DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neun von zehn Schweizer Arbeitnehmern sind mit Job zufrieden



Happy business people are throwing dollar banknotes at office. Concept success of business

Juhuu, Arbeit! Bild: shutterstock.com

Die grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer geht gerne zur Arbeit. In einer Umfrage gaben 87 Prozent an, mit ihrem Job zufrieden oder sehr zufrieden zu sein.

Der Wert hat sich somit gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Laut der Umfrage, die im Auftrag des Beratungsunternehmens EY durchgeführt wurde, gibt es jedoch Branchenunterschiede. Im Baugewerbe und im Maschinen-/Anlagenbau habe die Zufriedenheit zum Beispiel deutlich zugenommen.

Im Banken- und Versicherungssektor war sie laut den Angaben hingegen rückläufig, wobei diese Aussage aufgrund der geringen Anzahl der Befragten nur bedingt aussagekräftig sei, wie EY am Montag in einem Communiqué einräumt. Insgesamt wurden 1'501 Personen befragt.

Entsprechend der hohen Zufriedenheit geht auch nur knapp ein Viertel der Befragten davon aus, «sehr wahrscheinlich» oder «eher wahrscheinlich» innerhalb des nächsten Jahres den Arbeitsplatz zu wechseln, wie es weiter heisst. Dieser Wert nimmt mit zunehmendem Alter stark ab: Bei den 16-24-Jährigen beträgt er 37 Prozent, bei den über 55-Jährigen 14 Prozent.

Schlecht für Zukunft gerüstet

Laut der Umfrage sieht sich ausserdem nur etwa die Hälfte der Befragten für die zukünftige Arbeitswelt gut gerüstet. Gleichzeitig ist fast die Hälfte der Meinung, dass die Jobs der Zukunft attraktiver sein werden.

Zwischen den Generationen und den Geschlechtern zeichne sich dabei eine deutliche Kluft ab. Junge Männer mit Hochschulabschluss, die in der Stadt leben, seien in Bezug auf ihre Zukunft sehr zuversichtlich.

Sie seien demnach überzeugt, dass Menschen nicht durch Maschinen ersetzt werden könnten. Die älteren Altersgruppen sind laut der Studie skeptischer. Und auch Frauen, die in ländlicher Umgebung leben und eine Grundausbildung oder eine Lehre abgeschlossen haben, seien sich der Risiken stärker bewusst als der Chancen. (aeg/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

14 Bilder vom Frauenstreik am 14. Juni 1991

1 / 16
14 Bilder vom Frauenstreik am 14. Juni 1991
quelle: keystone / walter bieri
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Der Chef sieht seinen Thron in Gefahr

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zürcher Regierungsrat Mario Fehr tritt aus der SP aus – so rechnet er mit seiner Partei ab

Nach den ewigen Querelen hat der Zürcher SP-Regierungsrat Mario Fehr genug. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die Sozialdemokraten. Diese wollten ihn nicht mehr als Regierungsrat zur Wiederwahl empfehlen.

Mario Fehr, SP-Mitglied und Zürcher Regierungsrat, gilt schon länger als Reizfigur der Linken. Seit 2011 sitzt er in der kantonalen Exekutive und war davor langjähriger Nationalrat. Nun tritt er nach 39 Jahren aus der SP aus. Er begründete den Schritt am Freitag vor den Medien mit zunehmenden Spannungen zwischen ihm und der Parteiführung der SP. «Als Regierungsrat kann ich so nicht länger arbeiten, ohne unglaubwürdig zu werden». Für diese Legislatur bleibe er sicher parteilos.

Dann teilt er so …

Artikel lesen
Link zum Artikel