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Equal Pay Day: Frauen in der Schweiz arbeiteten bis Samstag gratis



Liebe Frauen, ihr wollt den gleichen Lohn wie Männer? Dann Finger weg von diesen Branchen!
Ich finde das gewählte Bild zum Artikel auf der Startseite ziemlich blöde. Weil dieses Outfit sicher niemand zum Arbeiten trägt, und es auch noch so einen leicht sexistischen Touch hat. Wäre irgendein Artikel über Männer in irgendeinem Arbeitsumfeld mit einem Bild verknüpft, das auf die Hüfte des Mannes zentriert wäre und der dann auch noch körperbetonte Kleidung trägt? Sicher nicht. Aber für Clicks und weil es um Frauen geht muss man halt solche (in meinen Augen) Kotz-Bilder wählen... 
z.b.

Gleiche Arbeit, gleicher Lohn – das die Forderung des Equal Pay Day. Bild: comments://728982129/716630

Die Frauen in der Schweiz haben bis am Samstag, 20. Februar, gratis gearbeitet, während die Männer ihren Lohn bereits am 1. Januar erhalten hatten. Der Tag markiert den sogenannten Equal Pay Day, der sich aus dem Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern berechnet.

Der diskriminierende Anteil der Lohnungleichheit – also jener Anteil, für welchen es keine nachvollziehbaren Gründe gibt – beträgt 14,4 Prozent, wie die Business- und Professional Women Switzerland (BPW Switzerland) mitteilten. Die Organisation orientiert sich an den Medianlöhnen der Privatwirtschaft. Es gebe keine nachvollziehbaren Gründe, warum eine Frau für dieselbe Arbeit und Leistung weniger verdienen soll als ein Mann, schreibt BWP.

Vor zwölf Jahren sei der Equal Pay Day am 15. März gewesen, schreibt dazu der Gewerkschaftsdachverband Travail.Suisse. Punkto Lohngleichheit gehe es in der Schweiz also nur im Schneckentempo vorwärts. Der Verband beobachte mit Sorge, wie sich der diskriminierende Teil der Lohnunterschiede entwickle. Gemäss im Jahr 2020 publizierten Zahlen sei der Wert im privaten Sektor von 39,6 Prozent im Jahr 2008 auf fast 43 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. (aeg/sda)

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In diesen Branchen ist der Lohnunterschied zwischen Mann und Frau am grössten

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In diesen Branchen ist der Lohnunterschied zwischen Mann und Frau am grössten
quelle: keystone / lukas lehmann
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