Schweiz eine Lebenserwartung von 81,9 Jahren und eine Frau von 85,6 Jahren (BFS, 2019). Wir sind auch immer gesünder, so zeigt die gleiche Studie, dass sich 75% der 60- bis 70-Jährigen eine gute bis sehr gute Gesundheit attestieren und 68% haben gar keine gesundheitlichen Einschränkungen bei der Erledigung alltäglicher Arbeiten.

Mit einem längeren Leben muss das Geld dafür auch länger reichen. Bei einem ordentlichen Pensionsalter von 65 heute ungefähr 16-20 Jahre lang. Weil die Systeme bei all dieser Entwicklung an ihre Grenzen kommen, ist Vorsorge ein Dauerthema. Bei der Planung ist es enorm nützlich, alle 3 Säulen anzuschauen, da es eine Reihe an Geld-Fallen gibt, die du kennen solltest, vor allem wenn du Teilzeit arbeitest oder dies vorhast.

AHV-Lücken vermeiden

Den Maximalbetrag einer AHV-Rente erreichst du mit einer lückenlosen Anzahl an Beitragsjahren ab dem 20. Lebensjahr, dies sind für eine Frau im Moment 43 und für einen Mann 44 Jahre. Die Rente ist zudem vom Einkommen abhängig, für die Maximalrente von 2’390 Franken pro Monat für Einzelpersonen und CHF 3’585 für Ehepaare benötigst du ein durchschnittliches Einkommen von 86'040 Franken pro Jahr, über die gesamte Beitragszeit gerechnet.

Egal, wie viel Einkommen du hast, eine der grössten Herausforderungen sind Beitragslücken aufgrund fehlender Beitragsjahre. Fehlen in einem Jahr Beiträge, dann kürzt die AHV deine Rente um 1/44 oder 1/43, dies sind ca. 2,3% pro Jahr. Solche Beitragslücken entstehen vor allem durch z.B.:

Fehlende Beiträge kannst du nachzahlen, aber nur bis zu 5 Jahren rückwirkend. Es lohnt sich deshalb, das eigene Konto bei der AHV zu überprüfen oder z.B. bei einem Aufenthalt im Ausland oder Unterbruch der Erwerbstätigkeit vorher zu planen und regelmässig den Mindestbeitrag von 503 Franken pro Jahr einzuzahlen. Den Auszug deines individuellen Kontos kannst du hier bestellen.

Gut zu wissen bei der Pensionskasse

Bei der Pensionskasse gibt es eine ganze Reihe an Punkten, die es zu beachten gibt, und da viel von der persönlichen Situation abhängt, brauchst du spätestens bei der Planung der Auszahlungen eine persönliche Beratung. Hier sind wissenswerte Tipps für die häufigsten Fragen:

Ein Einkauf will gut überlegt sein

Aus all diesen Gründen will ein Einkauf und der Zeitpunkt des Einkaufs in die Pensionskasse gut überlegt sein. Gerade wenn du noch jung bist, kann es vorteilhafter sein, das Geld privat anzulegen, anstatt es lange in der Pensionskasse gebunden zu haben und nur schwer abschätzen zu können, welche Entwicklungen in der Gesetzgebung weiter stattfinden werden.

Geldfallen für Teilzeitarbeitende und Menschen mit mehreren Arbeitgebern

Das Maximum aus der Säule 3a rausholen

Die Säule 3a ist sehr flexibel und du hast vielfältige Möglichkeiten, dein Geld für dich arbeiten zu lassen. Die häufigsten Geldfallen sind:

Bei der Vorsorge betreffen die Geldfallen vor allem jene Menschen mit einem Teilzeitarbeitspensum oder einer Auszeit, da unser System noch nicht auf diese Lebensmodelle ausgerichtet ist. Fachleute empfehlen deshalb aus Sicht der Vorsorge ein Erwerbspensum von 60-70%, um später im Alter keine gravierenden Nachteile zu haben. Wie seht ihr das? Welche Geldfallen bei der Vorsorge habt ihr entdeckt und welche Tipps habt ihr?

AHV und Rente erklärt in 120 Sekunden

Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent

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Olga Miler ...

... war über zehn Jahre in verschiedenen Funktionen bei der UBS tätig, unter anderem hat sie dort das Frauenförderungsprogramm und den UBS Gender ETF aufgebaut. Jüngst gründete sie das Start-up SmartPurse, eine Plattform, auf der sie digitale Kurse und Workshops zum Thema Finanzen für Frauen anbietet. Letztes Jahr schrieb Miler den watson-Blog «Frauen und Geld» und wird uns dieses Jahr mit «MoneyTalks» an ihrer Expertise teilhaben lassen.

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