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Mythos aufgedeckt! Nimmt man zu, wenn man aufhört zu Rauchen?

Jana Schütt / watson.de



Jedes typische Gespräch über das Rauchen kommt irgendwann an den Punkt, an dem es heisst «Ich würde ja aufhören, würde ich dadurch nicht zunehmen». Für viele ist die Angst vor zusätzlichen Kilos so stark, dass sie sich nicht von Zigaretten lossagen können.

Dafür ist auch die Tabakindustrie verantwortlich: Seit Jahrzehnten verknüpft sie eine schlanke Figur mit dem Rauchen. Bestes Beispiel: Ein Plakat von Lucky Strike von 1929 mit der Aufschrift »To keep a slender figure. Reach for a Lucky instead of a sweet". Das sich nach wie vor hartnäckig haltende Schönheitsideal einer schlanken Figur tut sein übriges.

Doch stimmt es wirklich, dass man an Gewicht gewinnt, wenn man sich endlich von der Zigarette trennt?

Die Antwort: Jein. Eine Gewichtszunahme ist möglich – aber letztlich liegt es an dir, wie sich dein Körper nach dem Rauchstopp verändert.

Rauchen mindert Appetit und kurbelt den Stoffwelchsel an

Wenn du rauchst, gelangt Nikotin durch Lunge und Blut-Hirn-Schranke in dein Gehirn. Hier wirkt es unter anderem anregend auf Sympathikus und Parasympathikus, zwei Bereiche des autonomen Nervensystems.

«Nikotin erreicht innerhalb von [...] ca. 10 Sekunden nach dem Einatmen das Gehirn, wo es seine Wirkung entfaltet.»

BZgA

Die Folge: Magensaftproduktion und Darmaktivität steigen, wodurch die Verdauung angekurbelt wird. Gleichzeitig wird mehr Adrenalin freigesetzt, Herzfrequenz sowie Blutdruck steigen und Fette werden stärker abgebaut. Dadurch wird Nahrung, die du aufnimmst, letztlich schneller verstoffwechselt.

Rauchen macht dünn, gesund und glücklich! ... sagen diese Vintage-Werbungen für Zigaretten

Wer raucht, verbrennt (kaum) mehr Kalorien am Tag

Raucher haben damit einen höheren Grundumsatz als Nichtraucher. Laut Studien sind die Unterschiede allerdings gering. Raucher verbrennen täglich knapp 200 Kalorien mehr, was einem um zehn Prozent erhöhten Grundumsatz entspricht.

Diese «zusätzlichen» 200 Kalorien können durch Sport oder Spazierengehen schnell ausgeglichen werden. Bei der Frage, wie hoch die Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp wirklich ist, wird meist auf eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) verwiesen.

«Eine halbe Stunde täglich schnelles Gehen verbraucht rund 200 Kilokalorien, etwa genauso viel wie 20 Zigaretten vorher.»

NetDoktor

Demnach haben Männer ein bis zwei Jahre nach dem Rauchstopp durchschnittlich 4.9 Kilo und Frauen 5.5 Kilo zugenommen. Der Durchschnittswert ist aber nur eine Orientierung, da jeder Körper anders auf den Rauchstopp reagiert. Denn die Studie zeigt auch: Einige Ex-Raucher halten ihr Gewicht oder nehmen ab.

Und auch bei denen, die an Gewicht zulegen, muss laut DKFZ berücksichtigt werden, dass Nichtraucher im Laufe der Zeit häufig in ähnlichem Ausmass zunehmen. Der Rauchstopp ist also nicht zwingend für die Kilos verantwortlich.

Rauchst du?

Diese Personen nehmen am ehesten zu

Laut DKFZ gibt es Faktoren, die eine Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp begünstigen. Dies ist zum einen die Anzahl der Zigaretten: Je mehr du täglich geraucht hast, desto wahrscheinlicher eine Gewichtszunahme.

Gleiches gilt für jüngere und allein lebende Personen sowie Menschen mit «sozial schwachem Hintergrund». Auch eine genetische Veranlagung sei laut DKFZ nicht auszuschliessen.

«Dabei wirkt sich
wahrscheinlich die vermehrte Nahrungsaufnahme stärker auf die Gewichtszunahme aus als der verringerte Grundumsatz.»

Deutsches Krebsforschungszentrum,

Ein weiterer, wenn nicht der zentrale Faktor, der sich auf das Gewicht auswirkt, ist dein Verhalten nach dem Rauchstopp. Logisch: Wer neben Zigaretten auch auf gesunde Ernährung und Sport verzichtet, neigt zur Gewichtszunahme.

Wer nicht raucht, snackt

Nach dem Rauchstopp ersetzen viele Zigaretten durch Süssigkeiten oder Chips. Das Nikotin hat bisher bei jedem Zug dein Belohnungssystem im Gehirn aktiviert, indem es für die Ausschüttung von Glückshormonen wie Dopamin und Endorphin sorgte. Die Folge: Ein wohliges und beruhigendes Gefühl.

Nach dem Rauchstopp übernehmen Süsses und Fettiges die Aktivierung des Belohnungssystems. Sie werden schnell zur Ersatzbefriedigung und zum Stimmungsaufheller. Auch Konditionierung spiel eine Rolle: Wenn du früher aus Routine zum Kaffee geraucht hast, greifst du nun zu Keksen, um etwas in der Hand zu haben.

Zudem kommt dein natürlicher Appetit zurück. Nikotin wirkt auf das „Brechzentrum“, das Übelkeit hervorruft und Appetit mindert. Heisst: Das Rauchen dämpfte konstant dein Hungergefühl, das nun zurückkehrt.

Es gilt: Always look on the bright side of life

Okay: Wer mit dem Rauchen aufhört, könnte zunehmen. Der Grundumsatz sinkt, das Hungergefühl kehrt zurück und du greifst zu Ersatzbefriedigungen. Letztlich liegt die Gewichtszunahme im Schnitt jedoch nicht über fünf Kilo. Wenn du dich also nach dem Rauchstopp nicht zurücklehnst, sondern auf Sport und Ernährung achtest, brauchst du nichts zu befürchten.

«Eine grosse Unterstützung für einen Rauchstopp und eine erfolgreiche Gewichtskontrolle ist es, sich auf die Vorteile eines Rauchstopps zu konzentrieren und nicht auf eventuelle Nachteile.»

Deutsches Krebsforschungszentrum

Ausserdem: Was machen schon die paar Kilos im Vergleich zu dem, was du geleistet hast? Mit dem Rauchen aufzuhören ist der grösste Gefallen, den du dir tun konntest und auf den du mächtig stolz sein solltest!

Gesundheitliche Verbesserungen nach dem Rauchstopp

Drei Tage nach dem Rauchstopp bessert sich bereits die Funktion deiner Atemwege und nach drei bis neun Monate nehmen Husten und Atemwegsbeschwerden ab.

Bereits nach einer Woche sinkt der Blutdruck und nach zwei Jahren ist dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen so hoch wie das lebenslanger Nichtraucher.

Innerhalb weniger Jahre ist dein Erkrankungsrisiko für die meisten tabakbedingten Krebsarten deutlich gesunken.

Ausserdem wirst du körperlich fitter, gesünder sowie belastbarer, Verfärbungen der Zähne lassen nach und deine Haut wird glatter.

Und: Du sparst Geld. Wer pro Tag eine Schachtel für rund sieben Euro raucht, gibt pro Jahr über 2'250 Euro aus. Genug für einen Sommerurlaub.

Deutsches Krebsforschungszentrum

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 15.02.2020 14:07
    Highlight Highlight Selbst wenn man dadurch etwas zunimmt, ist es gesundheitlich trotzdem ein Gewinn.

    Irgendwo las ich mal, dass Rauchen etwa so schädlich sei wie >30 kg Übergewicht. Wenn man durch den Rauchstopp also 20 kg zunehmen würde, stünde man rein von der körperlichen Gesundheit (wenn man Psyche und Optik ausser Acht lässt) somit immer noch besser da als zuvor.
  • wydy 14.02.2020 12:15
    Highlight Highlight Durch das Rauchen leidet auch der Geschmackssinn. Kann es nicht auch sein, dass man durch den besseren Geschmackssin auch einfach mehr Lust auf Essen hat.
  • Müüsli 14.02.2020 09:07
    Highlight Highlight Ich habe vor einem Jahr aufgehört zu Rauchen... Plus 10 Kilo innerhalb 4 Monaten!! Da ich vorher untergewichtig war, ist das nicht so schlimm. Nun habe ich wieder ca. 3 Kilo abgenommen - es pendelt sich ein. (Aber ganz ehrlich, ich ess schon wesentlich mehr Süsses und Salziges und überhaupt alles was mir in die Quere kommt...)
  • LupaLouu 14.02.2020 06:53
    Highlight Highlight Zeigt den Artikel.msl der Emma Amour 😂
  • Rölsche 14.02.2020 05:43
    Highlight Highlight Der Punkt ist, dass viele beim Rauchenaufhören das Gefühl haben auf etwas verzichten zu müssen, was mit Essen kompensiert wird. War bei mir zuerst auch so. So was geht oft schief, es braucht extreme Disziplin.
    Als mir dann klar wurde, dass ich schlicht weg nur ein Junkie war, süchtig nach Zigaretten, war das Aufhören so einfach wie nie. Ich wollte gar nicht mehr rauchen, nicht mehr von was abhängig sein, nicht mehr dem Siff ausgeliefert sein. Weil ich auf nichts verzichtet habe sondern nur noch froh war, nicht mehr rauchen zu müssen. Dann brauchts auch keine Kompensation durch Essen.
    • aglaf 15.02.2020 07:46
      Highlight Highlight Richtig! es ist die Einstellung. Man verliert nicht und verzichtet durchs Aufhören auf nichts ausser dem Glimmstengel und die Abhängigkeit. Im Gegenteil: Man gewinnt grenzenlose Freiheit, Anerkennung, Gesundheit und spart Geld. Das allein sollte Motivation sein, die man sich bei jedem Glüschtli nach der Zigi wiederholt hervorholen soll. Dann braucht's auch keine süsse Kompensation. Geniesst die Freiheit, freut euch und macht, was Spass macht! So konnte ich vor 17 Jahren ersatzlos aufhören. ... Gut: Die Abschaffung des SBB-Raucherabteils bekräftigte mich darin...
  • Chaoz 14.02.2020 02:21
    Highlight Highlight Wer wirklich über mehrere Jahre regelmässig (mindestens 10 pro Tag) geraucht hat, nimmt garantiert zu!
    Da hilft alles Schönreden nix.
    ABER, es pendelt sich nach ein paar Jahren wieder ein. Fitness u. Ernährung helfen, die Gewichtszunahme im Rahmen zu halten...
  • mostindianer 14.02.2020 00:17
    Highlight Highlight Ich war auch ein Snacker. Der Gang zum Kiosk blieb ein hartnäckiges Ritual, anstatt Zigis hab ich mir dann halt einfach Schokoriegel gekauft.
  • Nurmalso 13.02.2020 23:24
    Highlight Highlight Es ist nicht das rauchen das viele zunehmen lässt sondern die Kompensationshandlungen in Form von süssem.

    War bei mir jedenfalls so.
  • Til 13.02.2020 22:50
    Highlight Highlight Mit Rauchen aufgehört, c. 8 kg zugenommen. Allerdings in den Jahren davor mit Rauchen schon 20 kg zugenommen. Die Zunahme nach dem Rauchstopp hat mich allerdings getriggert, jetzt mal richtig abzunehmen. Jetzt bin ich rauchfrei und das Übergewicht auch gleich losgeworden
  • Randalf 13.02.2020 22:41
    Highlight Highlight
    Anstatt einenKeks zu nehmen kann man auch eine Frucht oder ein Joghurt essen. Bei mir hilfts.
    • Nurmalso 13.02.2020 23:26
      Highlight Highlight Joghurt ist aber keineswegs ein Abnehmprodukt :)
      Da kann man gleich nen Keks essen.

    • Randalf 14.02.2020 09:16
      Highlight Highlight Nurmalso
      Das stimmt, aber leider ist es so, dass man viel mehr Guetzli als Joghurt essen kann.
  • DerDude 13.02.2020 22:36
    Highlight Highlight +10 Kg, immer noch drauf, 6 Jahre Rauchfrei ich würd nie mehr zurück.
  • Heidi73 13.02.2020 22:11
    Highlight Highlight Ich habe vor ca. 15 Jahren aufgehört zu rauchen und hatte 10 kg zugenommen!🙄 Ich hatte keinen Sport getrieben, nicht sonderlich gesund ernährt und eben geraucht. Der Verzicht auf die Zigis war schon schlimm genug, da hatte ich nicht auch noch Bock auf Sport und Ernährung umstellen...Die 10 kg hab ich immer noch auf den Rippen😅
  • illoOminated 13.02.2020 21:42
    Highlight Highlight Fehlt bei der Umfrage nicht die Auswahl "Ich vape"? 😜
    • Ueli der Knecht 13.02.2020 22:22
      Highlight Highlight Auf deutsch: Ich dampfe.
    • LeBandiereaux 13.02.2020 22:26
      Highlight Highlight Nein aber Bernie Sanders😏
    • Julian Wermuth 13.02.2020 22:34
      Highlight Highlight Der User befiehlt, der Redaktor gehorcht. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • S. L. 13.02.2020 21:33
    Highlight Highlight Und was immer wieder vergessen geht: wie du aussiehst und wie schwer du bist entscheiden in erster Linie deine Gene und erst in zweiter Linie du selbst, also lern dich zu lieben so wie du bist.
    • Til 13.02.2020 22:47
      Highlight Highlight Also man kann mut Training und Ernährung schon einiges Bewirken, wenn man wirklich will.
    • E7#9 13.02.2020 23:24
      Highlight Highlight Ich habe einen eineiigen Zwillingsbruder (wir beide rauchen). Ich treibe regelmässig Sport, er seit etwa einer Dekade nicht mehr. Gewichtsunterschied gute 10 kg.

      Natürlich spielt Veranlagung eine Rolle, dennoch ist es erstrebenswert die Version von sich selber zu optimieren. Des weiteren wird es dann auch einfacher sich zu lieben wie man ist.
  • niklausb 13.02.2020 21:30
    Highlight Highlight Das aufhören macht nicht dicke, die Ersatzhandlungen aber schon.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.02.2020 21:25
    Highlight Highlight Die schlanke Figur ist wohl die Folge von Krebs.

    Wir sind inzwischen auch so weit, dass manche HIV-Betroffene tatsächlich glauben, dass die Medikamente, die sie gegen die Infektion einnehmen, Lungenkrebs verursache. Heute sterben mehr HIV-Betroffene an Lungenkrebs, als an HIV/AIDS selbst. Der Grund ist einfach: Durch die Infektion bleibt das Immunsystem geschwächt, weshalb es für HIV-Betroffene besonders gefährilich ist, zu rauchen. Aber auch für alle anderen. Rauchen verursacht 25 Tote pro Tag - alleine in der Schweiz. Und manch einer davon ist genötigter Passivraucher.

    Raucher sind sch...!
    • tzhkuda7 13.02.2020 22:22
      Highlight Highlight Ich muss korrigieren, Rauchen ist scheisse, nicht die Menschen dahinter
    • Ueli der Knecht 13.02.2020 22:24
      Highlight Highlight "Die schlanke Figur ist wohl die Folge von Krebs."

      Das ist das gleiche bei den Langläufern. Die leben nicht länger. Sie sehen nur älter aus. ;))
    • plop 14.02.2020 00:32
      Highlight Highlight @ueli: und Krebs haben sie auch, oder jedenfalls die meisten - die sind alle ziemlich dünn auf den Loipen.

      Antinatalist: ich mag ja ganz grundsätzlich Deine Extrempositionen, hier wär aber schon an den Formulierungen zu feilen. Das kommt alles chli komisch rein.

      Und, damit ich’s nun endlich mal irgendwo öffentlich geschrieben hab: hab vor 4 Wochen aufgehört zu rauchen. Nach über 20jahren paffen.

      Und schlank bin ich noch - hab aber auch diesen Langlaufkrebs.
  • sheshe 13.02.2020 21:10
    Highlight Highlight Gilt das also nur fürs Nikotin? Ich bin seit 2 Monaten rauchfrei, snuse aber. Bis jetzt ist alles gut. Ich habe aber Angst, dass es mich voll erwischt, wenn ich das snusen auch aufhöre.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.02.2020 21:30
      Highlight Highlight Rauchen zügelt den Appetit. Somit tendieren Raucher eher, unterernährt zu sein. Dicke Raucher sind meist auch fleissige Alkoholkonsumenten und Alkohol hat viele Kalorien.

      Ob nun Krebsrauch-Konsument oder nicht - einzig die Menge der zugeführten Kalorien und der eigene Bedarf an Kalorien bestimmen das Gewicht. Wer zu wenig Kalorien aufnimmt, kann einfach nicht dick werden - übermässige Wassereinlagerungen können wir da ausnehmen.

      Schmeiss das Zeug weg, eruiere deinen Tagesbedarf an Kalorien und halte dich daran. Dann geht's nicht in die Breite. Und bewege dich! Sport macht zufriedener.
    • K.K. Rool 13.02.2020 21:39
      Highlight Highlight Habe mit snus aufgehört zu rauchen was reibungslos klappte. Nun 3 jahre spähter(!) habe ich aufgehört zu snusen, oder bin besser gesagt am aufhören, fühle mich noch nicht über dem Berg. Allerdings „snacke“ ich jetzt viel und esse mehr was bei mir eine Gewichtszunahme bedeutet. Sie hält sich noch in grenzen, nervt aber;)
      Allerdings überwiegen die Vorteile meines „clean sein“.
    • Garp 13.02.2020 22:31
      Highlight Highlight Dann empfehle ich dir ganz viel Sport, Antinatalist. Du wirkst über Deine Kommentare extrem unzufrieden. 😁
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