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CS UBS Fusion

Kommts zur Grossfusion der Grossbanken? Ein Medienbericht vom Montag heizt Spekulationen an. Die UBS und Credit Suisse schweigen. Bild: shutterstock/Keystone/watson

Fusionieren UBS und Credit Suisse? Medienbericht sorgt für Aufruhr an der Börse

Die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse stehen angeblich vor einer Fusion. Federführend sei UBS-Präsident Axel Weber. Informiert darüber sei bereits auch Finanzminister Ueli Maurer, wie der Finanzblog «Inside Paradeplatz» berichtet.

Patrik Müller, Samuel Christian Thomi / ch media



Stellungnahmen der beiden Banken gibt es keine. Doch geht es nach dem oft gut informierten Onlineportal «Inside Paradeplatz», steht in der Schweiz eine Grossfusion an. Laut einem Bericht vom Montagvormittag heisst das Projekt bei UBS und CS intern «Signal». Und dessen Ziel ist laut dem Artikel nichts geringeres als die Fusion der beiden Institute zu einer einzigen Schweizer Grossbank.

epa07306953 UBS bank chairman Axel Weber speaks during a media event on the UBS White Paper on the sidelines of the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 21 January 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Globalization 4.0' from 22 to 25 January 2019.  EPA/LAURENT GILLIERON

Was hat UBS-VR-Präsident Axel Weber vor? Bild: EPA/KEYSTONE

Treiber des Projekts ist laut dem Artikel UBS-Präsident Axel Weber. Bei der CS involviert sein soll Präsident Urs Rohner. Der Autor und Blog-Betreiber Lukas Hässig verweist dabei einerseits auf interne Quellen aus der Bank.

Andererseits sprächen auch Quellen aus dem Beratungsunternehmen McKinsey, das bei beiden Grossbanken engagiert ist, von etwas, das «alles Bisherige auf dem Finanzplatz in den Schatten stellen» würde. Ziel Webers sei es, mit der fusionierten Grossbank zur Nummer 1 auf dem Bankenplatz in Kontinentaleuropa zu werden.

Laut einem Medienbericht stehen die Credit Suisse und die UBS vor der Fusion. Was denkst du dazu?

Ein Sprecher Webers erklärte gegenüber dem Blog am Sonntag lediglich, Gerüchte würden «grundsätzlich nicht kommentiert». Auf Anfrage von CH Media am Montag erklärten Credit Suisse und UBS, sie würden die Gerüchte ebenfalls nicht kommentieren.

An der Börse werden die Gerüchte offenbar ernst genommen. Die Aktien beider Banken legten im frühen Handel um rund 2 Prozent zu. «Inside Paradeplatz» war es bereits, das einst mit Enthüllungen die Rücktritte von Daniel Vasella bei Novartis und Pierin Vincenz bei Raiffeisen ausgelöst hatte.

Offiziell hüllen sich die Bankchefs zur Fusionsfrage stets in Schweigen. Als die «Schweiz am Wochenende» vor einem halben Jahr Sergio Ermotti, den Noch-UBS-Chef, auf eine Fusion mit der CS ansprach, antwortete er: «Sie werden verstehen, dass ich das schon aus Prinzip nicht kommentiere.»

Doch er betonte, dass die Schweizer Grossbanken heute im internationalen Konzert eigentlich gar keine Grossbanken mehr seien. Ermotti sagte, die Debatte «Too big to fail» sei überholt, heute müsse es vielmehr heissen: «Too small to survive.» Ohne eine gewisse Grösse gebe es im Bankenmarkt keine Zukunft.

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