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Lachendes Veganer-Paar mit Gemüse (Symbolbild)

Wohlstandsverwahrloste Wichtigtuer? Warum nerven Verganer? Bild: Shutterstock

Analyse

Warum Veganer so nerven

Wir lieben es, Veganer zu hassen. Wohl auch, weil wir spüren, dass sie recht haben.

Marko Kovic



Veganer. Die moralinsauren Spassbremsen, die nichts lieber tun, als in die Welt zu schreien, wie viel besser als alle anderen Menschen sie sind. Die sektenartigen Extremisten, die anderen Menschen vorschreiben wollen, was sie zu essen haben. Die wohlstandsverwahrlosten Wichtigtuer, die mit ihrem teuren Konsum-Lifestyle exhibitionistisch herumstolzieren.

Mit negativen Stereotypen über Veganerinnen und Veganer lassen sich Bücher füllen. Darum rollen die meisten von uns einfach mit den Augen (und knabbern genüsslich weiter an unserem Schnitzel oder unserer Bratwurst), wenn von Veganern die Rede ist. Doch was geschieht, wenn wir unsere negativen Vorstellungen über das Veganertum für einen Moment ausblenden und versuchen, die vegane Sicht auf die Dinge wohlwollend zu deuten?

Marko Kovic

Bild: zVg

Marko Kovic
denkt und schreibt zu gesellschaftlichem Wandel und Technologie-bezogenen Risiken. Zu hören ist er im Podcast Das Monokel.
kovic.ch

Es offenbart sich, was wir vielleicht lieber nicht wahrhaben wollen: Es gibt durchaus gute Gründe, um auf tierische Produkte zu verzichten. Die Forschung zeigt, dass die stark negativen Einstellungen gegenüber Veganern zumindest teilweise nicht auf rationaler Kritik gründen, sondern vielmehr die Folge irrationaler psychologischer Abwehrreflexe sind.

Tierwohl und Co.: Was Veganer bewegt

Warum entscheidet sich jemand, vegan zu sein? Spontan fallen uns viele böswillige Gründe ein (die haben nicht alle Tassen im Schrank, usf.). Wenn man Veganerinnen und Veganer aber selber fragt, geben sie drei zentrale Motive an: Tierwohl, Umweltschutz und die persönliche Gesundheit.

Die meisten Menschen, egal, ob vegan oder nicht, denken intuitiv, dass Tierwohl wichtig und richtig ist – Tieren soll es grundsätzlich möglichst gut gehen. Diese intuitive moralische Haltung haben wir, weil wir davon ausgehen, dass Tiere nicht einfach dumpfe Objekte, sondern ganz ähnlich wie wir Menschen empfindungsfähige Lebewesen sind. Dieses moralische Bauchgefühl wird mittlerweile auch durch die Wissenschaft untermauert: Im Mindesten alle Wirbeltiere können angenehme, positive Zustände empfinden und damit so etwas wie Glück oder Wohlbefinden erleben.

Noch wichtiger ist aber die Kehrseite dieser Medaille: Empfindungsfähige Tiere können auch Schmerz und Leid erleben. Und genau hierin liegt der moralische Knackpunkt des Veganertums. Wenn die Tiere, die wir essen und sonstwie als Nutztiere nutzen, leiden können, und wir weltweit jedes Jahr mindestens 80 Milliarden Landtiere (Kühe, Schweine, Hühner, usf.) und mindestens 1000 Milliarden Fische züchten bzw. fangen sowie anschliessend töten, dann verursachen wir unvorstellbar viel Leid.

Schweine im Transporter zum Schlachthof

Schweine auf dem Weg zum Schlachthof. Bild: Shutterstock

In Anbetracht dieses gigantischen moralischen Problems mögen wir uns der Illusion hingeben, dass die Tiere, deren Fleisch und Milch und Eier wir persönlich essen, bis zu ihrem sanften, «humanen» Tod ein glückliches Leben geführt haben. Die Realität ist aber eine andere. In den USA beispielsweise werden rund 99% aller landwirtschaftlichen Nutztiere in der Massentierhaltung gehalten. Das, was auf unserem Teller landet, ist so gut wie sicher immer mit Leid verbunden.

Dass Veganerinnen und Veganer das Ausmass an Leid, welches durch den Konsum von Fleisch und weiteren tierischen Produkten verursacht wird, abbauen wollen, ist nicht verrückt, sondern ein durchaus rationales moralisches Ziel. Veganer nehmen einfach ernst, was wir alle als Lippenbekenntnis behaupten: Empfindungsfähige Lebewesen sollen nicht leiden – vor allem nicht, wenn das Leid komplett unnötig und vermeidbar ist.

Ein zweiter wichtiger Beweggrund von Veganerinnen und Veganern ist Umweltschutz. Die heutige Tierwirtschaft ist global und findet weitgehend in industriellem Ausmass statt, wodurch ein gewisser negativer Einfluss auf die Umwelt kaum zu vermeiden ist. Der Umfang des Problems ist aber erstaunlich: Die Tierlandwirtschaft verursacht zwischen 8 und 18% des weltweiten CO2-Ausstosses – oder bis zu rund 50%, wenn Faktoren wie das durch die Atmung der gezüchteten Nutztiere verursachte CO2 mitgerechnet werden. Unabhängig von der bevorzugten Schätzung ist sich die Wissenschaft grundsätzlich einig, dass ein Verzicht auf Fleisch und sonstige tierische Produkte der wirksamste Weg für uns als Einzelpersonen ist, etwas gegen Klimawandel zu unternehmen. Wenn Veganer also meinen, sie würden durch ihren Verzicht etwas Gutes für die Umwelt tun, gibt ihnen die Wissenschaft recht.

Symbolbild Veganismus 
Photo by Fuzzy Rescue from Pexels
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Umweltschutz ist einer der wichtigsten Beweggründe für Veganer. Bild: Pexels/Fuzzy Rescue

Die dritte wichtige Triebfeder des Veganismus sind gesundheitliche Überlegungen. Viele Veganerinnen und Veganer glauben, dass die vegane Ernährungsweise gesundheitliche Vorteile mit sich bringe. Wenn es um Veganer und Gesundheit geht, kommen uns aber rasch Horrorbilder in den Sinn: Abgemagerte Schwächlinge, die sich nur von Früchten ernähren und massiv unterernährt sind. Die Forschung zeichnet ein differenzierteres Bild. Es gibt viel Evidenz, dass eine vegetarische oder vegane Ernährung nicht nur nicht ungesund ist, sondern auch klare gesundheitliche Vorteile haben kann.

So kommt eine grosse Übersichtsstudie von 2017 zum Schluss, dass vegetarische Ernährung das Risiko koronarer Herzkrankheit (-25%) und von Krebs (-8%) senkt (Der Effekt bei Krebs beträgt bei veganer Ernährung sogar -15%). Beim Verzicht auf tierische Produkte können aber in der Tat Mangelerscheinungen auftreten, etwa bei Vitamin B12 oder Kalzium. Vegetarier und Veganer müssen also ein wenig mehr Planungsarbeit in ihre Ernährung investieren, um langfristig gesund zu bleiben. Dann können sie aber durchaus mindestens so gesund wie Allesesser bleiben.

Der wohlwollende Blick auf die Motivation der Veganer zeigt also insgesamt, dass es durchaus gute, evidenzbasierte Gründe gibt, auf tierische Produkte zu verzichten: Leid wird reduziert, die Umwelt geschont und die Gesundheit gefördert. Warum finden wir Veganer dann so lästig und nervig? Es gibt wohl tatsächlich Individuen und Organisationen, die recht unsympathisch für die veganen Anliegen weibeln. Doch die weit verbreitete Veganer-Aversion hängt zumindest ein Stück weit auch mit der Psyche der Allesesser zusammen.

Die Psychologie des Karnismus

Die meisten Menschen finden, dass man Tieren keinen Schaden zufügen soll. Gleichzeitig essen die meisten Menschen Tiere. Dieser offenkundige moralische Widerspruch ist als Fleischparadoxon bekannt. Das Interessante an diesem Paradoxon ist, dass die meisten Menschen es gar nicht als solches wahrnehmen. Dass Milliarden von Tieren unter oftmals qualvollen Bedingungen gezüchtet und getötet werden, ist uns relativ egal. Wenn aber jemand einem Hund einen Fusstritt verpasst, sind wir empört. Wie kommt das? Allesesser weisen eine Reihe psychologischer und sozialer Schutzmechanismen auf, mit denen kognitive Dissonanzen wie das Fleischparadoxon getilgt werden. Diese Schutzmechanismen werden bisweilen als «Karnismus» beschrieben.

Mädchen küsst Schweinchen

Fleischparadoxon: Wir wünschen Schweinchen nichts Böses ... Bild: Shutterstock

Schlachthof, geschlachtete Schweine, Schweinehälften

... aber essen sie massenweise. Bild: Shutterstock

Karnismus umfasst in der Regel zwei Arten von Rechtfertigungsreflexen. Die meisten Allesesser verteidigen ihr Essverhalten mit Tradition (Menschen essen seit Jahrtausenden Fleisch), Identität (Fleisch gehört für mich einfach dazu) oder dem Leugnen des Problems (Tiere zu essen verursacht kein Leid). Ein Teil der Allesesser geht noch einen Schritt weiter und begründet Fleischkonsum mit der Unterlegenheit nicht-menschlicher Tiere (Tiere sind weniger intelligent als Menschen, also können wir mit ihnen machen, wie uns beliebt).

Zu solchen psychologischen Faktoren kommen auch noch soziale hinzu; etwa der Umstand, dass der Konsum von Tieren und tierischen Produkten eine Art soziales Ritual sein kann. Im Sommer beispielsweise zusammen mit Freunden ein paar Steaks, Burger und Cervelats auf den Grill zu werfen, gehört für viele Menschen einfach zum sozialen Habitus. Es geht nicht in erster Linie um das Grillfleisch, sondern um das soziale Miteinander.

Die Sozialpsychologin Melanie Joy fasst Karnismus in ihrem Buch «Why We Love Dogs, Eat Pigs, and Wear Cows» mit den drei Ns zusammen: Allesesser finden, dass Fleischverzehr normal, natürlich und notwendig sei. An diesen drei Ns zu rütteln, ist ausgesprochen schwierig, weil sie sehr tief verankert sind. Fleisch essen wir schliesslich, weil wir seit dem frühesten Kindesalter zu Fleischessern erzogen wurden und nicht, weil wir uns bedacht und aktiv im Erwachsenenalter dafür entschlossen haben. Überzeugungen, zu denen wir nicht durch aktives, rationales Denken gelangt sind, lassen sich nur schwer durch aktives, rationales Denken ändern.

Ist die Zukunft vegan?

In der Diskussion rund um Veganertum ist oft das Argument zu hören, dass die Veganer einfach zu weit gehen. Das Ziel müsse gar nicht sein, komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Stattdessen sollten wir einfach etwas weniger und dafür bewusster Fleisch und Milch und Eier konsumieren. Dieses Argument hat etwas Beruhigendes (wir machen moralisch nichts kategorisch falsch und können einfach ein bisschen herunterschrauben), aber es ist nur bedingt sinnvoll.

Angenommen, wir wollen den Fleischkonsum in der Gesellschaft um 20% senken. Dieses Ziel kann beispielsweise erreicht werden, indem wir alle 20% weniger Fleisch essen, oder auch, indem 20% der Bevölkerung komplett auf Fleisch verzichtet. Aber wenn wir zum Schluss kommen, dass eine Reduktion des Problems um 20% wünschenswert ist, gibt es keinen rationalen Grund, warum nicht auch 25% ein Ziel sein sollten. Oder 50%. Oder eben 100%.

Stop Eating Animals, Veganismus (Symbolbild)

Fleischkonsum senken: warum nicht 100%? Bild: Unsplash/Simon Berger

Angesichts der weltweiten Trends hin zu stark steigendem Konsum von Fleisch, Milch und Eiern wird die Frage des Veganertums in Zukunft noch wichtiger und drückender. Ein Stück weit dürften vegane Startups wie Impossible Foods und Beyond Meat mit ihren Hightech-Fleischalternativen helfen, Fleischkonsum zu reduzieren. Doch den Grossteil der Arbeit müssen wir selber machen. Das, was auf unserem Teller landet, hat gewichtige moralische, ökologische und gesundheitliche Konsequenzen. Mit diesen Konsequenzen müssen wir uns aktiv und explizit auseinandersetzen – auch wenn uns dabei der Appetit vergeht.

Wir haben veganes Poulet von der ETH gegessen

Video: watson/Emily Engkent

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745Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Quacksalber 28.07.2020 12:35
    Highlight Highlight Würden Veganer Tiere retten, sollten sie diese auch füttern bis sie natürlich sterben. So viele Gnadenhöfe gibts aber gar nicht.
    • Matcha:) 28.07.2020 14:02
      Highlight Highlight Ich weiss was du meinst Quacksalber. Da die Welt aber sowieso nicht von heute auf morgen Vegan werden wird, kann man auch einfach langsam aufhören, massenhaft Tiere zu züchten uns so langsam die Bestände herunterfahren :)
    • Lami23 28.07.2020 14:07
      Highlight Highlight Tja ein Teil der Errettung führt ja dazu, dass keine neuen Tiere produziert werden, ergo wird es weniger haben und diese können dann zum abweiden der nicht Ackerfläche genutzt werden. Und da wir ja nicht davon ausgehen dass es (wenn überhaupt) eine Veränderung gibt, die von heute auf Morgen passiert, wird dass alles kein Problem sein.
      Ich stelle mir als ideale Lösung sowieso vor, dass wir weiterhin 1-2 pro Woche tierisch Essen. Aber sie scheinen schon eher von der Gattung zu sein, dass sie ein weit entferntes Problem suchen, um nicht handeln zu müssen. Schade.
    • Woichbinistvorne 28.07.2020 17:53
      Highlight Highlight @Lami, "...zum abweiden der nicht Ackerfläche genutzt werden..." Das geht nicht, weil damit ja wieder Tiere ausgenutzt werden.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Besito 28.07.2020 11:56
    Highlight Highlight Wäre nicht eigentlich Fleischessen "natürlicher" als Milch zu trinken? Oder gibt es ein anderes Lebewesen ausser dem Menschen, der artfremde Muttermilch konsumiert? Wie auch immer, ich finde schon, dass die Veganer ein paar gute Argumente haben. Wenn wir die Tiere schon nutzen, dann sollten wir sie wenigstens anständig behandeln. Was eigentlich ein Widerspruch in sich ist - und Veganismus wäre dann nur die logische Konsequenz. Ich habe es bisher nur bis zum Vegetarier geschafft - aber die vegane Küche gefällt mir immer besser.
  • karl_e 28.07.2020 10:38
    Highlight Highlight Diese Diskussion zwischen Pflanzenfressern und Allesfressern ist so gehässig wie jene zu Stamms Sektenblogs. Das sagt alles.
  • grünerantifaschist #blm 28.07.2020 08:06
    Highlight Highlight Das grosse problem ist doch einfach dass das konsumieren von tierischen produkten als ‚normal‘ gilt, dabei wäre es das gegenteil. Denn die tierprodukteindustrie ist nachweislich extrem und deren jünger nehmen es in kauf dass millionen von lebewesen tagein tagaus gequält und ermordet werden.
  • Swen Goldpreis 28.07.2020 00:40
    Highlight Highlight Mir als Fleischfresser sind die genannten Tatsachen bekannt und ich geben dem auch recht. Aber ich sündige auch in vielen anderen Bereichen: Zu viele Sexpartner, ich fahre Auto, fliege in die Ferien. Bei allem weiss ich, dass es nicht gut ist, mache es aber trotzdem. Und die Moralapostel nerven dort nicht.

    Bei Veganern ist das Problem doch eher bei ihrer Inkomtabilität. Wenn in einer Gruppe bloss ein Veganer ist, müssen sich alle diesem anpassen - auch wenn der Veganer sagt, dass es ihn nicht stört, wenn andere Fleisch essen.

    Drum käme für mich eine vegane Partnerin nicht in die Tüte.
    • grünerantifaschist #blm 28.07.2020 08:03
      Highlight Highlight So ein schwachsinn. Kein veganer kollege von mir würd sich so verhalten, sie sind ausgesprochen tolerant und zurückhaltend. Was ich leider von den omnifreunden nicht behaupten kann.
    • Lami23 28.07.2020 11:50
      Highlight Highlight Ich mache auch eher die Erfahrung, dass die Fleischesser die missionierenden sind...
      Aus Interesse, das frage ich mich nämlich häufig, warum ändern sie ihr Verhalten nicht?
    • Jasper Hundini 28.07.2020 12:43
      Highlight Highlight @Sven
      Bezüglich Inkompatibilität und Sexpartner bin ich nicht bei dir.
  • showdebola 27.07.2020 23:32
    Highlight Highlight Dünkts mich nur oder erhalten Artikel über Veganer wirklich jeweils am meisten Kommentare? Watson: Gibts hierzu eine Statistik?
  • Glaedr 27.07.2020 21:25
    Highlight Highlight Warum sie so nerven
    Es ist ganz klar das fanatische verhalten von einigen Veganer.
    Siehe Kommentare
    Wenige melden sich sehr oft, auch ohne das sie angegriffen werden haben sie das Bedürfnis sich zu verteidigen.
    Da fragt man sich einfach
    Haben gewisse Leute nichts besseres zu tun als auf so viele Kommentare zu antworten.
    Erinnert mich an alte Leute die den ganzen Tag ihre Nachbarn beobachten und danach alles verurteilen.
    Solche Menschen nerven halt einfach, egal ob Veganer oder nicht.
    Liegt nicht an der Ernährung sondern am Charakter.
  • Annie00 27.07.2020 20:30
    Highlight Highlight Naja, ich akzeptiere Veganer voll und ganz, genauso wie ich Fleischesser und Vegetarier akzeptiere. Kommt es aber soweit, dass unsere Erde immer dichter besiedelt wird, wird uns m. M. n weder Veganismus, noch Fleischessen ernähren. Für mich ist eine Flexitarische Ernährung die Zukunft. Wie seht ihr das? Welches ist wohl zur "richtigen" Ernährung, wenn es hart auf hart kommt?
    • TodosSomosSecondos 28.07.2020 00:41
      Highlight Highlight Öh what? Je dichter besiedelt, desto unsinniger und unerschwinglicher sind Milch- und Fleischkonsum, da er viel mehr Platz und Ressourcen benötigt...

      und dann flexitarisch... so eine unsinnige Wortschöpfung... also wäre “sich nur ein bisschen einzuschränken” eine Ernährungsform.

      Wenns hart auf hart kommt gibt’s für das Fussvolk nur noch Getreide, Hülsenfrüchte, Pilze und Gemüse, selten mal Milchprodukte und alle 2 Wochen mal Eingeweide oder Schlachtabfälle.. du kannst dazu dann von mir aus Flexitarismus sagen

      Die Zukunft ist vegan.. 8 Milliarden Wohlstandsflexitarier veträgts nicht
    • Woichbinistvorne 28.07.2020 18:09
      Highlight Highlight @TomateSecond, Wohlstand gibts sowieso nicht für alle. Den Wohlstand in der Schweiz gibts nur aufgrund der Arnut in anderen Ländern. Das gesamte globale Wirtschaftssystem ist auf dieser Ungleichheit aufgebaut - Billig produzieren und teuer verkaufen.
  • Bruno Meier (1) 27.07.2020 19:43
    Highlight Highlight Eine wichtige Frage wäre: ernähren sich Veganer gesünder als Fleischesser? Meine Antwort wäre: Jein.
    Ernähren sich Veganer bewusster: klares Ja.
    Würde sich der durchschnittliche Fleischesser genau so bewusst ernähren, inkl. Genuss von Fleisch, hätten wir sicher einige Probleme weniger. Dabei würde er sich, aus meiner Sicht, gesünder ernähren, auch gegenüber dem Veganer.
  • Antichrist 27.07.2020 19:02
    Highlight Highlight Bio ist die Co2 Kompensation der Fleischesser. Dieses Freikaufen von eingeredeter Schuld wurde uns vor Jahrhunderten von den Kirchen indoktriniert.
    • Jamaisgamay 27.07.2020 21:17
      Highlight Highlight Lieber Bio&Fleisch als Konventionell&Vegan
    • Lami23 27.07.2020 22:30
      Highlight Highlight Für wenn lieber ?
  • Antichrist 27.07.2020 19:00
    Highlight Highlight Millionen wenn nicht Milliarden von Tieren essen sich jeden Tag gegenseitig. Die veganen Moralvorstellungen sind völlig unnatürlich.
    • Kruk 27.07.2020 21:44
      Highlight Highlight Ja, und der Löwe züchtet Antilopen in Massenhaltung und rodet dazu den Regenwald fernab seines Habitats... 😂
    • Citation Needed 27.07.2020 21:56
      Highlight Highlight Im Artikel wird auch auf die industrielle Fleischproduktion verwiesen, die sehr qualvoll ist. Da hat es ein erjagtes Wildtier besser als unsere Nutztiere.
      Zudem: Ist Fleischessen denn moralisch ‚natürlich’? Nur Muskelfleisch, bloss keine Innereien; keineR brächte Töten übers Herz, u.s.w.?
      Es ist einfach die Norm, daher wird es weniger kritisch hinterfragt.
    • MarGo 28.07.2020 10:31
      Highlight Highlight würd dich ja gerne mal sehen, wie du eine lebende Kuh auf der Weide anfällst und ihr deine Eckzähne in den Hals rammst, um sie nachher mit Haut und Haar genüsslich zu verspeisen....

      Wir (die Menschheit) sind fernab der Natur!
    Weitere Antworten anzeigen
  • grünerantifaschist #blm 27.07.2020 17:49
    Highlight Highlight Die meisten fleischesser welche ich kenne kennen ein wenig die probleme der tierindustrie, es ist ihnen aber meist egal, der genuss ist wichtiger als das unsäglich leid. Der omnivore mensch ist ein verfluchter egoist.
    • Citation Needed 27.07.2020 22:03
      Highlight Highlight Ein Verdrängungskünstler, ja. Ich würde es nicht mal Genuss nennen, sondern schlicht Gewohnheit.

      Ich esse (wieder) Fleisch, aber nichts industrielles, auch auswärts / undeklariert nicht.

      Aber klar, auch Bio-Fleisch oder Fleisch aus kleinstproduktion erfordert (bei mir zumindest) ein gewisses Mass an Wegsehen.
    • ursus3000 27.07.2020 23:08
      Highlight Highlight @ Citation Needed So heuchlerisch wie CO2 compensation beim Fliegen
    • grünerantifaschist #blm 28.07.2020 08:01
      Highlight Highlight Ursus schon wieder trollen. Bitte um konstruktive beiträge.
  • Tod durch Proteinmangel 27.07.2020 17:02
    Highlight Highlight Ig bi nöd vegan us tierliebi, umwelt oder gsundheit, sondern pflanzenhass.
    Reiner Pflanzenhass
    • Alexcalvo 28.07.2020 18:01
      Highlight Highlight Ich hoffe mal dein Kommentar ist nicht ernst gemeint denn falls doch...

      Hast du dich bei der Planetenwahl aber gewaltig vertan.

      & Fleisch essen könntest du ohne Pflanzen gar nicht ;)
  • passiver Überströmer 27.07.2020 15:36
    Highlight Highlight Wohlstandsverwahrlosung triffts. Da kommt mir immer der Mosambikaner in den Sinn der in der Schweiz Ferien machte (durch unsere Unterstützung). Er war sehr erstaunt darüber wie zutraulich die Tauben hier sind. In Maputo seien diese viel scheuer, da sie nach Möglichkeit gegessen werden.
    • Waldorf 27.07.2020 16:46
      Highlight Highlight Ah. Ja dann bin ich ja beruhigt und wir könne ruhig weitermachen mit der Massentierhaltung. Am besten sorgen wir dafür, dass Tierfabriken in Maputo gebaut werden. Ist ja unsäglich, dass die dort Tauben essen müssen diese armen Leute!
    • RDC 27.07.2020 17:41
      Highlight Highlight Auch ein Möglichkeit die Taubenpopulation zu kontrollieren.
    • Lami23 27.07.2020 17:43
      Highlight Highlight Ja wenn wir unser Verhalten nicht ändern werden wir in bals wieder sehen. Als Klimaflüchtling.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _jojo_ 27.07.2020 15:24
    Highlight Highlight Ein Tipp an diejenigen (und nur an diejenigen 😉), die jetzt gerne auf vegane Ernährung umstellen möchten und den Einstieg schwierig finden: Peta hat eine App „Vegan Start“. Für 30 Tage viel Wissenswertes und Rezepte.
    Diese App hat mir die Umstellung vor einem Jahr sehr leicht gemacht.
  • no-Name 27.07.2020 15:24
    Highlight Highlight ...oder rollen mit den Augen, sparen sich weitere Argumente und knabbern weiter genüsslich an der Sellerie oder Tomate... 😋

    Hab den Artikel gelesen um rauszufinden warum ich angeblich nerve.... wo ich doch die andern leben lasse.... 🤷🏽‍♂️

  • DerDieter 27.07.2020 15:00
    Highlight Highlight Der Titel ist nicht ganz korrekt: Warum Bevormundung so nervt. Das wäre besser.
    Ich bin kein Veganer oder Vegetarier, trotzdem ist 80% meiner Ernährung vegetarisch.
    Alle reden von Toleranz. Nichts anders will ich. Ich toleriere alle Veganer und ich erwarte dass man mich so toleriert.
    Tiere töten? Meine Veganen Nachbarn haben Katzen. Die töten jährlich bis zu 100. Aus Spass. Gerade die Vögel aus meinem Garten aus dem Nest geholt. Das macht mich traurig. Die spielen vor dem töten.
    Mein Fleischkonsum ist weniger als eine Kuh und ein Schwein. 2 Tiere pro Jahr. Ich überfahre wahrscheinlich mehr.
    • Lami23 27.07.2020 15:52
      Highlight Highlight Du musst noch die toten Kälber mitzählen, nur so zum sagen. Milch und so.
      Ich meine nur, wenn du nicht willst, dass man mit dir kleinlich ist, wieso bist du es dann mit deinen Nachbarn?
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:03
      Highlight Highlight Das ist zu einfach gedacht. Für dich werden durchschnittlich 1094 Tiere getötet (ohne Fische):
      4 Rinder, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten, 945 Hühner.

      Sie werden nicht nur getötet sondern auch zu 99% in Massentierhaltung "leben" müssen.

      Wenn dich der Tod von Vögeln traurig macht, iss keine Hühner und Eier mehr!
      Danke!
    • Tod durch Proteinmangel 27.07.2020 17:26
      Highlight Highlight Ich verstehe wenn du genervt bist. Aber das moralische Recht von anderen auf Leben ist einfach grösser als deines auf leckeres Essen, jedoch nicht auf Essen allgemein.
      Und nein, unrecht will ich nicht tollerieren. Ich tolleriere deine Persönlichen Entscheidungen , kann jedoch nicht deine Gewalttaten tollerieren, sorry.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asha 27.07.2020 14:29
    Highlight Highlight Es stimmt: Veganismus wird nicht selten als eine Art Ideologie missbraucht und zieht auch Menschen mit fanatischen Zügen an. Dies sollte einem nicht abschrecken, wann immer möglich auf tierische Produkte zu verzichten. Wenn ich zum Essen eingeladen bin, stelle ich die Wertschätzung gegenüber den Gastgebern an erste Stelle und esse auch mal Milchprodukte. Ansonsten finde ich es relativ leicht, mit all den Produkten die es mittlerweile gibt auf tierische Lebensmittel zu verzichten. Wenn mich jemand fragt weshalb: Wegen den Tieren, der Umwelt und weil es mein eigenes Leben vereinfacht.
  • Quacksalber 27.07.2020 13:13
    Highlight Highlight Die Veganer nerven weil sie ihre ausschliesslich vegan Haltung so zelebrieren. Ich kenne niemanden, der ausschliesslich Fleisch und Käse isst. Der grösste Teil unserer Nahrung ist doch pflanzlich. Der Rest ist Sektierertum.
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:07
      Highlight Highlight Im Schnitt sterben für deutsche Fleischesser: 4 Rinder, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten, 945 Hühner. Dazu kommen noch unzählige Fische.
      Alles vermeidbares Leid, da 98% davon in Deutschland aus Massentierhaltung kommen.
    • DieserNicknamewirdschonverwendet 27.07.2020 17:01
      Highlight Highlight @Stephan Laqua
      Beziehen sich diese Zahlen auf ein Jahr? Oder ein durchschnittliches Menschenleben? Wie sehen die Zahlen für die Schweiz aus?
    • Ian Cognito 28.07.2020 10:15
      Highlight Highlight @DieserNickname Spinnst Du? Richtige Quellen? Das wär doch Tierfeindlich ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wild Turkey 101 27.07.2020 13:00
    Highlight Highlight Der Text zeugt leider von wenig Fachkenntnissen des Autors. Das CO2 aus der Atmung beispielsweise ist völlig klimaneutral, weil es ursprünglich organisch von Pflanzen gebunden wurde. Zudem werden Senken-Faktoren wie das Grasland völlig ausgeblendet.
    Abgesehen davon ist es völlig hanebüchen die US-Tierindustrie mit unseren "kleinbäuerlichen" Schweizer Verhältnissen irgendwie vergleichen zu wollen. Bei solch komplexen Themen solltet ihr lieber Agrarwissenschaftler oder Ähnliche zu Wort kommen lassen. Die verstehen wirklich was von der Materie.
    • Lami23 27.07.2020 15:54
      Highlight Highlight Schlussendlich musst du über den Tellerand, bis in die USA sehen. Den die Welt wird als ganzes geschädigt. Ausserdem hoffe ich ja nicht, dass du meinst, dass das Schweizer Fleisch ohne Futterimport auskommt.
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:17
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht Klimaneutral. Genauso wenig wie das Methan oder Lachgas, was aus den Tieren kommt. Dazu kommt Urwaldabholzung, Verwüstung, Nitratbelastung.

      Wir haben in Deutschland 98% Massentierhaltung.
      Habe keine genaue Zahl für die Schweiz gefunden. Hier wird aber viel Imprtiert: https://www.swissveg.ch/schlachtzahlenCH
    • Jamaisgamay 27.07.2020 16:55
      Highlight Highlight @Stephan Laqua: Atmung nicht klimaneutral?? Bitte erklären.
      Massentierhaltung ist nicht tolerierbar, klar. Es geht aber auch anders. Biologische, extensive Weideviehhaltung ist NICHT klimaschädlich. Lies hier va den zweiten Artikel: "Weidegras statt Kraftfutter auf den Speiseplan" https://www.bioaktuell.ch/fileadmin/documents/ba/medienspiegel/Medienspiegel-2011/februar-2011/WOZ_Rindfleisch_2011-02-24.pdf
    Weitere Antworten anzeigen
  • nru 27.07.2020 12:48
    Highlight Highlight Einfach aus Neugier: Sind Sie Veganer Herr Kovic?
  • ursus3000 27.07.2020 12:37
    Highlight Highlight nachdem ich mich durch die Kommentare gelesen habe weiss ich jetzt wieso veganer so nerven
    • _jojo_ 27.07.2020 17:04
      Highlight Highlight Und ich weiss jetzt, was Karnismus bedeutet.
    • ursus3000 27.07.2020 19:38
      Highlight Highlight @ und lasst Du dich auch uns an Deinen Bahnbrechenden Erkenntnissen teilhaben ?
    • Jasper Hundini 28.07.2020 12:59
      Highlight Highlight @ursus
      Habe einige deiner Kommentare zum Artikel gelesen. Woher kommt der ganze Hass?
  • Toni.Stark 27.07.2020 12:34
    Highlight Highlight Frage drei Spezialisten zum Thema und du erhältst 7 verschiedene Antworten.
    • Toni.Stark 27.07.2020 15:15
      Highlight Highlight Die Blitze bestätigen meine Vermutung.
  • James R 27.07.2020 12:03
    Highlight Highlight Eine vegetarische Lebensweise ist sicherlich gesund, ökologisch sinnvoll und aus vielerlei Gründen unterstützenswert. Eine vegane Lebensweise hingegen ist eine extreme Version davon. Übertrieben, unnatürlich und nur möglich weil das heutige Angebot und der Wohlstand dies überhaupt erst ermöglicht. Ich habe durchaus Bewunderung übrig für eine vegane Lebensweise, aber als mehrheitsfähiges Ideal taugt sie nicht.
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:21
      Highlight Highlight Diese Aussage höre ich oft aber sie ergibt für mich keinen Sinn:
      Wenn jemand aufhört seine Kinder zu schlagen und schlägt nur noch seine Frau. Ist das okay. wenn er dann noch aufhört, seine Frau zu schlagen ist es zu extrem?

      Es geht darum weniger Leid zu erzeugen. Wie kann das extrem sein. Niemand geißelt sich dabei zu Tode. Man lebt gesünder und im Einklang mit seiner Überzeugung, Tiere nicht quälen zu wollen.
    • Tod durch Proteinmangel 27.07.2020 17:04
      Highlight Highlight Such mal im Google oder so "Natürlichkeitsargument"
    • Liselote Meier 27.07.2020 17:21
      Highlight Highlight Das Verhält sich gerade umgekehrt, durch den Wohlstand für breitere Bevölkerungsschichten ist dieser Fleischkonsum in der Breite erst möglich geworden.

      Hauptnahrung für die breite Bevölkerung im Mittelalter war Getreidebrei und Brot, selten ein wenig Käse und Schweinefleisch.

      Natürlich ist heute praktisch nicht mehr viel. Eine natürliche Fleischbeschaffung wäre nur mit einem unbearbeiteten Stein auf die Jagt zu gehen. Ein Bogen ist schon unnatürlich, es ist eine zivilisatorische Errungenschaft, genau so die Viehhaltung aber auch der Ackerbau.

    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 27.07.2020 11:38
    Highlight Highlight Was mich am Artikel etwas nervt, ist dass als Gegenargument zu "glücklichen Leben" und "humanen Tod" die Tierhaltung in den USA verwendet wird. Mit Verzicht auf Fleisch hier in der Schweiz ändere ich aber nichts an dieser.
    Natürlich ist die Tierhaltung/Transporte auch in der Schweiz nicht perfekt, jedoch massiv besser als in den USA oder der EU.
    Und ja ich kaufe bewusst Fleisch aus der Schweiz, wobei mir z.B. Mutterkuhhaltung wichtiger ist als Bio.
    • WHU89 27.07.2020 14:33
    • Lami23 27.07.2020 16:00
      Highlight Highlight Und was passiert mit den Tieren im Regenwald, wenn ihr Lebensraum für das Futter der schweizer Tiere abgeholzt wird? Daran änderst du etwas mit deinem Konsum in der Schweiz?
      Aus Neugier: Wieso nicht Mutterkuhhaltung und bio?
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:24
      Highlight Highlight Du änderst nichts am Leben der Tiere in den USA. Aber du kannst jeden Tag ein Tier retten, wenn du dich pflanzlich ernährst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 27.07.2020 11:34
    Highlight Highlight Als Vegetarier kann man sich, auch ohne Erganzungen, vollwertig ernähren. Als Veganer kommt man nicht drum herum, auch Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen.

    Ein menschlicher Organismus ist nicht eingerichtet, sich ausschliesslich pflanzlich zu ernähren. Auch von der Darmbeschaffenheit her. Der Darm ist dazu viel zu kurz.
    • ursus3000 27.07.2020 14:34
      Highlight Highlight nein Veganer sind Wiederkeuer , das Thema kommt immer wieder hoch
    • Lami23 27.07.2020 16:01
      Highlight Highlight Die Erde ist auch nicht auf das ausgerichtet was man ihr zumutet durch unseren Konsum. Da finde ich etwas Nahrungsergänzung kein Problem wenn dafür nicht alles andere über uns hereinbricht.
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:32
      Highlight Highlight Wer in Biologie aufgepasst hat, weiß es schon. Für die anderen:

      https://www.researchgate.net/figure/Comparisons-of-digestive-tract-anatomy-It-can-be-seen-that-the-human-digestive-tract-is_fig1_276660672

      Außerdem ist das Argument dadurch widerlegt, da es zig Millionen gesunde Veganer auf der Welt gibt.

      Vitamin B12 wird nicht von Tieren erzeugt sondern von Bakterien, die früher mit dem Boden und Oberflächenwasseraufgenommen wurden. Seit wir aber alles so steril waschen und Brunnenwasser trinken, bekommen Tiere dies als Vitamin in ihr Futter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 27.07.2020 11:27
    Highlight Highlight Grossvater letzte Woche am Tisch: "Veganismus dulde ich nicht, die Kosten nachweislich mehr Gesundheitskosten wegen Mangelernährung".
    Grossvater ist übergewichtig, Kettenraucher und Alkoholiker, isst dafür täglich Fleisch.

    Diskussion zwecklos.
    • Heidi Weston 27.07.2020 12:40
      Highlight Highlight Und wie alt?
    • ursus3000 27.07.2020 12:44
      Highlight Highlight und wurde trotzdem 80 Jahre alt
    • Lami23 27.07.2020 16:02
      Highlight Highlight Ach glauben sie mir, ich arbeite auf einer Intensivstation. Wenn sie glauben, die werden trotz ungesundem Lebensstil alle 90, muss ich sie enttäuschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Garret 27.07.2020 11:25
    Highlight Highlight Warum Veganer so nerven? Weil sie fanatisch sind. Das ist mehr Religion als gesundes Verhalten. Ich kann all die Gründe nachvollziehen und akzeptieren. Aber die übertriebene konsequente Haltung ist es, welche nervt. "Oh, auf diesem Grill wurde schon Fleisch grilliert? Nein dann darf meine Obergine nicht auch auf diesem Grill gebraten werden. Es muss zwingend noch ein zweiter Grill her" um ein Beispiel zu nennen. Ich weiss, nicht alle sind so, aber viele und es sind halt auch die, welche in Erinnerung bleiben...
    • Tom Garret 27.07.2020 11:40
      Highlight Highlight Ich würde nicht im Traum verlangen, bei meinen Vegetarischen Verwandten, dass sie mir ein Fleisch braten. Aber umgekehrt muss ich schaurig aufpassen das ich nicht ausversehen eine Rindbullion verwende. Warum fällt es so schwer sich Vegan oder Vegetarisch zu ernähren und wenns dann halt mal nicht geht, gehts halt nicht. Das meine ich mit Fanatisch. Ich kenne solche Beispiele, aber sie sind rar (in meinem Bekanntenkreis)
    • Lami23 27.07.2020 13:55
      Highlight Highlight Ich mache eher die andere Erfahrung, nämlich, dass die meisten unkompliziert sind.
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:34
      Highlight Highlight Wenn das dein einziges Argument dagegen ist, go vegan! Dann brauchst nur einen Grill! ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 27.07.2020 10:58
    Highlight Highlight Dan ganzen Artikel auf einer reinen Unterstellung aufhängen ("Fleischesser haben Vorurteile") ist aber auch nicht ganz sauber, zumal das was folgt alles andere als ergebnisoffen ist.
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:36
      Highlight Highlight Verstehe ich nicht.

      Die Ergebnisse von Fleisch sind Tierleid und Umweltverschmutzung. Große Studien zeigen positive gesundheitliche Effekte.

      Was braucht`s noch?
  • Nik G. 27.07.2020 10:52
    Highlight Highlight Einfachste Lösung Fleisch muss viel teurer werden. Es soll wieder ein Luxusprodukt werden wie früher. Früher gab es den Sonntagsbraten als einmalig Fleisch für den Rest der Woche oder halt Innereien. Man kann sogar als Fleischesser Mangelerscheinungen haben, weil die Filetstücke usw. sind nicht reich an bestimmten Nähstoffen. So kann Eisen oder Vitamin B2 Mangel auftreten trotz Fleischkonsum. Wenn man in Deutschland für 1 Euro Fleisch kaufen kann, muss man sich fragen wie dieses Tier gehalten und geschlachtet wurde. Von Geburt bis zum Tod eine Qual....
    Nur zum sagen ich bin Fleischesser
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:39
      Highlight Highlight Das ist die einfachste Lösung für dich, weil du dann die Verantwortung auf andere schieben kannst.

      die Agarlobby ist so tief in unserer Politik verankert. Da wird sich in 100 Jahren nix ändern. Du könntest jeden Tag ein Tier retten.
    • Nik G. 27.07.2020 22:12
      Highlight Highlight Nein ich verschiebe die Verantwortung nicht auf andere. Fleisch muss wieder den Wert den es wirklich hat haben. Wasserkosten, Futterkosten, Schaden an der Landschaft, Transportkosten usw. Ich kaufe bei einem Bio Bauern auf dem Markt mein Fleisch und nur wenig. So weiss ich was ich kriege und wie er mit den Tieren umgeht. Sie könnten einfach Leute unterstützen die sich für Nachhaltigkeit einsetzten statt gleich wieder den Finger nach vorne nehmen. Würde vielen dienen.....
  • malu 64 27.07.2020 10:50
    Highlight Highlight Es gibt sehr viel stille Veganer, die es nicht nötig haben sich als Retter der Welt aufzuspielen. Ich bewundere diese konsequenten Menschen.
    • DerDieter 27.07.2020 15:03
      Highlight Highlight Danke für das Beispiel eines kurzen Kommentars der es auf den Punkt bring.
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:41
      Highlight Highlight Ich finde, dass wir es den Tieren und unseren Kindern gegenüber schuldig sind, die Missstände anzuprangern.

      Aus Sicht einer schwangeren Kuh auf dem Schlachthof, sind Veganer sind viel zu devot.
    • ursus3000 27.07.2020 21:54
      Highlight Highlight @
      Stephan Laqua Get up stand up , stand up for your right
  • MeinSenfHierUndJetzt 27.07.2020 10:48
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Er gefällt mir gut!
    Ich bin einig mit dem Autor, dass der Veganismus aus moralischer Perspektive das Richtige ist.
    Weiss jemand eine gute Literatur für den Einstieg in den Veganismus? Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass ich das durchhalten würde, insbesondere wegen Milch, Joghurt, Käse, Eiern.
    • Lami23 27.07.2020 11:07
      Highlight Highlight Ich würde auf Rezeptblogs anfangen. Kann eat this sehr empfehlen.
    • ursus3000 27.07.2020 12:49
      Highlight Highlight Attila Hildmann hat gute Rezepte für und gegen alles
    • sowhat 27.07.2020 13:04
      Highlight Highlight Es macht mehr Sinn, fliessend umzustellen. Besser langsam und Stück für Stück austauschen. Z B. Normalen Joghourt durch Kokosmilchjoghourt od. So.
      Viele gute Rezepte gibts auf freakfood.ch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Oetjen 27.07.2020 10:38
    Highlight Highlight Mich nerven nur vegane Köche, die sich für den neuen Führer halten.
    • Stephan Laqua 27.07.2020 16:43
      Highlight Highlight Uns Veganer an meisten....
  • Ghatsno! 27.07.2020 10:35
    Highlight Highlight Was wäre, wenn nun alle kein Fleisch mehr essen und sich nur noch vegan ernähren würden? Es gäbe sicher keine Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen mehr. Wozu auch! Und das härzige Bildli mit dem Meitli und dem kleinen Säuli könnte man nie mehr Live sehen; nein auch nicht im Zoo, Tierwohl! Nicht erwähnt bleibt auch die Tatsache, dass heute schon gleichviel Wald gerodet wird, um Soja und Palmöl für die vegane Küche zu liefern... Also nichts mit Öko! Mit Hilfe der Klimaerwärmung kann dann auf den leeren Alp-Weiden Veganer-Futter angepflanzt werden, denn Gras ist nur was für Wiederkäuer!
    • Lami23 27.07.2020 11:09
      Highlight Highlight Das gleichviel Wald für Soja für die vegane Küche gerodet wird, ist schlicht und einfach Unsinn.
      Wieso sollte es keine Rinder mehr geben? Wir halten uns ja auch andere Hobbytiere. Aber es wird weniger geben und andere Rassen. Was ist daran schlimm?
    • Mary_We 27.07.2020 11:17
      Highlight Highlight Dann warst du noch nie beim HofNarr zu Besuch 😉. Denn es gibt durchaus Menschen die sich vorstellen können, einfach nur mit Schweinen, Rindern und Schafen auf ihrem Bauernhof zu leben ohne sie töten und essen zu wollen ;-)
    • MeinSenfHierUndJetzt 27.07.2020 11:21
      Highlight Highlight @Ghatsno: Weisst du er das Soja frisst, dass irgendwo im brasilianischen Regenwald angepflanzt wird? Kein Veganer, kein Vegetarier, sondern: Die Nutztiere. Weil die ja auch noch leben bevor man sie schlachtet verbrauchen sie viel mehr Kalorien als sie nachher liefern....
    Weitere Antworten anzeigen
  • zaphod67 27.07.2020 09:59
    Highlight Highlight Die Milliarden von Tieren, die bei der Produktion pflanzlicher Lebensmittel draufgehen, sind Veganern offenbar egal.
    • Forest 27.07.2020 10:22
      Highlight Highlight Quelle bitte.

      Keine Argumente? Typisch wieder whataboutism. Ja warum sollten wir Schweizer mit gut Beispiel vorangehen? China und USA tun ja schliesslich auch nichts.
      Solche Kommentare müssen kommen um sein eigenes Handeln nicht rechtfertigen zu müssen.
    • Varanasi 27.07.2020 10:23
      Highlight Highlight Sorry, was meinst du damit?
    • zaphod67 27.07.2020 10:46
      Highlight Highlight tierschutzbund.de:

      "Sobald auf Wiesen und Feldern die Ernte beginnt, können die großen Erntemaschinen Wildtieren gefährlich werden, die in den Pflanzen Unterschlupf gesucht haben. (...)

      Schätzungen zufolge sterben auf diese Weise jährlich mindestens 500.000 Wildtiere - darunter unzählige Rehkitze."

      @Forest: es ist mir klar, dass es für Sie nicht angenehm ist, wenn die Argumente der Veganer als heuchlerisch entlarvt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Vogel 27.07.2020 09:50
    Highlight Highlight Das Mass machts. Statt 2x pro Tag sollte man besser nur 2-3x pro Woche Fleisch esssen.
    Sich komplett vegan zu ernähren ist hingegen unsinn da dem Körper so div. essentielle Aminosäuren fehlen.
    • Mary_We 27.07.2020 11:22
      Highlight Highlight Leider nicht gnz korrekt: Ja, gerne weniger Fleisch aber nein, die fehlenden Aminosäuren sind nicht korrekt. Niko Rittenau erklärt das sehr sachlich und wissenschaftlich belegt auf seinem YT Kanal.
      Play Icon
    • Tod durch Proteinmangel 27.07.2020 17:09
      Highlight Highlight Ist zwar die richtige Richtung, aber auch dafür töten wir Tiere die wir nicht töten müssten.
      Das mit den Aminosäuren ist unsinn, kein Tier kann eine für uns essenzielle Aminosäure produzieren.
    • Peter Vogel 27.07.2020 21:32
      Highlight Highlight Der Beitrag von Mary_We kann vielleicht stimmen, ich hatte keine Zeit das 15 minütige Video zu schauen.

      Dass kein Tier für den Menschen notwendige (essentielle) Aminosäuren herstellen kann stimmt aber defitiv nicht. Tierische produkte enthalten beachtliche Mengen an essentiellen Aminosäuren. Weshalb es ja auch nicht nötig ist sich täglich mit Fleisch vollzustopfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ich-bin-so-mellow 27.07.2020 09:50
    Highlight Highlight Esst einfach regional und saisonal. Wenn Fleisch, dann vom Metzger. Hello Family vom Coop und Budget-Produkte von der Migros meiden. Es muss nicht immer Bio sein aber regional. Der Veganer, der täglich eingeschiffte Früchte aus aller Welt isst macht der Umwelt auch keinen Gefallen. Längerfristig muss die Lebensmittelindustrie sich neu erfinden. Massentierhaltung ist schon lange nicht mehr tragbar. Ich bezweifle jedoch, dass der Mensch nur durch das eigene Konsumverhalten hier eine Veränderung herbeiführen wird.
    • Vintage 27.07.2020 10:35
      Highlight Highlight Weil die Metzger kein Fleisch aus Massentierhaltung verkaufen? Informier dich bevor du einfach nur was annimst, wie es sein könnte.
    • Lami23 27.07.2020 10:38
      Highlight Highlight Die meisten Veganer, die ich kenne, ernähren sich regional. Genauso wie ich viele Fleischesser kenne, die Mangos und Avocados a gogo essen.
    • Eostra 27.07.2020 11:39
      Highlight Highlight @Vintage also bitte, wer sich etwas bemüht kennt seinen Metzger des Vertrauens, plus die Bauern, die ihre Tiere dorthin bringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 27.07.2020 09:41
    Highlight Highlight In 10 Jahren werden sich viele wünschen sie hätten sich wenigstens 50% Vegan ernährt.
    • zaphod67 27.07.2020 10:56
      Highlight Highlight Tue ich. Meine Beilagen sind fast immer vegan.
    • Tod durch Proteinmangel 27.07.2020 21:07
      Highlight Highlight Es gibt kein 50% Vegan. Es gibt auch kein 50% gegen Ausbeutung von Menschen. Entweder man findet es ok oder nicht und unterstützt es nicht.
      Entweder du findest es ok Tiere auszubeuten oder nicht und bist vegan.
  • Rabbi Jussuf 27.07.2020 09:36
    Highlight Highlight Und da ist es wieder: das Psychologisieren!
    Könntet ihr das nicht einfach lassen, allen Fleischessern eine kognitive Dissonanz zu unterstellen?
    Das deutet nämlich zurück auf einen ausgewachsenen Minderwertigkeitskomplex der Untersteller und auf deren eigene Dissonanz.
    Kognitive Dissonanz der Veganer: Sie stellen sich keine Welt ohne Nutz/Haustiere vor. Sie denken nicht darüber nach, wie Landwirtschaft ohne Tiere funktionieren soll.
    Aus den Augen aus dem Sinn.
    Veganismus ist eine äusserst schädliche Ideologie, basierend auf einem versteckten Extremkommunismus.
    • Firefly 27.07.2020 10:11
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf Ich stimm grundsätzlich zu, bis zur Zuschreibung zum Kommunismus. Hätten sie etwas von sektierisch geschrieben hätte ich zugestimmt. Es jedoch in die kommunistisch/Linke Ecke zu schieben sagt mehr über sie aus als über den Veganismus.
    • Rabbi Jussuf 27.07.2020 10:30
      Highlight Highlight Firefly
      Ich weiss, ich hätte das ausführlicher herleiten sollen. Individuell wird und kann das nicht so gesehen werden. Schaut man aber die Tendenzen an, dann wird es schon sehr deutlich. Sektiererisch, ja, weil die Fleischessern, die sich der neuen Ideologie nicht beugen, erst mal subtil moralisch und pseudopsychologisch abgewertet werden (Hier: Kognitive Dissonanz) und zwar verallgemeinernd als ganze Gruppe! Das ist eine Missachtung des Individuums und dessen Freiheit.
    • Rabbi Jussuf 27.07.2020 10:31
      Highlight Highlight Dann wird auf eine Utopie hingesteuert, die wir nur aus dem Sozialismus kennen: "Alle müssen so sein wie wir", ansonsten soziale Isolation droht und Schlimmeres. Damit haben wir bereits eine Form der "Diktatur des Proletariats". Und schon sind wir mitten in einem kommunistischen System. Schöne neue Welt.

      Ist es so etwas verständlicher?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Woichbinistvorne 27.07.2020 09:06
    • Waldorf 27.07.2020 15:25
      Highlight Highlight Witzig sein ist ein sehr positiver Charakterzug auf dem Single Markt!
  • Alnothur 27.07.2020 08:53
    Highlight Highlight Der Tod ist kein Leid.
    • Varanasi 27.07.2020 10:26
      Highlight Highlight Für ein Tier, das unter den widrigsten Bedingungen im engen Stall gehalten wird, dann womöglich noch 20 Stunden im LKW durch halb Europa gefahren, dem ohne Betäubung die Hoden abgeschnitten werden, nein, für so ein Tier ist der Tod dann wirklich und wahrscheinlich kein Leid mehr, nur das Leben davor.

    • PeteZahad 27.07.2020 11:33
      Highlight Highlight @Varanasi
      Bitte Quelle für Schweizer Fleisch welches 20 Stunden im LKW durch halb Europa gefahren wird.
      Ja ich weiss, das die Tierhaltung/Transporte in den USA und auch in der EU grauenvoll ist. Wenn du im Coop und in der Migros einkaufst und dich ein bisschen achtest kriegst du CH Fleisch und die Haltung ist bei uns massiv besser als im Ausland. Das ist auch das was mich am Artikel aufregt. Als Beispiel wird die Tierhaltung in den USA verwendet. Ich verbessere nichts an dieser, wenn ich hier auf Fleisch verzichte.
    • Varanasi 27.07.2020 14:10
      Highlight Highlight @PeteZahad
      In der Schweiz sind "nur" 6 Stunden Tiertransport erlaubt. Aber es wird genug Fleisch über der Grenze eingekauft bzw. sogar aus Brasilien oder Ungarn eingeflogen.
      Und in der EU darf man die Tiere bis zu 26 Stunden transportieren.

      Es ist eben so, dass die meisten sagen, das sie darauf achten (das ist ja auch toll und unterstützenswert). Das mag bei vielen Kommentarschreibern auch so sein, die Masse tut es aber nicht. Oder meinst du, ansonsten würde Tönnies über 40.000 Schweine am Tag schlachten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rundlauf 27.07.2020 08:48
    Highlight Highlight Wenn man den Text oben und die Thematik generell inhaltlich durchdringt, merkt man schnell, dass die einzige Person, gegenüber der man ein gewisses Unbehagen zu empfinden hat, man selbst ist. Und ganz bestimmt kein Veganer.

    Bin selber kein Veganer und strebe das auch nicht an, eine gewisse, wenn auch sehr kleine, CO2-Produktion kann der Planet langfristig ja verkraften. Konnte meinen Fleischkonsum in den letzten Jahren aber stark reduzieren und habe festgestellt: Weniger Fleisch und wenn, dann Spitzenqualität mach soviel mehr Freude als täglich der Durchschnitt aus dem Coop.
    • Tod durch Proteinmangel 27.07.2020 17:21
      Highlight Highlight Es ist natürlich besser weniger Fleisch zu essen und finde gut das du das tust.
      Aber auch dafür müssen wir Tiere gegen ihren Willen töten, als Veganer würdest du das nicht mehr unterstützen.
    • Lami23 28.07.2020 07:03
      Highlight Highlight Es kommt auch auf die Motivation an. Bei mir ist es eher der Umweltschutz. Aber logisch, kaufe ich kein tierisches Produkt, dass nicht bio ist.
  • Heini Hemmi 27.07.2020 08:22
    Highlight Highlight Fleisch ist mein Gemüse. Meistens sogar Bio.
    • Vintage 27.07.2020 09:56
      Highlight Highlight Sich über einen so gut geschriebenen Bericht, der uns vor Augen hält, wie absurd und pervers unser Fleiachkonsum ist, lustig zu machen, finde ich echt komplett daneben.
      Und diesen blöden abgelutschten Fleischsprüche kannst du dir echt sparen.
    • Lami23 27.07.2020 11:13
      Highlight Highlight Diese Kommentare gibts immer. Da bin ich immer froh, dass es nicht meine Eltern oder andersweitig nahen Verwandten sind, die solch unreflektierten Stuss rauslassen.
    • Mary_We 27.07.2020 11:26
      Highlight Highlight Der Heini unterstreicht sehr gut den Kontext aus dem Bericht mit seinen Aussagen ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • tony.ton 27.07.2020 08:12
    Highlight Highlight Wir brauchen weder militante Fleischfresser, welche Ihren heiligen Grillaltar blutig verteidigen müssen noch die missionarischen Veganer, welche mit glänzenden Augen und bebender Stimme an deine ach so moralisch verfallenen Seele appelieren. Auch wenn diese Szenen grossartige Vorlagen für Standup Comedians bieten. :)
    • grünerantifaschist #blm 27.07.2020 08:53
      Highlight Highlight Kennst solche veganer? Jedoch hab ich nur erfahrungen mit den von dir beschriebenen fleischfressern
    • DerDieter 27.07.2020 15:08
      Highlight Highlight Persönlich: Nein. In dieser Kommentarspalte? JAAAA.
      Kommentarspalten sind allgemein nicht ein Tummelplatz für Toleranz.
  • Janis Joplin 27.07.2020 08:11
    Highlight Highlight Mich nervt ihre Weltanschauung etc. ueberhaupt nicht. Mich nervt wenn jemand aufdringlich missioniert, egal ob es um Veganismus oder was anderes geht.
    • Rundlauf 27.07.2020 08:52
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du, wie der Text vorschlägt, wirklich mal einen positiven Ansatz gegenüber Veganern entwickeln, statt deren Botschaft als "aufdringliches Missionieren" abzutun.

      Veganismus ist die extreme Endform von etwas, das für uns alle das Ziel sein muss: So wenig alltägliches CO2 wie möglich ausstossen.

      Überleg mal, woher das CO2 in deinem Alltag kommt. Du merkst schnell, dass (Teil-)Veganismus dein Freund und nicht dein Feind ist.

      Um asozialen Nicht-Verzichtern vorzubeugen braucht es aber dringend politische Vorgaben. Diese Aufgabe kann die Menschheit nur gemeinsam bewältigen.
    • Albert E. 27.07.2020 10:39
      Highlight Highlight Erzähl mal von deinen persönlichen Erlebnis mit aufdringlichen Veganern. Ich bin sicher, nur vom Hörensagen. Diese plakative Unterstützung und Pauschalisierung, die ist es, die massiv nervt.
    • Forest 27.07.2020 10:45
      Highlight Highlight Missionieren wir am Schluss nicht alle? Alle Demonstranten egal ob Klima, BLM, Frauenstreik oder Rassismus/Gleichberechtigung. Setzt sich ein Veganer für Tier ein, ist es halt Missionieren. Wir unterscheiden ja nicht mal Tiere und sehen diese nicht als Gleichwertig an. Wie soll es dann bei Menschen anders sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • _jojo_ 27.07.2020 07:43
    Highlight Highlight Bei vielen Kommentaren kommt man zum Schluss, dass die Argumente für eine vegane Ernährung zwar überzeugen, man jedoch wegen ein paar „nervenden“ Veganern weiterhin Tierprodukte konsumiert... tja... oh je...
    • ursus3000 28.07.2020 07:46
      Highlight Highlight Nein das ist ein Kurzschluss . Ihr Veganer habt nichts mit meinen Entscheidungen zu tun . Und nervende Veganer kenn ich sowieso nicht . Von denen habe ich bis jetzt nur gelesen ....
  • Jacques #23 27.07.2020 07:39
    Highlight Highlight Ein Punkt ist wichtig:

    Vegane Küche ist Nicht, und zwar überhaupt nicht industrieelle Ersatzprodukte Küche.

    Das ist Industrie und nahezu genauso verpönt wie Massentierhaltungsfleisch! Es ist schlussendlich die gleiche Industrie.

    Schon immer gibt und gab es vegane Küche! Vor der Fleisch Zucht. Und danach ebenfalls.

    Übrigens: 82,1 Mrd Nurztiere können wir ernähren, sogar mästen. 7,8 Mrd Menschen hingegen nicht.

    Vegane Küche ist der kreativste Moment im genussvollen "Verzicht". Geschmacklich viel abwechslungsreicher. Und wirklich einfach kein Verzicht!
    • swijew 27.07.2020 11:19
      Highlight Highlight Diese Statistik muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen.

      Heisst im Umkehrschluse: niemand müsste an hunger leiden UND wir könnten die umwelt entlasten.

      Danke dafür!

      Solche erkenntnisse lassen einen fast schon an verschwörungen glauben, finde es schade dass sich politik nicht gegen (massen)tierhaltung einsetzt.
    • DarlaSoSo 27.07.2020 12:34
      Highlight Highlight Das Argument mit dem abwechslungsreicher verstehe ich einfach nicht. Ich esse gerne gutes Fleisch und auch gerne gut gekochtes vegetarisches / veganes Essen. Damit habe ich mehr Abwechslung, als wenn ich eine Küche einfach weglassen würde. Mir verbietet als Fleischesser ja niemand tolle und kreative vegane Gerichte in meine Mischernährung einzubauen.

      Ich sehe die Umweltproblematik von Fleisch und finde die Konsequenz von Veganern gut, aber das es abwechslungsreicher ist, ist einfach falsch. Die wenigstens Fleischesser essen ja nur Fleisch.
    • Jacques #23 27.07.2020 12:44
      Highlight Highlight Die Fleisch Industrie z. B. usa und Brasilien finanziert die Politik gemeinsam mit der Fossilenergie Industrie. Deswegen benötigt es wirklich Aufklärung im Volk und "Wahlen" an der Supermarkt Kasse, ergo Kaufentscheid.

      Die Abholzungen in Brasilien sind primär für Futtersoja! Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, Wirtschaft, Wirtschaft... Gut. Die Nutztier Industrie - Achtung Zynismus - bezahlt schliesslich besser als hungernde Völker.

      Das ist unser Kreislauf...! Ohne Internet, Smartphones, Social Media und Digitalisierung käme das auch nicht an die grosse Glocke.

      Sieg über PR und Greenwashing.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HiCh 27.07.2020 07:34
    Highlight Highlight Sehr gut geschrieben. Auf den Punkt gebracht!
  • Kiro Striked 27.07.2020 07:22
    Highlight Highlight Ich bin Vegetarier muss aber zugeben, ich lade keine Veganer ein zu mir. Mag mir nicht andauernd anhören müssen, wie "voll einfach, und voll toll" es ist.

    Ich muss es selbst auch nicht jedem Anderen unter die Nase reiben, dass ich kein Fleisch esse.

    Auf der anderen Seite. Was machen wir als Gesellschaft, wenn plötzlich jeder Vegan leben würde, es gäbe eine Ernteknappheit, und man müsste die meisten Nutztiere hinrichten, weil man ja keinen Nutzen mehr für sie hat. Oder denkt ihr, die Bauern würden sich diese freiwillig halten? Die müssten dann jeden mm Land Bewirtschaften.
    • rburri68 27.07.2020 09:15
      Highlight Highlight Es gäbe sicher keine Ernteknappheit... Mit dem was man einer Kuh zur Aufzucht zu essen gibt, kann man (wenn ich es richtig in Erinnerung habe) fast 100 Menschen ernähren.
    • Ueli_DeSchwert 27.07.2020 09:22
      Highlight Highlight Gäbe es die Ernteknappheit wirklich? Für 1kg Fleisch benötigt man unzählige kg Nahrung für die Tiere. Oftmals auch Soja oder Futtermais, welcher extra dafür angebaut wird. Fällt der Bedarf dafür weg, gibt es mehr Platz für Nahrungsmittel. Ich behaupte, im Endeffekt hätte man mehr Nahrung weltweit, und sicherlich keine Ernteknappheit.
    • Albert E. 27.07.2020 10:46
      Highlight Highlight Richtig gut überlegt: man müsste die Nutztiere hinrichten, bei veganer Ernährung. Nun meine Frage: bleiben sie am Leben bei Fleischkonsum?? Es sind diese schwachen Argumentationsketten der Fleischesser, die wirklich nerven.
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  • Burdleferin 27.07.2020 07:19
    Highlight Highlight Mich würde interessieren, wieviele der KommentatorInnen VeganerInnen sind. Blitz- und Herzverteilung ist interessant.
    • Janis Joplin 27.07.2020 08:13
      Highlight Highlight Ich bin absoluter Omnivore der allerdings keine Milchprodukte ausser Joghurt mag.
    • TJ Müller 27.07.2020 13:05
      Highlight Highlight Vegetarier, der genau weiss, dass die Veganer recht haben und er selber nur inkonsequent ist. Aber ich muss mir dies nicht schönreden, wie all die "ich ess nur bio" oder "bizeli weniger ist auch okee"
    • Burdleferin 27.07.2020 16:17
      Highlight Highlight Wow! Aggro 😳
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  • Pollo Loco 27.07.2020 07:07
    Highlight Highlight Ich esse Fleisch, gebe nun jedoch acht, dass nicht jede Mahlzeit Fleisch enthält. Ich denke wenn einfach jeder es bizzeli verzichtet, würde es viel bewirken. Aber es gibt auch die sturen Fleischesser die aus prinzip jede Mahlzeit mit einem deftigen Stück Fleisch haben möchten. Die extremenen Veganer regen mich auch auf, aber es gibt genau so extreme Fleischkonsumenten.
    • Ueli_DeSchwert 27.07.2020 09:23
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht. "Massvoll" ist hier das Zauberwort.

      Wieso du so viele Blitze bekommst, bei etwas was jedem eigentlich einleuchtet, ist für mich rätselhaft.yy
    • TJ Müller 27.07.2020 13:02
      Highlight Highlight Wohl weil auch ein bizeli töten, immer noch töten ist, weil wohl ein bizeli die Umwet zerstören immernoch die Umwet zerstören ist? Aber ja, es ist besser als nichts, doch immernoch Selbstbetrug.
    • Pollo Loco 27.07.2020 14:03
      Highlight Highlight @TJ Müller
      Ja ich würde auch eon Tier töten und ganz verwerten wenn es sein muss, das Problem ist das aber jeder ein Stück vom Filet möchte weil wir im kranken Überfluss leben. Zudem wäre mal das Ziel die Massrntierhaltung stoppen zu können. Geht halt nicht wenn keiner e bizzeli verzichten möchte. Ganz verbieten ist momentan eine Illusion.
  • Woichbinistvorne 27.07.2020 07:00
    Highlight Highlight 90% vegan? Möglichst vegan? Sehr vegan? Bei Soja ist organische Düngung ok?
    Geht man davon aus, dass alle Ausreden der hier diskutierenden Vegner zutreffen und wahr sind, dann sind wir alle Veganer, bis auf die kurze Zeit in der wir gerade Fleisch essen. Wer täglich nur einmal Fleisch isst, erreicht nur 52,3% Veganismus, wer nur 5x die Woche Fleisch vertzehrt kommt auf 65,6725%.

    Wir sind also alle Veganer, auch die Fleischesser, Metzger, Bauern und Schweinehälften-Broker. DIe einem mehr die anderen weniger. :-)

    Schönen Tag noch
    ein Teilzeit-Veganer
    • Albert E. 27.07.2020 10:48
      Highlight Highlight Typischer Fall von Versuch kognitive Dissonanz zu umschiffen. Schwach, sehr erbärmlich.
    • Vintage 27.07.2020 11:43
      Highlight Highlight Lächerlich, arrogant und völlig daneben. Der Stammtisch lässt grüssen.
    • ursus3000 27.07.2020 20:45
      Highlight Highlight Go for it !
  • Domimar 27.07.2020 06:42
    Highlight Highlight Ich gehörte (noch?) nicht zu den Veganern. Aber selbst ich hab kapiert, dass man den Fleischkonsum massiv herunter fahren muss. Tierwohl & Umwelt. Wenn nur mal alle dieses fertig verarbeitete Fleisch (Bolognese-Sauce, Fertiggerichte mit Fleisch usw.) meiden würden, wären wir einen guten Schritt weiter. Und mal ehrlich, es schmeckt überhaupt nicht, respektive genauso, wie wenn es kein Fleisch drin hätte. Und woher kommt überhaupt die Haltung, jeden Tag Fleisch? Von unsern (Gross-)Eltern nicht, denn sie hatten nicht genug Geld dafür.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.07.2020 03:00
    Highlight Highlight Warum wir? Ich würde sagen, nur ausdrückliche Fleischfresser hassen Veganer. So, wie sie auch lebende Tiere hassen und deshalb nach derem toten Fleisch gieren.

    So ist das wohl gut auf den Punkt gebracht.
    • Firefly 27.07.2020 10:15
      Highlight Highlight Würde mal an deiner Wahrnehmung feilen.
    • ursus3000 27.07.2020 20:46
      Highlight Highlight Hassen ist etwas für gescheiterte Existenzen
  • Sälüzäme 27.07.2020 01:46
    Highlight Highlight Vegetarisch ist in Ordnung, am gesündesten lebt ein Vegetarier, der es nicht so genau nimmt, speziell bei Kindern im Wachstum, Schwangeren, Kranken und Alten. Vegan ist Wohlstandsgehabe, müssen sie körperlich Arbeiten ist die Flasche leer. Veganer mussten schon die Kinder durch Gerichte weggenommen werden. Ein Veganer kann sich ausser Hause auch Vegetarisch ernähren ohne zu sterben oder zu Hause bleiben und Rettich essen, aber nicht sein Umfeld nerven. Vegan hat mit Umweltschutz nichts zu tun, Vegetarisch schon. Es gibt genug religiöse Extremisten, es braucht die nicht auch noch.
    • Varanasi 27.07.2020 08:54
      Highlight Highlight Danke für deinen überaus sachlichen Kommentar....

      Dieses "müssen sie arbeiten, dann Flasche leer" Argument, wird hiermit wiederlegt, auf den Rest mag ich gar nicht eingehen....

      https://www.welt.de/sport/fitness/article138788688/Hier-bruellt-der-staerkste-Veganer-der-Welt.html
    • grünerantifaschist #blm 27.07.2020 08:55
      Highlight Highlight So viel unwissen in einem kommentar...
    • Albert E. 27.07.2020 10:51
      Highlight Highlight Du nervst ja so was von mit deinen unsachlichen, falschen, 100 mal widerlegten Argumenten. Typischer Fall von Ignoranz und Lernresistenz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 27.07.2020 01:41
    Highlight Highlight Mag teilweise so sein. Trotzdem schade, dass dieser Artikel ein getarnter Brainwasher ist... das wäre sicher auch mit mehr Stil gegangen.
    • Hillman 27.07.2020 07:16
      Highlight Highlight Wenn du dich durch ausgewogene, neutrale und faktenbasierte Berichterstattung gebrainwashed fühlst dann ist es vielleicht Zeit dein Handeln zu hinterfragen.
    • Donald 27.07.2020 10:09
      Highlight Highlight Wenn du alles was deiner Meinung entspricht einfach als neutral und faktenbasiert erarchtest, dann ist es vielleicht Zeit dein Handeln zu hinterfragen.
    • Vintage 27.07.2020 11:47
      Highlight Highlight Tiere werden gequält weil wir so viel Fleisch fressen. Das mag nicht nur so sein. Das sind Fakten.
  • Alju 27.07.2020 00:59
    Highlight Highlight Zum Paradoxon bzgl. Tierleid: geht es hier nicht eher um das eigene Wahrnehmungsvermögen m?
    Täglich sterben Tausende von Menschen, viele auf grausame Art und Weise. Ich empfinde dabei mehr, wenn ich das Sterben zB. direkt sehe, als wenn so passiert, dass mir sogar die bildliche Vorstellung davon (mental) schwerfällt.

    oder so
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.07.2020 03:11
      Highlight Highlight Die Tiere sterben auch auf grausame Art und Weise. Nicht selten werden sie in einem Käfig geboren, gemästet und nur zur skrupellosen Tötung dort raus geholt. Manchen wird das Fell am lebendigen Leib abgezogen. Und diese Tiere haben absolut keine Chance, dem zu entkommen. Es ist kein Platz mehr für anthropozentrisches Denken. Zero. Null!

    • Forest 27.07.2020 07:32
      Highlight Highlight Zum Vergleich.

      in der Schweiz werden jährlich über 50 Mio Tiere geschlachtet. Würde man mit dem gleichen Tempo sowas bei Menschen machen, wäre die Welt ziemlich schnell ausgerottet.
    • Albert E. 27.07.2020 10:53
      Highlight Highlight Echt jetzt, du rechtfertigst das eine Unrecht mit einem anderen Unrecht? Moralisch unter allem, deine Argumentation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äxgüsi 27.07.2020 00:07
    Highlight Highlight Ich habe Hoffnung in die Zukunft, wenn die Klimajugend konsequent ist, wird sich die Schweizer Gesellschaft in absehbarer Zeit wandeln - regional, saisonal und mit Hoffnung auch Vegan wird sich immer mehr etablieren. Ich hoffe auf eine belebte Landwirtschaft und auch mehr Respekt für den Planeten und alle Bewohner, ob Pfote, Tatze oder Hand. Liebe Kommentatoren, euch kann man vielleicht nicht mehr gewinnen, aber den Wandel müsst ihr wohl tolerien.
    • Joseph Quimby 27.07.2020 02:34
      Highlight Highlight Ich habe Hoffnung in die Zukunft, wenn Occupy Paradeplatz konsequent ist, wird sich das Finanzsystem in absehbarer Zeit wandeln.

      Also falls heute irgendjemand noch weiss wer die waren.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.07.2020 03:21
      Highlight Highlight Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie wird sterben.

      Einige Tausend Kilometer entfernt von hier, in Indien, einem Land, in dem sich sehr viele traditionell fleischlos ernähren und Tiere heilig sind, steht ein Wandel an, der vom weissen Menschen europäischen Ursprungs angetrieben wird: Immer mehr Menschen beginnen dort, Fleisch zu essen.

      Ich würde sagen, Veganismus ist ein Trend, der irgendwann wieder vergehen wird. Sei es aus Bequemlichkeit, weil die Lobby für tierische Erzeugnisse enorm stark ist oder weil vegan aufgezogene Kinder zu Rebellen werden.

      Der Homo sapiens ist eben Schrott.
    • Ana64 27.07.2020 05:26
      Highlight Highlight Gut dass du von " tolerieren" schreibst... such du und dir ähnliche sollten Leute die sich anders, also nicht vegan ernähren tolerieren. Was schreibe ich da eigentlich überhaupt? Nix tolerieren, es geht euch nichts an was ich esse! Ich esse was ich gerne habe und was für mich gesund. Und das ist nur meine Sache. Punkt. Ende der Diskussion. Ich zwinge auch keine Veganer tierisches Eiweiss zu essen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Siru 26.07.2020 23:53
    Highlight Highlight Was mich interessieren würde, wie sähe der ökologische Fussabdruck aus, wenn alle Menschen sich nur noch vegan ernähren würden. Könnten sämtliche Felder und Gebiete, die jetzt für die Nutztierhaltung verwendet werden, auf Pflanzenproduktion umgestellt werden? Würden diese für die Bepflanzung frei gewordener Gebiete für die gesamte Menschheit ausreichen? Reduziert sich der CO2-Ausstoss bei der Produktion veganer Nahrung (Aussaat, Pflege, Ernte, Transport, Fertigung)?
    Wie sieht es bei Haustieren aus? Woher kriegen wir das Fleisch für reine Karnivoren? Oder Verzicht von z.B. Hund und Katze?
    • Siru 26.07.2020 23:56
      Highlight Highlight Ich stelle diese Fragen ganz ohne werten zu wollen.
    • Jamaisgamay 27.07.2020 00:27
      Highlight Highlight Feed no food. Ackerbau-Flächen nur für uns Menschen nutzen. Keine Kraftfutter-Produktion für Fleischproduktion. Extensive Viehwirtschaft auf nicht-Ackerbau-tauglichen Flächen. Eigentlich einfach, dadurch halt viel weniger und teureres Fleisch.
    • Darmok 27.07.2020 00:34
      Highlight Highlight @Siru Die kurze Antwort: ja. Die korrekte: ja, aber... ;)

      Es wurden zu dieser Frage schon verschiedene Studien durchgeführt. Generell würden wir bei einer vollständigen Umstellung weniger Landfläche als heute benötigen.

      Welches Land, das heute für die tierische Landwirtschaft genutzt wird, sich auch für Ackerbau eignet, ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit.

      Und diese ist regional stark unterschiedlich. So wären etwa unsere Graslandflächen in der Schweiz eher ungeeignet. Die für den Soja Anbau genutzten Regenwald Flächen würden schon heute ausreichen, um etwa den Proteinbedarf zu decken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tropennütteler 26.07.2020 23:53
    Highlight Highlight Oh ja, diese Veganer nerven mich extrem!
    Die sind schlimmer als jeder Ex-Ketten-Raucher.
    • Albert E. 27.07.2020 10:57
      Highlight Highlight Die Nerverei der Veganer wird extrem getopt durch die Nerverei der Karnivoren mit ihren ewig gestrigen, längst widerlegten Argumenten.
    • Tropennütteler 27.07.2020 12:25
      Highlight Highlight Wenn jemand kein Fleisch und Tierische Sachen essen will, aus welchen Gründen auch immer, ist das ok für mich. Sie sollen einfach nicht wie die Zeugen Jehovas sein ;)
      Ohne Fleisch wäre ich mit all meinen Allergien aufgeschmissen...
    • Lami23 28.07.2020 15:48
      Highlight Highlight Hm, ich erlebe eher die "penetranten Fleischesser" als nervig. Ich finde, missionieren ist überflüssig. Aber schlussendlich geht ihr Konsum nicht nur sie etwas an, sondern alle, die noch auf dieser Welt leben und müssen und die Schäden spüren werden.
  • Clank 26.07.2020 23:34
    Highlight Highlight Fand den Artikel von Yonnihof zu dem Thema noch spannend: https://www.watson.ch/blogs/yonnihof/305520009-veganismus-co-100-oder-0-eine-anspruchshaltung-macht-uns-krank
    Psychologen tendieren dazu, aus jedem Verhalten einen psychologisches Phänomen herzuleiten und fancy zu benennen. Sich ums Tierwohl zu kümmern und Fleisch zu essen, ist aber kein Paradoxon. Das hat viel mehr mit der Anspruchshaltung zu tun. Kein Mensch ist 100% konsequent, doch man gibt sein bestes. Ich selbst empfinde unterdurchschnittlich wenig Empathie für Tiere, unnötig quälen würde ich sie trotzdem nie.
  • MCN1988 26.07.2020 23:30
    Highlight Highlight Ich esse gerne Fleisch, ja das gebe ich zu. Wenn sich andere vegetarisch oder vegan ernähren wollen, sollen sie das gerne tun. Ich mag e einfach nicht, wenn ich jemand davon überzeugen will, dass Fleisch essen schlecht für mich ist - das weiss ich selbst und ich versuche nicht zu oft und wenn, dann zu gutem Fleisch - also aus der Schweiz aus guter Haltung- zu greifen.
    • Rundlauf 27.07.2020 09:04
      Highlight Highlight Der grösste Trumpf gegen Fleischkonsum ist aktuell wirklich das Klima.

      Mit dem moralischen Dilemma können wir Menschen uns offensichtlich gut arrangieren, und ein massvoller Fleischkonsum trägt eher zu einer ausgewogenen Ernährung bei als dass er die Gesundheit gefährdet (je nach Fleischart).

      Was sich aber einfach nicht wegdiskutieren lässt, ausser man leugnet die wissenschaftlichen Fakten und stellt sich ignorant, ist die Tatsache, dass Fleisch dem Klima schadet. Und das beisst uns Menschen irgendwann selber in den Hintern.
    • Lami23 27.07.2020 10:47
      Highlight Highlight Ich esse auch gerne Käse. Schränke mich aber trotzdem ein, weil ich einfach möglichst viel machen will, um die Umwelt zu schützen.
    • Albert E. 27.07.2020 11:00
      Highlight Highlight Klar doch, Schweizer Fleisch, sicher Bio, das macht es schon viel besser. Die üblichen Ausreden, erbärmliche Selbstaugenwischerei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FarsonLC 26.07.2020 23:27
    Highlight Highlight Erstmal herzliche Gratulation an Marko für den Artikel. Wenn ihr für clicks bezahlt werdet hast du's gerade mindestens in die top 10 geschafft! Für alle anderen; niemand der heutzutage tatsächlich noch Fleisch isst wird je ein Argument gegen eine vegan lebende Person gewinnen.
  • Master Chief 26.07.2020 23:05
    Highlight Highlight Das menschliche 🧠 wäre immer noch auf dem Stand von homo erctus wenn wir uns nur von pflanzlicher Rohkost ernähren würden. Das kochen & verzehren von Tierischen Proteine war sehr entscheidend für unsere Entwicklung.
    • Cheesus 26.07.2020 23:50
      Highlight Highlight Und das ist dein Argument, um im Jahre 2020 weiterhin Fleisch zu essen?
    • Gnuusch 27.07.2020 00:00
      Highlight Highlight Rechtfertigt dies die heutige industrielle Massentierhaltung?
      Heutzutage können wir Fleisch essen, müssen aber nicht.
    • CrispMüesli 27.07.2020 00:05
      Highlight Highlight Hmm vielleicht sollten wir demnach beginnen Menschen zu essen. Dann würde sich unser Gehirn ja vielleicht zu einem Superhirn weiterentwickeln. 🤔

      Nein mal im ernst: das scheint tatsächlich zu stimmen, dennoch dieser Artikel hier relativiert diesen Sachverhalt noch ein wenig.

      https://www.quarks.de/gesundheit/ernaehrung/ist-tierisches-eiweiss-wirklich-besser/
    Weitere Antworten anzeigen
  • CrispMüesli 26.07.2020 23:04
    Highlight Highlight "Es offenbart sich, was wir vielleicht lieber nicht wahrhaben wollen: Es gibt durchaus gute Gründe, um auf tierische Produkte zu verzichten."

    Sorry aber das ist ja den meisten wohl auch klar.
    Ich rege mich ja auch nicht über den Inhalt der veganen Sichtweise auf, sondern über das Gebaren deren Anhänger.
    • TJ Müller 27.07.2020 12:43
      Highlight Highlight Meinst du mit den Gebaren das Antworten auf die Frage der Fleischesser, ob man denn Veganer sei, weil man ein fleischloses Menü isst? Und dann halt seinen Standpunkt vertritt, weil man sich ja gut darüber informiert hat? Ich esse seit 10 Jahren kein Fleisch und hatte schon tausendmal die selbe Disskussion, wobei ich nie angefangen habe. Wenn dann aber jemand fragt, dann vertrete ich meine Meinung und was wird dann wohl als missionieren aufgefasst.
  • CapD17 26.07.2020 23:04
    Highlight Highlight Ein Grund, warum Veganer nervig sein können, ist auch, dass man mit ihnen kaum auf Augenhöhe diskutieren kann. Während die Veganer irgendwelche Studien zitieren (die man selber nicht gelesen hat und deren Quellen man nicht kennt und ihren Wahrheitsgehalt nicht überprüfen kann), ist man selbst ja in den seltesten Fällen vorbereitet.
    • ceciestunepipe 26.07.2020 23:44
      Highlight Highlight Muss man sich halt vorbereiten. Dem Gegner Informiertheit vorwerfen ist selten überzeugend.
    • Deadpoolette 27.07.2020 00:10
      Highlight Highlight Meiner Erfahrung nach beginnen eher die, welche Fleisch essen, eine Diskussion (man isst bspw. Tofu und da beginnt‘s wie immer: „Sag mal, bist du Veganer?“)
    • CapD17 27.07.2020 00:26
      Highlight Highlight Ich bin normal informiert würde ich sagen. Aber jede Studie kenne ich natürlich nicht, habe ja auch andere Interessen und Hobbies, die mir persönlich wichtiger sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 26.07.2020 23:03
    Highlight Highlight Inwiefern sollten Veganer ‚recht haben‘? Nur dank dem Fleischkonsum hat sich das menschliche Hirn evolutionär so entwickelt. Wenn bei der Fleischproduktion etwas nicht stimmt, dann muss man die Produktion verändern, und sicher nicht aufhören Fleisch zu essen.
    • Varanasi 27.07.2020 05:38
      Highlight Highlight Quelle?
    • ingmarbergman 27.07.2020 07:20
      Highlight Highlight Das Menschliche Hirn hat sich nicht wegen dem Fleischkonsum entwickelt, sondern wegen einer Reihe von Faktoren wie dem verzehr von gekochter Nahrung, klimatischen Verhältnissen, etc.
      Wenn Fleisch der ausschlaggebende Faktor gewesen wäre, dann müssten andere Primaten auch ein ähnliches Hirn haben. Schimpansen essen auch Fleisch, ihr Hirn hat sich aber ganz anders entwickelt.

    • Luzi Fair 27.07.2020 07:29
      Highlight Highlight Würde mich auch interessieren woher all die Omnis diese "Information" haben. Die Forschung sieht das nämlich ein bisschen anders:
      https://www.dasgehirn.info/evolution/die-evolution-des-menschlichen-gehirns

      BTW: etliche Primaten jagen, und essen Fleisch. Wieso haben die keinen Entwicklungssprung gemacht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 26.07.2020 22:58
    Highlight Highlight Andere haben nicht mal den Luxus sich vegan zu ernähren...
    • Seppel 27.07.2020 00:55
      Highlight Highlight und wieviele haben den Luxus Fleisch zu essen?
    • Lami23 27.07.2020 06:58
      Highlight Highlight Und ? Darum sollen wir nicht das bestmöglichste für die Umwelt machen ?
    • Baccaralette 27.07.2020 07:18
      Highlight Highlight das stimmt nicht. In Indien, wo das Bruttoeinkommen tief liegt, ernährt sich der Grossteil der Einwohner vegetarisch und vegan. Weil das in ihrer Religion liegt. Also?
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.07.2020 22:51
    Highlight Highlight einfach mal so in die Runde. Ich esse Fleisch weil ich Steak Hackfleisch Leber Wurstwaren etc einfach gern habe.
    Und nein ich habe weder ein schlechtes Gewissen noch habe ich das Gefühl mein Handeln einem Angehörigen einer anderen Religion begründen zu müssen, da ich Missionare nicht mag.
    • Les Paul 27.07.2020 01:32
      Highlight Highlight Du könntest ja dein Handeln wenigstens mal überdenken. Zuviel verlangt?
    • Lami23 27.07.2020 06:59
      Highlight Highlight Einfach so mal in die Runde. Ich mag unsere Welt und will sie nicht zerstören.
    • Baccaralette 27.07.2020 07:19
      Highlight Highlight Ich mag Salami. Und Bratwurst.

      Aber das dafür ein Lebewesen sein Leben opfern muss, und damit meine ich nicht nur seinen gewollten Tod!, mag ich mir nichts aufs Gewissen lade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • UriStier 26.07.2020 22:31
    Highlight Highlight Veganer oder nicht, das Thema ist lediglich ein Luxus Thema.

    Fleisch essen ist ok, aber im Masse, will heissen es braucht nicht jeden Tag Fleisch.
    Für mich zeugen solche Themen nur von einem, der nicht weiter Entwicklung des Menschlichen Organismus. Das einzige was sich bei unserer Gesellschaft weiter entwickelt ist die Technologie, aber Evolutionstechnisch steht der Mensch selber still.
    • bbelser 26.07.2020 23:33
      Highlight Highlight Was sollte sich deiner Meinung nach denn da weiterentwickeln? Stehe etwas auf dem Schlauch...
      Und das Thema ist ganz und gar kein Luxus, sondern wird den Alltag deiner Enkel und Urenkel betreffen.

      Wenn wir heute nicht umsteuern, haben sie allerdings nicht nur kein unnötiges Fleisch, sondern auch keine sonstige nötige Nahrung.
      Und auch keinen Alltag mehr.
      Ist dann alles vom Klimawandel gefressen...
    • Darmok 27.07.2020 01:21
      Highlight Highlight @Urstier Wieso bist Du Dir so sicher, dass sich der Mensch nicht weiterentwickelt? Unser Genpool ist grösser denn je. Die Spezies Mensch ist aus evolutionärer Sicht ein riesen Erfolg.

      Der Mensch zeichnet sich zudem vor allem dadurch aus, dass er sich vernetzt und die Kooperation sucht. Als Gesellschaft haben wir eine Riesenstrecke zurückgelegt. Schau dir den Fortschritt der letzten 100 Jahre an. Weniger Krieg, mehr Demokratie global und national (Frauen Stimm- und Wahlrecht in CH seit 1971), wachsende Akzeptanz für Menschen aus der LGTB+ Community, mehr Freizeit und und und...
    • Darmok 27.07.2020 01:44
      Highlight Highlight @Uristier Du sagst Veganismus ist ein Luxus Thema. Da finde ich, liegst du falsch:
      Tierrechte, Emissionen durch die tierische Landwirtschaft wie etwa Treibhausgase (CO2 / Methan) oder auch Umweltschäden (Regenwald-Abholzung) sind global relevante Themen.

      Ebenso sollten wir uns Gedanken zur Sicherstellung der Nahrungsversorgung bei einer zukünftigen Population von 10 Mia (ca 2050) resp. 11 Mia (2100) Menschen machen. Eine starke Reduktion des globalen Fleischkonsums ist hierbei unabdingbar.

      Da ist es dann eher Luxus, am eigenen Fleischkonsum wegen des Geschmacks festzuhalten zu wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jamaisgamay 26.07.2020 22:17
    Highlight Highlight 2/3 der weltweiten Landwirtschaftsfläche sind nicht Ackerbau-tauglich und nur mit extensiver Viehwirtschaft nutzbar. Brach liegen lassen?

    Mit einem kompletten Verzicht auf Kraftfutter, also reines Weidefleisch,
    wären so ziemlich alle Probleme der Fleischproduktion gelöst. Leider utopisch.
    • Merida 26.07.2020 22:28
      Highlight Highlight Es ist heute utopisch, da Fleisch durch die Massentierhaltung billig geworden ist und es sich dadurch fast jeder leisten kann und es somit als Grundrecht bzw. Grundbedürfnis aufgefasst wird.
      Wäre die gesamte Fleischproduktion Weidehaltung würde es so teuer, dass viele Leute höchstens 1x pro Woche das Geld dafür haben. (So wie unsere Grosseltern...)
    • Junges Blut 26.07.2020 22:28
      Highlight Highlight Hast Du den Artikel gelesen oder nur den Kommentar geschrieben? Tierleid? Körperliche Gesundheit? Und nicht einmal die Umweltschutzthematik würde durch deinen Vorachlag auch nur ansatzweise gelöst...
    • xeceyoy 26.07.2020 22:37
      Highlight Highlight @Jamaisgamay: Nein, du hättest immer noch das moralische Problem des tötens der Tiere. Und die Umweltbelasstung.

      Fleisch aus dem Labor würde das vielleicht lösen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Scherrer (1) 26.07.2020 22:12
    Highlight Highlight Dominion 2018 - Dokumentation über die Nutztier Massenhaltung einzig zum Zweck für den Verzehr. In Australien - die Bilder gibts aber auch in Europa und in der Schweiz.

    Du siehst die Bilder und es war vorbei mit Fleisch.

    Joachim Phoenix als Produzent.

    Ein gewichtiger Grund, warum wir Fleisch wie Wahnsinnige konsumieren ist, weil wir das Leid nicht mitbekommen (wollen) .

    Ich esse 1 - 2 Pouetschenkel pro Monat, thats it. Kein Rind, Kalb,

    und vor allem kein Schwein mehr - die werden teilweise nicht richtig betäubt beim schlachten, es muss ja schnell gehen. Auch in der Schweiz!

    Übel
    • Coffeetime ☕ 26.07.2020 22:35
      Highlight Highlight Also die hochgezüchteten Poulets kannst du vergessen. Wenn ein Poulet normal gehalten werden würde, würde es ca. 70 CHF kosten. Das zahlt niemand. Deshalb werden sie so gefüttert, dass sie schnell ganz grosse Fleischmengen ansetzen. Lieber dann ein Steak vom Biobauern, bei dem du die Tiere auf der Weide sehen kannst.
    • Baccaralette 27.07.2020 07:21
      Highlight Highlight Coffeetime - eben, das wäre schön!

      WIR entscheiden, dass 70 Franken für ein Leben - nämlich das des Huhns - es uns nicht wert ist.

      Wer sind wir?
  • Merida 26.07.2020 22:07
    Highlight Highlight Mir gefällt diese sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema in diesem Artikel.
    Wir waren gerade einige Tage im Urlaub in einem Hotel in einem grossen Touristenort im Bündnerland. Es war auffallend, wie viele Eier, Käse, Fleisch und Milchprodukte da zum Frühstück verarbeitet wurden. Wie viel davon Bio oder sonst wie nachhaltig war weiss ich nicht... Vegane Alternativen, z.B. Hummus, gab es leider nicht.
    Ich selber bin Vegetarierin, mein Freund ist Veganer. Es war sehr schwierig Restaurants zu finden, die mindestens ein veganes Gericht hatte ausser Pommes und Salat.
    • Expat 26.07.2020 22:44
      Highlight Highlight Also "sachliche Auseinandersetzung" mit einem Thema sieht für mich anders aus.
      Der Analyst schreibt (zu) oft "die meisten" und folgert dann daraus, dass "wir alle" so und nicht anders zu denken haben.
      Auch betont er extrem die wissenschaftliche Forschung. Ich habe mal gelernt, dass wenn jemand etwas extrem betont Vorsicht mit derjenigen Aussage zu walten sei ;-)

      Aber schon klar, dass du seine Analyse gut findest, gibt sie doch dir recht :-))

      Ich bin nicht grundsätzlich gegen diese Analyse, aber habe einige Fragezeichen dazu.
      Leben und Leben lassen.
    • rudolf_k 26.07.2020 23:04
      Highlight Highlight Dann bleibt doch zuhause oder esst ein Picknick
    • bbelser 26.07.2020 23:44
      Highlight Highlight Tourismus ist weltweit eine der Hauptbranchen, in denen extreme Verschwendung im Food-Bereich betrieben wird.
      Deine Bündner-Erfahrung dürfte geradezu heilig sein gegen das, was an den Massen-Badeferien-Orten oder auf Kreuzfahrtschiffen Usus ist an sinnlosem food-waste und Abfallproduktion.
      Dort lernt man uns Menschen zivilisationsbefreit kennen. Nicht sehr appetitlich...
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  • madu 26.07.2020 22:04
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass deren synthetischen Ersatzprodukte gesünder sind, schon gar nicht umweltverträglicher. Mikroplastik stellt eines der grössten Umweltprobleme dar.
    • actualscientist 26.07.2020 22:16
      Highlight Highlight Fleisch ist auch in Plastik verpackt.
    • oliversum 26.07.2020 22:24
      Highlight Highlight Whatsboutism.
    • Waldorf 26.07.2020 22:27
      Highlight Highlight Falls Veganer sowas überhaupt essen würden, inwiefern würde dieser Nachteil ins Gewicht fallen im Vergleich mit dem Verzicht auf tierische Produkte? Man rechne...
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  • FrankW64 26.07.2020 22:00
    Highlight Highlight Man hat meiner Meinung nach nicht zwingend eine höhere Moral weil das Lebendige das man isst keine Augen hat die einen anschauen können. Es ist häufig nicht die vegane Lebensweise die nervt, sondern die Überheblichkeit die manche Veganer entwickeln.
    • bbelser 26.07.2020 23:48
      Highlight Highlight Oha, jetzt kommen die Pflanzenversteher.

      OK, schonen wir die Pflanzen und essen lieber mehr Tiere.
      Die ernähren sich ja von Luft.
    • Tod durch Proteinmangel 27.07.2020 21:47
      Highlight Highlight Du glaubst also einen Hund zu erschiessen und ein Baum zu fällen ist Ethisch äquivalent?
  • Ajanoria 26.07.2020 21:57
    Highlight Highlight Ich bin seit Jahren Vegi und wenn das bei einem Essen zur Sprache kommt, dann muss ich mir anschliessend einen mehrminütigen Monolog von meinem Gegenüber anhören, bei dem er mir ausführt wie wenig Fleisch er ist, wo er es kauft und wie sehr er/sie auf Bio achtet etc. Ich habe nie danach gefragt, aber diese Rechtfertigung kommt immer. Schlechtes Gewissen? Vielleicht.
    • Salah 26.07.2020 22:25
      Highlight Highlight Weniger ein schlechtes Gewissen. Zumindest bei mir. Eher eine Hochachtung vor dir. Ich bin Fleischesser.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.07.2020 22:35
      Highlight Highlight Dann kennen wir uns nicht, ich wünsche meinem Gegenüber einfach " en guete" und geniesse mein Steak.
    • mon tuno 27.07.2020 00:30
      Highlight Highlight Diese Erfahrung mache ich auch immer. Nie habe ich das je thematisiert, aber wenn ich mit den Arbeitskollegen essen ging, gab es jedes zweite Mal nur ein Thema, im schlimmsten Fall wird man aufgezogen.

      Dabei: Nicht ich als Vegetarier habe mich rechtzufertigen.
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  • Renolus 26.07.2020 21:57
    Highlight Highlight Das ist ein toller Artikel! Es ist wirklich schwer dieses psychologische Paradoxon in Worte zu fassen. Der Autor hat es zu 120% geschafft.
    • Expat 27.07.2020 01:43
      Highlight Highlight Finde ich nicht, der Analyst schliesst von SEINER Psychologie auf alle anderen...
      Das ist wissenschaftlich keine Analyse - höchstens ein Kommentar mit seiner Meinung.
  • aentscheiei 26.07.2020 21:56
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sollte es mehr "gemässigte Veganer" geben. Ich selbst ernähre mich Flexigan (wenn immer möglich vegan) und nerve mich oft über diese "Extrem -Veganer".
    Ich verstehe Leute, welche genau darum eine noch grössere Abwehrhaltung einehmen... auch mir war anfänglich der Veganismus zu krass und unvorstellbar. Leider wird man von anderen oft als "wählerisch" oder "zu wenig vegan" kategorisiert, sobald man sich etwas gemässigter verhält. Sehr schade... gegenseitiges Verständnis würde uns viel weiter bringen, als mit dem Finger aufeinander zu zeigen.
    • Luzi Fair 27.07.2020 07:39
      Highlight Highlight Im Endeffekt ist eine 100% vegane Lebensweise gar nicht möglich. Oder welcher Veganer verzichtet auf Medikamente wenn er krank ist?
      Daher würde ich mich nie als Veganer bezeichnen. Obwohl ich mich vegan ernähre und auch sonst wo immer möglich auf tierische Produkte verzichte.
    • aentscheiei 27.07.2020 10:04
      Highlight Highlight Die Definition an sich ist etwas unscharf, so definiert es jede*r etwas anders. Ich denke der Grundgedanke dahinter ist, dass man möglichst oft auf tierische Produkte verzichtet =Flexigan oder eben auf Fleisch = Flexitarier. Es gibt Leute die sich z. B. Flexitarier bezeichnen und sich sehr selten einfach ein gutes Stück Fleisch gönnen. Es gibt aber auch solche, welche nur Fleisch essen, wenn es nicht anders möglich ist z. B. auf Reisen.
      Schlussendlich kommt es suf die Kategorisierung gar nicht so fest darauf an, solange jeder sein mögliches tut.
    • DonCorleone 28.07.2020 11:46
      Highlight Highlight Liebe aentscheieiei
      Ich finde dein Kommentar äusserst brilliant. Ich kann dir nur zustimmen.
      Ein radikaler Vegan Wandel der Gesellschaft wäre zwar die beste Lösung aus Umwelt und Ethischer Sicht, doch ist dieser, wie das halt mit Radikalem so ist, einfach nicht umsetzbar.
      Es ist die Vegane Bewegung, die wir fördern können und uns schussendlich zum Ziel bringt. Dies passiert nach und nach. Wir können die Gesellschaft, welche Fleischessen so traditionell verinerlicht hat nicht von heute auf morgen veganisieren.
      Viele kleine Schritte führen eher zum Erfolg.
  • Erklärbart. 26.07.2020 21:52
    Highlight Highlight "Wir lieben es, Veganer zu hassen. Wohl auch, weil wir spüren, dass sie recht haben."

    Anstatt als Analyse sollte man diesen Beitragals Kommentar bezeichnen. Wer ist wir? Etwas plump und verallgemeinert formuliert.

    Ich esse nicht viel Fleisch, eigentlich nur Geflügel, ab und zu mal einen guten Burger, selten einen Döner.

    Über Veganer rege ich mich nicht auf. Im Gegenteil, ich probiere sogar ihr Essen, Beyond Meat und so. Mir persönlich schmeckt es einfach nicht. Zudem finde ich es befremdlich, wenn man wichtige Proteine/Vitamine freiwillig in Pillenform zu sich nimmt. Aber jedem das seine.
    • Waldorf 26.07.2020 22:06
      Highlight Highlight Beyond ist nicht wirklich Veganeressen. Das sind Marketingstunts für Allesesser. Proteine und Vitamine in Pillenform? Woher hast du diese Info? Wenn, dann suplementiert man B-Vitamine, welche man notta bene über Fleisch auch nur in einigermassen ausreichenden Mengen bekommt, weil es den Tieren zugefüttert wird.
    • schweigenblatt 26.07.2020 22:12
      Highlight Highlight Das einzige, was bei ausgewogener veganer Ernährung fehlt, ist Vitamin B12, welches den Tieren übrigens auch künstlich zugeführt wird, damit es dann im Fleisch drin ist. Genügend Proteine zu sich zu nehmen, ist auch ohne tierische Produkte problemlos möglich.

      Wer sonstige Vitamine oder gar Proteine supplementieren muss, hat einfach keine ausgewogene Ernährung - egal ob man tierische Produkte zu sich nimmt oder nicht..
    • Junges Blut 26.07.2020 22:35
      Highlight Highlight Jeder Veganer wird dir erzählen, dass seine Ernährung nach der Umstellung vielfältiger geworden ist. Ich habe das nicht geglaubt. Aber es stimmt zu 100%, auch bei mir! Ich mag zwar hin und wieder mal einen Beyond Meat Burger, aber die Welt die da aufgeht an neuen Gerüchen und Geschmäckern ist einfach unglaublich, und hat mit den Fleischersatzprodukten herzlich wenig zu tun...
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  • Kopkunka 26.07.2020 21:51
    Highlight Highlight Ja, für die vegane Ernährung gibt es viele gute Gründe und ja, es ist moralischer, umweltfreundlicher in vieler Hinsicht etc. da kann man sich jede Diskussion ersparen. Allerdings ist auch veganes Essen nicht immer einwandfrei (Stichwort Avocado und anderes Superfood aus exotischen Ländern, nicht immer ist es Fairtrade etc.). Veganismus wird unsere Welt auch nicht retten. Man sollte es meiner Meinung nach einfach nicht zu sehr idealisieren.
    • Waldorf 26.07.2020 22:09
      Highlight Highlight Den grössten Anteil an importieren Superfoods etc konsumieren Herr und Frau Allesesser. Und alles andere importierte ebenfalls.
    • Junges Blut 26.07.2020 22:38
      Highlight Highlight Es wird die Welt auch nicht retten, deswegen brauche ich selber auch gar nichts zu ändern... es wird die Welt auch nicht retten, wenn Du weniger Plastik verbrauchst, nicht gleich 10x pro Jahr um die Welt fliegst oder alle 6 Monate ein neues Handy kaufst. Aber Du leistest doch einen Beitrag... es gibt nicht nur schwarz und weiss!
    • bbelser 26.07.2020 23:56
      Highlight Highlight Meine Güte, wie sich Karnivoren winden können, wenn sie entdecken, dass es keinen moralischen Ausweg mehr gibt aus ihrem Dilemma. 😉

      Du hast aber Recht: man sollte es nicht idealisieren, sondern einfach tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sealeane 26.07.2020 21:50
    Highlight Highlight Bin ich der einzige der es amüsant findet das hier in der Kommentarspalte genau oben beschriebene Phänomene auftreten? 😅
    P.S. ja massigen Sojakonsum ist schlecht für die Umwelt (nicht nur das). Ja regional ist wichtig. Lösung wäre hier z.B. Hafer (kan man inzwischen (fast) alles draus machen). Ja stark verarbeitete Produkte sind weder wirklich gesund noch Umweltreundiich. Dennoch ist der Veganer immernoch deutlich Umweltfreundlicher etc.
    ürden wir Fleisch essen und halten wie unsere Grosseltern (1x W) wäre tatsächlich viel geholfen...
    P.S. Bin kein Veganer probiere aber aus was mir schmeckt.
  • Dani B. 26.07.2020 21:47
    Highlight Highlight Das Thema wird von den Medien aufgebauscht.
    Veganer schmecken gleich wie andere auch.
    • xeceyoy 26.07.2020 22:34
      Highlight Highlight Das stimmt wohl nicht. Pflanzenfresser schmecken besser. Menschen essen praktisch keine fleischfressenden Tiere....

      Achso - das sollte nur ein Witz sein.
      Sorry bin Veganer - wir habens nicht so mit dem Humor. :)
    • Dani B. 26.07.2020 23:45
      Highlight Highlight Hallo xeceyoy!
      Was Fische angeht, bevorzuge ich Carnivore.
  • Woichbinistvorne 26.07.2020 21:40
    Highlight Highlight Vegan zu leben ist nicht möglich, weil ...
    ... selbst Soja organisch gedüngt wird.
    ... beim Ackerbau im Boden lebende Tiere getötet werden.
    ... viele Medikamente wie bsp. Blutverdünner aus tierischen Quellen stammen.
    ... kein technisches oder elektronisches Gerät vegan produziert werden kann.

    Jede/r Veganer/in, der diesem Beitrag wiederspricht oder ihn blitzt, bestätigt somit seine Richtigkeit, weil er/sie das mit elektonischem Werkzeug tut. :-)
    • xeceyoy 26.07.2020 21:51
      Highlight Highlight Nö, im Veganismus geht es darum die Ausnützung der Tiere so weit wie möglich zu reduzieren. Also wenn auf einem Feld eine Maus vom Mähdrescher erfasst wurde - ist das theoretisch noch kein Problem. Aber wie Studien nachgewiesen haben, rennen Tiere von Mähdreschern davon...

      vegansociety.com:
      "Veganism is a way of living which seeks to exclude, as far as is possible and practicable, all forms of exploitation of, and cruelty to, animals for food, clothing or any other purpose."
    • who cares? 26.07.2020 21:59
      Highlight Highlight Also weil wir nur so 95% konsequent etwas Gutes der Umwelt tun können, ist das grad so gut wie 0%? Grossartige Logik, das sollten wir auf alles anwenden. Für was 2mal wöchtentlich joggen? Marathon-Olympiasieger wirst du eh nicht. Warum um Mitternacht zu Bett gehen wenn der Wecker auf 7 Uhr ist? Die 8h Schlaf erreichst du sowieso nicht, kannst du gleich die ganze Nacht wach bleiben.
      Zur Info: etwa 70% der weltweiten Sojaproduktion wird für Tiernahrung verwndet.
    • Waldorf 26.07.2020 22:11
      Highlight Highlight Wie wäre es mit möglichst vegan Leben? Wärst du dabei?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mareko 26.07.2020 21:38
    Highlight Highlight Der Mensch ist nunmal ernährungsphysiologisch gesehen ein Allesesser. Wie das Schwein oder Huhn, nicht aber Hund und Katze, die als Raubtiere Fleischesser sind, während das Rind und Schaf ausschliesslich auf pflanzliche Nahrung ausgerichtet sind. Die bäuerliche Landwirtschaft kann nur mit Tierhaltung und Feldfruchtanbau zusammen betrieben werden. Ausserdem ist Veganismus und Vegetarismus (ausser in Indien) ausschliesslich ein Thema in den wohlstandsverwöhnten Gesellschaften des Westens, die überwiegende Mehrheit der Menschen weltweit kann diesem Extremismus wenig bis nichts abgewinnen.
    • who cares? 26.07.2020 22:00
      Highlight Highlight Es gibt viele Bauernhöfe ohne Tiere..
    • Baguette 26.07.2020 22:13
      Highlight Highlight Sprechen Sie doch einfach nur für sich selber und nehmen Sie nicht "die überwiegende Mehrheit weltweit" als Schutzschild. Ich esse noch Fleisch, bin also nicht mal Vegetarierin. Aber ich bin auf dem Weg dahin und ich finde es spannend neue Rezepte kennenzulernen, insbesondere aus den indischen Küchen kann man viel lernen. Ich fühle mich auch besser seit ich nur noch selten Fleisch esse, meine Gelenke Schmerzen nicht mehr. Lassen Sie uns doch einfach unsere Vorlieben und geben Sie sich auf Ihre Art Mühe, Ihren Fussabdruck zu mindern, damit Mensch und Tier besser und gesünder leben können.
    • Waldorf 26.07.2020 22:14
      Highlight Highlight Der Mensch beraubt sich nunmal so auch seiner Lebensgrundlagen und wird dazu gezwungen sein, sein Allesessertum auf die ressourcenfreundlichsten Lebensmittel zu reduzieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheUglyTruth 26.07.2020 21:36
    Highlight Highlight Man müsste die ganze Ernährungsindustrie umkrempeln, alles ohne Ausnahmen.

    Zuerst müsste auf jeden zurückgelegten Kilometer eine Ökosteuer drauf, das würde schon mal das hin und her & den Import von Tieren & Fleisch, Gemüse, Früchte und auch Fertigwaren massiv begrenzen.

    Dann sollten Bauernhöfe und Schlachtbetriebe besteuert werden aufgrund der Behandlung der Tiere oder Verwendung von Chemie.
    Gute Behandlung = weniger Steuern
    So wäre plötzlich das Fleisch vom Mastbetrieb gleich teuer wie vom Biobetrieb und weil dieses qualitativ besser ist, wäre es auch gefragter.

    Nur so eine Idee.
    • Junges Blut 26.07.2020 22:47
      Highlight Highlight Das ist nicht nur eine Idee, das ist die Zukunft. Die Gesamtkosten eines Produktes (d.h. auch die Behebung der Folgeschäden) müssen im Preis eingespeist sein. Dann wäre Bio-Fleisch plötzlich günstiger als konventionelles Fleisch. Aber immer noch viel teurer als biologische pflanzliche Produkte. Da gibt es spannende Studien dazu, und wäre mal ein interessanter Artikel auf Watson.
    • Fruchtzwerg 26.07.2020 23:13
      Highlight Highlight @TheUglyTruth:
      Die besagte Öko-Steuer wäre dann sinnvollerweise die CO2-Steuer. Richtig aufgezogen würde sie deine beschriebenen Punkte inkludieren.
      Fleisch würde mit seinem riesigen C02-Abdruck (durch Mastfutter, Methanausstoss und Transportwege) vermutlich mindestens doppelt so teuer und entsprechende Substitute (wie ein Beyond oder Gemüse-Burger) plötzlich viel billiger.
      Vermutlich gäbe es dann aber schnell einen Volksaufstand, denn der Verzehr eines möglichst billigen Stücks Fleisch auf dem Kugelgrill am Wochenende scheint für viele ein Menschenrecht zu sein ;-)
    • bbelser 27.07.2020 00:09
      Highlight Highlight Selbstverständlich müssen wir einen Weg finden, Zerstörung von Ressourcen und Lebensgrundlagen zu bestrafen. Und sorgfältigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen attraktiv machen.
      Geht nur durch klare Regeln und Lenkung.
      Und einer muss anfangen.
      Warum nicht die Reichsten?
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  • Denk Ma