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Auch die Nationalbank spürt die Coronakrise: 38 Milliarden Verlust im ersten Quartal



Der Schweizerische Nationabank ging es wie den meisten von uns: Das erste Quartal 2020 war geprägt von der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus. Die Nationalbank weist für das erste Quartal 2020 einen Verlust von 38,2 Milliarden Franken aus, schreibt sie in einer Mitteilung.

Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie hatten ab der zweiten Quartalshälfte starke Folgen für die Finanzmärkte, was auf das Ergebnis gedrückt habe.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) und ihr Chef Thomas Jordan dürften letzte Woche am Devisenmarkt interveniert haben. Hinweise dazu lieferen jedenfalls die am Montag publizierten Sichtguthaben von Banken.(Archivbild)

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) und ihr Chef Thomas Jordan spüren die Coronakrise. Bild: KEYSTONE

Besonders zu Buche schlug der Verlust auf den Fremdwährungspositionen. Hier betrug der Verlust 41,2 Milliarden Franken. Einene leichten Bewertungsgewinn erzielte die Nationalbank auf dem Goldbestand (2,8 Mrd. Franken) und auf den Frankenpositionen (0,3 Mrd. Franken).

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Ein hoher Verlust war erwartet worden, er fiel allerdings noch höher aus als geschätzt. Die Ökonomen der Grossbank UBS etwa hatten den Quartalsverlust im Vorfeld auf rund 30 Milliarden Franken prognostiziert.

Im Gesamtjahr 2019 hatte die SNB aufgrund des freundlichen Finanzmarktumfeldes noch einen Gewinn von 49 Milliarden Franken erzielt. Die SNB betonte am Donnerstag daher wie üblich, dass ihr Ergebnis überwiegend von der Entwicklung der Gold-, Devisen und Kapitalmärkte abhängig sei. Starke Schwankungen seien deshalb die Regel und Rückschlüsse vom Zwischenergebnis auf das Jahresergebnis nur bedingt möglich. (awp/sda/mlu)

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