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Die Welt in Karten

Pünktlich zur Grillsaison: Diese Länder essen am meisten Fleisch (es ist viel!)

Trotz dem Druck der Klimabewegung kommen in der Schweiz immer noch jährlich über 400'000 Tonnen Fleisch auf den Teller. Der Blick über den Tellerrand zeigt: In anderen Ländern wird ein Vielfaches davon verzehrt.



In der Schweiz isst eine Person im Schnitt 52 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Das entspricht täglich etwa dem Gewicht einer St.Galler Bratwurst. Und diese Zahl blieb in den letzten Jahren laut Branchenorganisation Proviande in einem ähnlichen Rahmen.

Am meisten vertilgen die Schweizer Schweinefleisch (22 kg), gefolgt von Geflügel (14 kg) und Rindfleisch (11 kg).

Weltweit liegt die Schweiz mit diesen Werten gemäss Angaben der UN im Mittelfeld. Ganz andere Werte gibt es an der Tabellenspitze. Die Rangliste der Fleischesser führt Hongkong an, wo eine Durchschnittsperson jährlich 153 kg Fleisch isst (Rangliste weiter unten).

Die Weltkarte des Fleischkonsums im Überblick:

Datenquelle zur Karte

Die Zahlen zu den verschiedenen Ländern stammen von der «Food and Agriculture Organization of the United Nations» und sind aus dem Jahr 2013. Sie gehen bei der Schweiz von rund 70 kg Fleisch pro Person pro Jahr aus, was etwas über den Angaben von Proviande liegt.

Die Spitzenreiter:

  1. Hongkong: 153 kg
  2. Macau: 119 kg
  3. Australien: 116 kg
  4. USA: 115 kg
  5. Argentinien: 107 kg

Die Schweiz liegt von insgesamt 175 aufgeführten Ländern mit 72,32 kg Fleisch auf Rang 50.

Die Schlusslichter

Am wenigsten Fleisch essen gemäss UN-Report Inder. Mit ihren 3,59 kg pro Person und Jahr essen sie fast 20 Mal weniger Fleisch als wir.

  1. Indien: 3,69 kg
  2. Bangladesch: 4,11 kg
  3. Gambia: 6,41 kg
  4. Sri Lanka: 6,48 kg
  5. Äthiopien: 7,06 kg
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